d-Truck zu Besuch am Schulzentrum
Digitale Kompetenzen, also der sichere Umgang mit digitalen Medien, Technologien und Anwendungen, sind schon heute in vielen Berufen eine wichtige Grundvoraussetzung, um erfolgreich durchzustarten. Dies betrifft einerseits die Nutzung digitaler Tools im Arbeitsalltag. Andererseits nimmt auch der Fachkräftebedarf im technischen Bereich und in der IT weiter zu. Unter dem Motto „Digitale Technologien | Anwendungen | Berufe“ informiert die Bildungsinitiative expedition d deshalb junge Menschen darüber, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert und in welchen Berufen sie diese Transformation mitgestalten können. Als Baustein des Programms COACHING4FUTURE tourt der expedition d-Truck während des gesamten Schuljahres durch Baden-Württemberg.
Jetzt machte der Truck, das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug, auf Einladung des Schulzentrums am Wört, Stopp in Tauberbischofsheim. Weithin sichtbar parkte er für drei Tage direkt auf dem Schulhof.
Mit ihren jeweiligen Fachlehrern durften die Schüler der achten und neunten Klassen des Schulzentrums dem d-Truck einen Besuch abstatten.
Zu Beginn ihres Rundgangs durch den expedition d-Truck diskutierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Coaches Aurelia Stein und Benjamin Wiest, wo ihnen digitale Technologien im Alltag begegnen. Anschließend erhielten sie den Auftrag, ein eigenes innovatives Produkt zu entwickeln, wie zum Beispiel eine Smart Home App, oder eine Unterrichtsstunde im Jahr 2030 zu gestalten. Welche digitalen Lösungen sie dafür brauchten, fanden sie im „Raum der Technologien“ im Erdgeschoss des Trucks heraus. An Stationen zu Robotik, Sensorik, Machine Learning, Coding, Virtual Reality und vielem mehr erfuhren sie wichtige Details über die jeweilige Technologie, lösten praktische Aufgaben und kniffelige Quizfragen.
Gemeinsam programmierten sie die Lichtanlage im Truck, trainierten eine künstliche Intelligenz, entschlüsselten Codes, steuerten Sensoren, sortierten in der virtuellen Realität Planeten oder spielten mithilfe ihrer eigenen Biosignale Pingpong. Die Jugendlichen arbeiteten dabei mit Tablets, an einer sechs Meter langen Multimedia-Wand, aber auch an vielen Hands-on-Stationen.
Im „Raum der Ideen“ im Obergeschoss hielten sie in einem „DigiPoster“ fest, welche Technologien und Berufe sie für ihre digitale Innovation benötigten. Dabei kam es vor allem auf Teamwork, Kreativität und Kommunikation an – wichtige Kompetenzen für die digitale Welt. Mitmach-Workshops ergänzten das Programm. Hier galt es etwa, ganz ohne Informatik-Kenntnisse, mit einer intuitiven Blockprogrammierung eine selbst erdachte Handy-App zu erstellen. In einem weiteren Workshopformat traten die Schülerinnen und Schüler im Stile eines Exit-Games gegen die Künstliche Intelligenz des Trucks an und lösten unter Zeitdruck Aufgaben und Rätsel des digitalen Alltags. Informationen zu Bildungswegen und Berufsbildern ergänzten das Angebot, welches sehr positiv von den Jugendlichen angenommen wurde.

