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Werkrealschule des Schulzentrums am Wört – Ausflugstag der gesamten Schule

Die „bewegte Schule“ – oft gehört, oft zitiert, aber nie war es passender als an diesem Donnerstag. Kein Schüler saß ruhig an seinem Tisch, kein Lehrer schrieb an die Tafel. Nein, alle waren unterwegs, die ganze Werkrealschule des Schulzentrums am Wört hatte sich auf Reisen begeben. Der Ausflugstag stand an.

GleiseVon den fünften Klassen bis zur zehnten Jahrgangsstufe, niemand wollte zu Hause bleiben. Wohin sollte es gehen, wie viel Geld würde das kosten, wie lange würde das dauern – einiges musste im Vorfeld abgeklärt werden, bis es dann endlich soweit war.

In viele verschiedene Richtungen ging es los, wobei sich die eine oder andere Klasse doch immer wieder mal zufällig treffen sollte. Lauda war solch ein Ort, besonders der Zug um 15 Uhr von dort nach Tauberbischofsheim schien von der Werkrealschule gemietet worden zu sein – natürlich ohne dass die Bahn davon Bescheid gewusst hätte.

Nähere und weiter entfernte Ziele wurden angesteuert, die Klassenkassen oder die privaten Geldbeutel geplündert. Die fünften Klassen zog es in den Süden, der Wildpark in Bad Mergentheim wurde angepeilt. Viel Spaß hatte man bei der Führung inklusive Fütterung, auch die Spielplätze sowie der Kiosk fanden großen Anklang bei den jüngsten Kindern der Schule. In die genau entgegengesetzte Richtung, nach Norden, verschlug es die Sechser, Wertheim stand auf dem Programm. Bei einer Stadtrallye sowie dem Gestalten von eigenen „Klassen-T-Shirts“ im Grafschaftsmuseum konnten dem Bewegungsdrang sowie der Kreativität freien Lauf gelassen werden.

Eine siebte und eine achte Klasse wollten es sportlich angehen. Das „Aquatoll“ in Neckarsulm hatte man sich auserkoren, vom Bahnhof in Tauberbischofsheim aus startete man. Viele blaue Flecken und Abschürfungen später, der Wildwasserrutsche geschuldet, kam man wieder zu Hause an. Trotz der Blessuren hatte es viel Spaß gemacht. Die andere achte Klasse war teilweise im selben Zug gereist, dann aber plötzlich „verschwunden“, denn diese Schüler waren mit ihren Lehrern in Richtung Heidelberg abgebogen. Hier besuchte man den Zoo und überzeugte sich davon, dass es die in MNT behandelten Tiere tatsächlich in Wirklichkeit gibt. Die zweite siebte Klasse und die 9er aus der Kooperationsklasse machten sich auf den Weg nach Bayern. In Würzburg konnte man Minigolf spielen, in der spektakulären 3-D-Form, die Stadt unsicher machen oder, wie im Fall der Neuner, in einer großen Buchhandlung nach Büchern für die Literaturarbeit stöbern. Die Ausrede: „Wir haben zu Hause keine Bücher und ich weiß nicht, wo man welche bekommen kann!“ wird nun in Zukunft in dieser Klasse nicht mehr gelten. Die „Großen“ der Schule, die anderen Neuner und die Zehner, charterten einen Bus und machten auf dem Hin- sowie auf dem Rückweg eine wertvolle gemeinsame Teamerfahrung: Wie fühlt es sich an, auf der überfüllten Autobahn im Stau zu stehen? Davon erholen konnte man sich dann bei der interessanten Führung auf dem Dokumentationszentrum in Nürnberg. WZG-Unterricht hautnah – hier waren die Nationalsozialisten auf ihren Parteitagen aufmarschiert. Lehrreich war es allemal. Keinen Bus, geschweige denn die Bahn, benötigte die VKL-Klasse. Eine kleine Wanderung war angesagt, auf den Spiel- und Sportplatz in Dittigheim. Nach Herzenslust austoben und herumrennen, jeder der Schüler kam auf seine Kosten.

Viel Bewegung, kein Stillstand (bis auf die Staus), viel Spaß, schöne gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen – der Ausflugstag hatte für alle Klassen etwas zu bieten – eben wirklich eine „bewegte Schule“.

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