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„Weihnachten im Schuhkarton“ – Unterstützung für bedürftige Kinder

Weihnachten2020Weihnachten ist schön, ganz besonders natürlich für Kinder. Mit der Familie gemeinsam zu feiern, es sich in wohliger Atmosphäre gut gehen zu lassen und dann auch noch Geschenke zu bekommen – da sprühen alle Kinderherzen über vor Freude. Aber leider können nicht alle Kinder das Weihnachtsfest so genießen und sich daran erfreuen. Viele Minderjährige wachsen in bescheidenen oder sogar ärmlichen Verhältnissen auf, ihre Eltern müssen jeden Cent zusammenkratzen und können es sich nicht erlauben, ihren Kindern großzügige Geschenke zu machen. Oftmals gibt es in solchen Familien sogar überhaupt keine Weihnachtsgeschenke. Das ist traurig und daran muss man etwas ändern – die an der Schule „Schulzentrum am Wört TBB“ durchgeführte Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ soll dem entgegenwirken.

Initiiert hatte diese gemeinnützige, karitative Unternehmung die SMV des Schulzentrums. Unter der Schirmherrschaft der Lehrer Klärle, Krug und Püster hatten sich die beteiligten Schüler der SMV überlegt, was für sie Weihnachten bedeutet. Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Anteilnahme standen dabei hoch im Kurs. Wie kann man diesen anspruchsvollen Werten gerecht werden? Schnell war klar - Kindern, denen es nicht so gut wie uns selbst, hier in Deutschland, geht, sollte geholfen werden. Dadurch kam die „Weihnachten im Schukarton“ – Aktion des „Samaritan´s Purse“ – Vereins ins Spiel. Deutschlandweit werden bis zu einem bestimmten Stichtag kleine Präsente gesammelt, die in dekorierte Schuhkartons verpackt und dann an bedürftige Kinder, z.B. in Osteuropa oder Zentralasien, verschenkt werden. Bleistifte, Socken, Fußbälle, Zahnpasta, Puzzles, Süßigkeiten – die SMV war hocherfreut über die vielen kleinen Dinge, die von den Kindern des Schulzentrums gesammelt wurden. Coronabedingt gab es nicht den einen Stichtag, an dem alle Schüler ihre Präsente in die Schule mitbrachten, sondern jede Klasse hatte ihren eigenen – oder auch mehrere – Schukarton, der von den Mitschülern der jeweiligen Klasse in einem bestimmten Zeitraum gefüllt wurde. Eifrig und engagiert beteiligten sich viele Kinder und Jugendliche am Schulzentrum. Erfreut stellten sie fest, dass es auch viel Spaß und Zufriedenheit bringen kann, anderen Kindern etwas Gutes zu tun.

Ende November ging es für die gesammelten Schukartons dann an ihren Bestimmungsort, nach Bad Mergentheim zur Liebenzeller Gemeinschaft. Von hier aus werden sie nun bald an viele Kinder verteilt. Lächelnde Gesichter sind somit garantiert, denn Geschenke zu bekommen sind diese Kinder nicht gewohnt. Belohnung genug für die zahlreichen Spender, die sich nun über das Gefühl freuen können, sich für ihre schwächeren Mitmenschen eingesetzt zu haben.

Verabschiedung Herr Brudereck

Verabschiedung FoedervereinWas für eine Symbolik – im Jahr der „doppelten Vollendung“ übergibt der Kapitän das Steuerrad an seinen Nachfolger. Nüchterner ausgedrückt: Ingo Brudereck, 24 Jahre lang Vorsitzender des Fördervereins des Schulzentrums am Wört – bis zum Beginn des Schulverbundes der Vorsitzende des Fördervereins der Riemenschneider- Realschule - verabschiedet sich aus seinem Amt und übergibt die Führungsrolle an seinen Nachfolger Joachim Grimm.

24 Jahre an der Spitze einer Institution oder eines Vereins, selbst dauerpräsente verdienstvolle Persönlichkeiten wie Angela Merkel, Volker Finke oder Thomas Gottschalk bei Wetten-Dass schafften diese Zeit nicht – nur dem langjährigen Papst Johannes Paul II. muss sich Ingo Brudereck knapp geschlagen geben. Aber, wie Rektor Wamser bei Bruderecks Verabschiedung betonte, Zahlen spielten in der Religion schon immer eine große Rolle, und in vielen Weltreligionen sei die 12 die Zahl der Vollendung – also habe Herr Brudereck nun die doppelte Vollendung erreicht.

