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„Einer für alle – Alle für einen“

„Sozialer Tag“ an der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört

„Sozial“ handeln, für andere da sein – oft kommt das im Alltag leider viel zu kurz. Dem kann man entgegenwirken, oder zumindest das Bewusstsein für dieses Problem schärfen. Daraus ergibt sich für die Werkrealschule des Schulzentrums am Wört der Grund, zu Beginn jeden Schuljahres einen „Sozialen Tag“ durchzuführen – mit allen Klassen und mit allen Lehrern. Auch 2018 war es wieder soweit.

Sozialer Tag 2018Verschiedene Projekte in den unterschiedlichen Jahrgangsstufen wurden durchgeführt, um die Kinder und Jugendlichen für dieses Thema zu sensibilisieren. Sozial zu handeln und gut miteinander umzugehen, setzt oft voraus, dass man miteinander vertraut ist und sich auf seine Mitmenschen einlassen kann. Deshalb stand für die fünften Klassen – weil erst seit einer Woche neu zusammengemischt – ein „Kennenlerntag“ sowie ein „Anti-Mobbing-Training“ auf dem Programm. In spielerischer Form ging es darum, die wichtigsten Eigenschaften, Stärken und Schwächen seiner Mitschüler zu erfahren und diese so zu akzeptieren, wie sie sind. Das Ziel der sechsten Jahrgangsstufen bestand darin, einen starken Zusammenhalt innerhalb der Klassen, gutes Teamwork und eine gelungene Kommunikation der Klassenkameraden untereinander anzubahnen. Kooperationsspiele standen dabei im Vordergrund, Aufgaben konnten nur gemeinsam und bei gegenseitiger Unterstützung erfolgreich bewältigt werden.

Die siebten Klassen hatten es sich zum Ziel gesetzt, finanzielle Unterstützung in Form einer Spende leisten zu können und damit ihre „soziale Ader“ zu zeigen. Zutaten für einen Kuchenteig wurden deshalb, in vorbereiteten Gläsern, liebevoll geschichtet, und Kekse wurden gebacken, um sie am kommenden Elternsprechtag oder auch auf dem Weihnachtsmarkt dann zu verkaufen. Der Erlös soll als Spende für einen sozialen Zweck genutzt werden.

Die Achtklässler lernten den „Verhaltens-Knigge“ kennen und wissen nun, wie man sich in bestimmten Situationen seinen Mitmenschen gegenüber zu verhalten und zu benehmen hat. Dieses Wissen soll in Zukunft natürlich auch in der Praxis angewandt werden, um einen „sozialeren Umgang“ untereinander anzustreben.

Spenden für die „Tafel“ sammelten die Neuntklässler: Vor verschiedenen Supermärkten in Tauberbischofsheim positionierten sich die Schüler und baten die Kunden, einen Artikel doppelt zu kaufen und ihn dann der Tafel zur Verfügung zu stellen. Das war sehr erfolgreich – die „Tafel“ kann sich über viele neue Waren freuen. Auch ausgewählten Grundschülern kam der „Soziale Tag“ zu Gute – ein anderer Teil der Neuntklässler besuchte nämlich die dritten Klassen der Christian-Morgenstern-Grundschule und führte mit ihnen eine Rätsel- und Knobelstunde durch.

Selbst Kindergartenkinder sollten etwas vom „Sozialen Tag“ haben – sie durften einen Teil des Vormittags im Schulzentrum verbringen. Von der „St. Lioba – Einrichtung“ aus machten sie sich auf den Weg Richtung Pestalozziallee und wurden am Schulzentrum von der zehnten Klasse fürsorglich betreut, die eine Spielstraße mit vielen verschiedenen Stationen für die Kinder vorbereitet hatte.

„Sozial handeln“ – an diesem Tag die Triebfeder für alle Kinder und Jugendlichen des Schulzentrums, und vielleicht in Zukunft auch öfters mal in ihrem Alltag.

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