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Vorlesewettbewerb 2019 / 2020 – Regionalentscheid im Schulzentrum am Wört

Sechstklässler ermitteln den Sieger aus der Region „Main-Tauber-Nord“

Vorlesewettbewerb 2020Zehn Sechstklässler aus dem nördlichen Main-Tauber-Kreis, „bewaffnet“ mit einem Buch, das sie für dieses Ereignis selbst ausgewählt und für gut befunden hatten, machten sich auf den Weg nach Tauberbischofsheim. Hier trafen sie im Schulzentrum am Wört aufeinander. Es galt, den besten Vorleser oder die beste Vorleserin unter ihnen zu ermitteln. Wer schafft es, durch die Macht der Worte in den Köpfen der Zuhörer fremde Welten zu erschaffen, ihre Fantasie anzuregen und sie auf spannende und unterhaltsame Reisen zu schicken?

Beim Regionalentscheid Main-Tauber-Nord des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten sollte genau das herausgefunden werden. Die zehn Vorlesesieger aus den sechsten Klassen der verschiedenen Schulformen der Region gingen an den Start. In ihren eigenen Klassen hatten sie sich bereits mit guten Leistungen durchgesetzt, jetzt war das Weiterkommen und Erreichen der nächsten Wettkampfstufe, der Bezirksebene, das verlockendes Ziel.

Begleitet wurden die Klassensieger von ihren Deutschlehrern und Elternteilen, die natürlich fest die Daumen für ihre Schützlinge drückten. Organisiert hatten diesen regionalen Entscheid zwei Lehrerinnen der Werkrealschule des Schulzentrums, Frau Rapp und Frau Weis. Unterstützt wurden sie am Entscheidungstag von einer tatkräftigen und kompetenten Jury: Frau Stock (Leiterin der Stadtbücherei Wertheim), Frau Ballweg (katholische Bücherei Tauberbischofsheim) und Charly Art (selbst noch Schüler, aber bereits Jungautor des Buches „Moonlight Wolves“ aus Wertheim). Völlig unvoreingenommen ging die Jury ans Werk, wusste sie doch nicht einmal, welcher Finalteilnehmer aus welcher Schule kam.Der regionale Entscheid ist Teil des deutschlandweit stattfindenden Lesewettbewerbs der Sechstklässler, an dem sich insgesamt in ganz Deutschland rund 600 000 Schüler beteiligen - somit die größte Leseförderaktion Deutschlands. Hiermit wird versucht, öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Über Stadt/Kreis -, Bezirks – und Länderebene kann dabei das Bundesfinale am 22. Juni 2020 in Berlin erreicht werden.

Dieses große Ziel stand allen Klassensiegern aus der Region vor Augen. Sarah Zegowitz, Liliane Schmidt, Jonas Bundschuh, Luisa Waldecker, David Leon Pfaff, Monique Schomber, Gabriela Szabo, Helena Preuß, Robert Benz und Nico Hehn legten sich nun entsprechend mächtig ins Zeug – es galt, das selbst ausgewählte Buch kurz vorzustellen sowie eine Textpassage daraus vorzulesen. Aber damit war es noch nicht getan, jeder Teilnehmer musste auch noch einen Fremdtext vortragen, um die Jury von der eigenen Leistung zu überzeugen. Diese machte sich eifrig Notizen und zog sich dann zur Beratung in ein Hinterzimmer zurück. Die Spannung wuchs, bis dann endlich die Entscheidung verkündet wurde. Jonas Bundschuh von der PAGS in Külsheim hatte schlussendlich alle von sich überzeugt und war der strahlende Sieger. Sein Auftreten hatte bei den drei Bewertern den größten Eindruck hinterlassen. Ein wichtiges Anliegen war es der Jury sowie den Veranstalterinnen aber auch zu betonen, dass alle Schüler toll gelesen und sich stark präsentiert hätten. Alle könnten sich also wie Gewinner fühlen. Symbolisch hierfür erhielt jeder Vorleser eine Urkunde und einen Buchpreis. Und Jonas Bundschuh kann sich nun auf die nächste Entscheidung auf Bezirksebene freuen und von einer möglichen Reise nach Berlin träumen.

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