1996 übernahm der scheidende Vorsitzende die Amtsgeschäfte, damals war es noch der Förderverein der Riemenschneider-Realschule, und setzte sich ab diesem Zeitpunkt unermüdlich für die Schüler ein. Getreu seinem an die Eltern gerichteten Leitspruch, „Die Zukunft liegt in Ihren Händen“, konnte er diese, aber auch andere Förderer, immer wieder überzeugen, sich finanziell für die Kinder und Jugendlichen einzusetzen. So wurde es ermöglicht, dass die Lernenden außer der normalen schulischen Grundversorgung viele weitere aktive Möglichkeiten der Bildung nutzen konnten. Darunter fallen Projekte wie die Suchtprävention, die Schülermentorenausbildungen, das Projekt Adventure, der Känguru-Mathematikwettbewerb, Theatervorführungen, Musicalbesuche, Schulpreise in Form von Bücherpreisen und noch vieles mehr. Die meisten Projekte waren und sind natürlich nachhaltig angelegt, das heißt sie finden in jedem Schuljahr wieder statt. Bei all diesen Projekten behielt Herr Brudereck finanziell immer den Überblick, war er doch von 2005 bis 2018 sogar noch der Schatzmeister des Vereins, den er nun in diesem Jahr mit einem guten Kassenbestand verlassen wird.

In seinem Ehrenamt erlebte der „Ruheständler“ in all den Jahren verschiedene Rektoren – Robert Weniger, Harald Breunig, Petra Folger-Schwab und Christian Wamser - mit denen er vertrauensvoll zum Wohle der Schule und der Schüler zusammenarbeiten konnte. In seiner Verabschiedungsrede stellte der aktuelle Rektor Wamser klar, dass Herr Brudereck nicht nur der Kapitän für die Schönwetterperioden gewesen sei, sondern das Steuerrad auch fest in der Hand gehalten habe, wenn die See mal stürmischer wurde. Deshalb sei die Realschule und das ganze Schulzentrum dem langjährigen Vorsitzenden zu großem Dank verpflichtet. Resultierend daraus wurde Ingo Brudereck vom Gesamtvorstand des Fördervereins zum Ehrenmitglied ernannt. Von der zweiten Vorsitzenden des Vereins, Frau Folger-Schwab, bekam er nun die entsprechende Urkunde und ein persönliches Geschenk überreicht. Damit endete formell die erfolgreiche Periode des Vorsitzenden Ingo Brudereck, der allen seinen Mitstreitern herzlich dankte und seinem Nachfolger Joachim Grimm alles Gute wünschte.

 

Einschulungsfeier Fünftklässler – 2020 - WRS und RS

Einschulung 2020Ein neues Gebäude, dazu neue Mitschüler, neue Lehrer– und die alle zusammen in einem Raum. Hört sich schwierig an in Corona-Zeiten, ist aber im Foyer des Schulzentrums am Wört möglich und sogar ohne Probleme bezüglich der Abstandsregelung hinzubekommen. Die Einschulungsfeiern können beginnen. Der Plural ist einer der Unterschiede gegenüber den letzten Jahren. Es finden drei Feiern statt – jeweils eine für jede neue fünfte Klasse – die 5a, 5c und 5d. Am Montagnachmittag (5a) und am Dienstagnachmittag (5c, 5d) fällt also auch für die neuen Fünftklässler der Startschuss in das neue Schuljahr 2020/2021 – geprägt natürlich durch die aktuelle Coronasituation.

Im Foyer, alle mit Abstand aufgestellten Stühle sind besetzt, begrüßt Rektor Christian Wamser die Eltern und Schüler. Den ehemaligen Grundschülern und ab jetzt richtigen Werkrealschülern oder Realschülern zeigt er anhand des Bildes von einem Fischerboot, dass sie nun alle zusammen in eben diesem Boot sitzen und durch die Gewässer des Schulzentrums kreuzen werden. Er selbst fungiere als Kapitän, die jeweiligen Klassenlehrer als Steuermänner oder Steuerfrauen, die die Richtung anzeigen, und die weiteren Lehrer in der Klasse seien die Schiffsoffiziere, führt er fort. Viel Neues gebe es zu entdecken und vieles zu erforschen, und wichtig sei es, immer die richtigen Fische zu angeln, sprich den Erfordernissen der neuen Schule gerecht zu werden. Aber das werde bestimmt jeder schaffen, ist er sich sicher.

Normalerweise würden nun die jetzigen Sechstklässler einen Programmpunkt beisteuern, was dieses Jahr leider aufgrund Corona nicht möglich ist. Aber virtuell, über selbstgedrehte kurze Videobeiträge, begrüßen einige Schüler und Lehrer die neuen Schüler und wünschen ihnen viel Erfolg für das Arbeiten am Schulzentrum.

Anschließend entschwinden die Klassenlehrer mit ihren frischen Zöglingen in die Klassenzimmer und beschnuppern sich schon einmal mit ersten Kennenlernspielchen. Die Eltern werden unterdessen von Herr Wamser mit Informationen zum Schulleben am Schulzentrum versorgt, außerdem stellt Herr Müller die Lernplattform Moodle vor. Auch die Schulsozialarbeit und die Bläserklasse richten einige Wort an die Eltern.

