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Vorlesewettbewerb 2017 /2018 – Kreisentscheid im Schulzentrum am Wört

Acht Sechstklässler/innen traten in der der Region „Main-Tauber-Nord“ an

Wer würde nicht gerne eine Medaille verliehen bekommen? Tausende Sportler versuchten in den letzten Tagen bei den Olympischen Winterspielen, dieses Ziel zu erreichen. Doch warum so weit reisen? Nicht nur in Pyeongchang konnten die wertvollen Plaketten errungen werden, auch in Tauberbischofsheim wurde ein wichtiger Wettbewerb ausgetragen. Nicht der Sport stand hier im Mittelpunkt – nein, gekonntes Vorlesen war angesagt. Aber Trainieren, Üben und sich Qualifizieren für diese Runde war hier genauso wichtig wie bei den Olympischen Spielen.

Vorlesewettbewerb2018Acht Vorlesesieger aus den sechsten Klassen der verschiedenen Schulformen der Region hatten die Hürden der Vorqualifikation erfolgreich gemeistert und gingen nun an den Start des Kreisentscheids Main-Tauber-Nord des 59. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels. Das Weiterkommen und Erreichen der nächsten Wettkampfstufe, der Bezirksebene, hatten alle Jugendlichen als verlockendes Ziel vor Augen.

Im Schulzentrum am Wört in Tauberbischofsheim trafen sich die Schulsieger, begleitet von ihren Deutschlehrern, Elternteilen und Freunden. Organisiert und durchgeführt wurde dieser regionale Entscheid von Lehrerinnen der Werkrealschule, Dana Bauer und Christina Eirich. Unterstützung fanden sie in einer tatkräftigen und kompetenten Jury, die sich aus Frau Ballweg (Bücherei TBB), Frau Schmitz (Stadtbücherei Wertheim) sowie Frau Benz (Buchhandlung Schwarz auf Weiß) zusammensetzte. Diese Juroren bewerteten die Darbietungen der Schüler, ohne allerdings deren Nachnamen und Schule zu kennen. So konnte eine vollkommen unabhängige Entscheidung getroffen werden. Insgesamt beteiligen sich in ganz Deutschland 7000 Schulen am Vorlesewettbewerb, der somit zu Deutschlands größter Leseförderungsaktion zählt. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten versucht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels damit öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Über Stadt/Kreis -, Bezirks – und Länderebene kann dabei das Bundesfinale am 20.06.2018 in Berlin erreicht werden.

Alle Vorlesesieger ihrer jeweiligen Klasse hatten sich gut vorbereitet und versuchten nun, hier in Tauberbischofsheim die Jury von ihren Künsten zu überzeugen. Zuerst wurde ein selbstgewähltes Buch vorgestellt sowie eine Textpassage daraus vorgelesen. Danach stand der schwierigere Teil des Nachmittags an – einen Fremdtext möglichst fehlerfrei und gut betont vorzutragen. Manchmal verständlicherweise etwas nervös, ansonsten aber souverän, meisterten die Wettbewerber diese Hürde. Das alles ganz genau beobachtet hatte die Jury und sich dabei immer wieder Notizen gemacht. Nun galt es, sich im Hinterzimmer zu beraten, wer den ersten Preis verdient hatte. Schüler, Eltern und Lehrer warteten gespannt. Dann wurde die Entscheidung verkündet. Hannah Schwenkert von der Josef-Schmitt-Realschule in Lauda-Königshofen hatte die Jury stark beeindruckt und durfte sich über den Sieg freuen, wobei alle Teilnehmer eine gute und ansprechende Leistung abgeliefert hatten. Deshalb durften auch alle ein verdientes Buchpräsent in Empfang nehmen. Hannah Schwenkert jedoch hat nun schon das nächste Ziel vor Augen – den Sieg bei der Entscheidung auf der Bezirksebene. Die nächsten Medaillen warten schon.

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