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Der mathematischen Herausforderung stellen

Das Schulzentrum am Wört beteiligte sich am Känguru-Wettbewerb

Kaenguru 2018Große Sprünge wagen und weit kommen, wie ein Känguru - das war das Ziel von über vierzig Schülern des Schulzentrums am Wört. Für den gleichnamigen Mathematikwettkampf, den „Känguru-Mathematikwettbewerb“, hatten die Schüler sich gemeldet und darauf gehofft, möglichst viele Punkte ergattern zu können. Konzentriert und motiviert waren sie die Aufgaben angegangen, die Köpfe rauchten und die Zeit verging wie im Flug. 24 Aufgaben in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen mussten bewältigt werden, oftmals losgelöst von den normalen Aufgaben aus dem gewöhnlichen Mathematikunterricht. Logisches Denken und eigene Lösungswege entwickeln standen im Vordergrund, Taschenrechner wurden nicht gebraucht. Zuordnungen herausfinden, Zusammenhänge entdecken, Zahlenreihen fortsetzen, meistens in Form von Multiple-Choice-Aufgaben, daraus setzte sich der Aufgabenpool des Wettbewerbs zusammen. Dieser reicht über die nationale Ebene hinaus: Über sechs Millionen Kinder und Jugendliche in sechzig Ländern weltweit hatten sich diesmal für die mathematische Herausforderung angemeldet.

Es war dieses Jahr die 24. Auflage des Känguru-Mathematikwettbewerbs, der 1995 mit gerade einmal 184 Teilnehmern gestartet war und heute auf 911 000 Mitwirkende angewachsen ist. Die Mathematik populärer zu machen, junge Leute für diese Fachwissenschaft zu begeistern, hatten sich die Initiatoren damals wie heute als Ziel auf die Fahnen geschrieben.

Die Kinder und Jugendlichen des Schulzentrums am Wört wurden bei der Teilnahme am Wettbewerb durch den Förderverein der Schule unterstützt – die zwei Euro Anmeldegebühr wurden sehr gerne durch den Verein übernommen. Einen Preis auf dem Siegertreppchen zu erkämpfen ist bei der riesigen Teilnehmerzahl natürlich sehr schwer, aber unabhängig von der erreichten Punktzahl gab es für alle Mitwirkenden kleine Präsente: Eine personalisierte Teilnehmerurkunde sowie ein „Pentomino 12er Puzzle“ erhielten alle Schüler. Außerdem durften sich Marius Köhler (9b) als interner Sieger der Werkrealschule sowie Tobias Stemmler (5e) als interner Sieger der Realschule jeweils über ein T-Shirt freuen. Die Organisatoren des Wettbewerbs am Schulzentrum, Mathematiklehrer Matthias Rüttling und Mario Häffner, zeigten sich sehr zufrieden mit der großen Teilnehmerzahl, die sie sogar aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre hatten einschränken müssen.

Mutig die eigenen Grenzen überwinden

„Project Adventure“ am Schulzentrum am Wört

Zuerst das Kribbeln im Bauch, der Blick ins Leere – dann der Sprung. Dem Boden entgegen, zwölf Meter in die Tiefe. Plötzlich ein Rucken, ein jäher Stopp, das Sicherungsseil hält. Jubel brandet auf, die Mitschüler klatschen begeistert. Geschafft, die Angst überwunden, Zeit, auf sich selbst stolz zu sein. Die jugendliche Schülerin atmet erleichert auf.