Nach einer Weile kehren ihre Kinder dann zurück – und der Anfang, der oft immer am schwierigsten ist, ist geschafft und das Schulzentrum nun für dieses Schuljahr wieder vollständig.

Am Mittwoch, den 07.10.2019, finden die ersten Klassenpflegschaftssitzungen (Elternabend) für die Klassen 5 – 10 des Schulzentrum am Wört im Schuljahr 2020/21 statt.

Der erste Elternabend ist für das Kennenlernen neuer Lehrer und die Weitergabe von Informationen bezüglich des begonnenen Schuljahres von großer Wichtigkeit. Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule ist Voraussetzung für die Förderung der Kinder. Das Schulzentrum am Wört lädt alle Eltern auch in diesem Sinne herzlich ein. Gestartet wird der Elternabend dieses Jahr aufgrund von Corona direkt in den Klassenräumen, auf dem gesamten Schulgelände und in den Zimmern muss leider eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Bitte darauf achten, dass es zur Vermeidung von größeren Ansammlungen unterschiedliche Anfangszeiten für die einzelnen Klassen gibt, die im bereits ausgeteilten Elternbrief aufgeführt sind.

Verabschiedungen zum Ende des Schuljahres 2019/2020

Verabschiedung 2020kSommer und Ferienzeit – das heißt auftanken, erholen, entspannen, sich  reflektieren und justieren und das neue Schuljahr vorbereiten.  So geht es jedes Jahr vielen Lehrern in der warmen Jahreszeit – aber Maria Haag und Isolde Traber-Müller gehören in diesem Sommer nicht dazu. Diese beiden Lehrerinnen des Schulzentrum am Wört können in Ruhe ihre freie Zeit genießen und müssen nicht an kommende Aufgaben in der Schule denken, auch wenn sie das vielleicht noch gerne machen würden. Sie gehen in Pension. Nicht nur Corona machte das vergangene Schuljahr für die beiden Pädagoginnen zu einem ganz besonderen Zeitraum, sondern auch ganz speziell der bevorstehende Ruhestand. Trotzdem gingen beide immer sehr pflichtbewusst ihrer Arbeit nach. 

Frau Traber-Müller musste sogar aufgrund von Corona an ihrem letzten Pflichttag an der Schule noch Prüfungen der Zehntklässler im Fach Deutsch abnehmen. Genau das illustriere ihr großes Pflichtbewusstsein, betonte  Rektor Wamser, der Frau Traber-Müller als eine immer gleichmäßig freundliche Person mit hoher Zuverlässigkeit charakterisierte. Begonnen hatte die zukünftige Pensionärin ihren Schuldienst an der Tulla-Realschule in Karlsruhe, wo sie in ihrem ersten Dienstbericht bereits für ihre gute Mischung aus Freundlichkeit und Bestimmtheit gelobt wurde. Das habe sie sich auch bei ihrer Arbeit in Tauberbischofsheim an der Realschule immer erhalten, führte Wamser weiter aus. Nie drängte sie sich in den Vordergrund, aber wenn sie gebraucht wurde, war sie zuverlässig da. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich der Schulleiter bei Frau Traber-Müller.

Die zweite Pensionärin, Frau Haag, verrichtete bereits seit den achtziger Jahren ihren Dienst an der Realschule in Tauberbischofsheim und blieb dieser Schule stets treu, auch weil sie hier in der Region fest verwurzelt ist. Für Frau Haag bedeute Erziehung, Wurzeln und Flügel zu verschenken, und beides gab die Kollegin in selbstverständlicher Weise den ihr anvertrauten Schülern mit auf den Weg, lobte Rektor Wamser. Sie engagierte sich stark für ihre beiden Fächer AES – hauswirtschaftlicher Bereich – und katholische Religion und bereicherte gerade im zweiten Fach durch große Natürlichkeit, Tiefe und ihre Überzeugungen die Schule. Jegliche Scheuklappen und ideologische Einschränkungen seien ihr immer fremd gewesen, unterstrich Wamser und hob Frau Haags große Offenheit gegenüber dem Anliegen der Ökumene und im Dialog mit dem Fach Ethik hervor. Auch Frau Haag wurde von der Schulleitung mit einem Präsent verabschiedet.

Jetzt heißt es also Kraft tanken für die beiden ehemaligen Lehrerinnen des Schulzentrum am Wört – aber nicht Kraft für ein neues, wegen der Pandemieüberschattung bestimmt aufregendes Schuljahr, sondern Kraft für die vielen schönen, privaten Ziele, die sich die beiden bereits gesetzt haben oder nun in Ruhe setzen werden.

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