PA2018Nicht nur sie konnte stolz auf sich sein. Auch ihre Mitschüler hatten es geschafft und erfolgreich das „Project Adventure“ abgeschlossen. Angeboten worden war dieses Projekt über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinweg am Schulzentrum am Wört. Schüler aus der Realschule und der Werkrealschule hatten sich angemeldet, um sehr viele unterschiedliche Herausforderungen angehen und schlussendlich meistern zu können. An neun Nachmittagen sowie drei zusätzlichen Abschlusstagen konnten sich die Jugendlichen, in eine Realschulgruppe mit 20 Schülern und eine Werkrealschulgruppe mit 11 Schülern aufgeteilt, beweisen. Angeleitet wurden sie dabei von ihren Lehrern Frau Bauer, Herr Wolf, Herr Attenhauser, Herr Fricke, Frau Vogt und Herr Burkhard. Teamwork, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit waren erforderlich, um die schwierigen Aufgaben und Probleme lösen zu können. Hindernisse in luftiger Höhe mussten überwunden werden, alleine war das nicht zu schaffen. Nur mit genauen Absprachen und gegenseitigem Vertrauen, von den Mitschülern gesichert und dadurch völlig auf sie angewiesen, war es möglich, nicht an den Herausforderungen zu scheitern. Was haben wir gut gemacht, was ist nicht optimal gelaufen und was kann beim nächsten Mal verbessert werden? Nach jeder abenteuerlichen Aktivität mussten diese Fragen geklärt werden. Eine stetige Weiterentwicklung, ein optimierter Ablaufprozess wurde auf diese Art und Weise in Gang gebracht. Ängste wurden überwunden, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestärkt – das Selbstwertgefühl der Schüler wuchs mit jeder Aktion. Seinen Höhepunkt fand das Projekt dann in den dreitägigen Abschlusstagen in der Nähe von Walldürn. Ein nächtlicher Orientierungslauf - an einem fremden Ort ausgesetzt, von dem aus der Weg zurück zum Lager gefunden werden musste – sowie das Klettern im Hochseilgarten brachten die Schüler an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Aber mit viel Anstrengung, gegenseitigem Mutmachen und starkem Durchhaltewillen wurden auch diese Herausforderungen gemeistert – alle Jugendlichen schlossen das Projekt erfolgreich ab. Eine tolle Erfahrung für die Heranwachsenden, von der sie in Zukunft auch in anderen Situationen profitieren können. Möglich gemacht wurde das gesamte „Project Adventure“ vor allem auch durch die großzügige Unterstützung des Förderveins des Schulzentrums sowie des Aktionskreises Sucht- und Gewaltprävention (AKS). Jeweils Summen im vierstelligen Eurobereich hatten diese beiden Spender für zwei neue Seilbremsen, die aufgrund sich verschärfender Sicherheitsbestimmungen benötigt worden waren, zur Verfügung gestellt und damit entscheidend zur Durchführung des Abenteuerprojektes beigetragen.

Markt der Möglichkeiten - „Firmen treffen Schüler“

Berufsorientierende Veranstaltung am Schulzentrum am Wört

Markt der Moeglichkeiten 18Erfolgreiche Dinge müssen fortgesetzt werden, vor allem, wenn sie für viele Leute einen positiven Effekt haben. Wie beim „Markt der Möglichkeiten“, im letzten Jahr zum ersten Mal durchgeführt im Foyer des Schulzentrums am Wört, der nun auch dieses Jahr wieder aufgebaut wurde. Eine wichtige Veranstaltung im Rahmen der Berufsorientierung der Schüler des Schulzentrums, aber auch im Interesse der vielen regionalen Firmen, die sich mit großem Einsatz daran beteiligten.

Erika Romacker, Lehrerin am Schulzentrum, hatte sich an die Organisation gemacht. Kontakte mit den Unternehmen waren geknüpft oder aufgefrischt, Termine vereinbart und schließlich die Veranstaltung unter dem Motto „Firmen treffen Schüler“ zusammengestellt worden. Jedes Unternehmen hatte seinen eigenen Stand, ausgerüstet mit Informationsmaterial und kompetenten Gesprächspartnern, oftmals auch Auszubildende oder Ausbildungsbotschafter. Die Acht- und Neuntklässler der Werkrealschule und der Realschule, teilweise in Begleitung ihrer Eltern, hatten nun die Möglichkeit, sich umfassend über die Betriebe und ihre Ausbildungsangebote zu informieren. Welche Berufe können in dem jeweiligen Betrieb erlernt werden, wie sieht es mit der Bezahlung während der Ausbildung aus, werden viele Auszubildende übernommen, wie sieht der Berufsalltag aus? Ein reger Austausch fand statt, einige Gespräche drehten sich auch schon konkret um Praktikumsplätze oder Ferienjobs. Die persönliche Atmosphäre im kleinen Rahmen fand hohen Anklang. Die Schüler kamen ganz ungezwungen mit den Firmenvertretern ins Gespräch und konnten ihre Fragen stellen.

Der „Markt der Möglichkeiten“ hob sich somit wieder als wichtiger Bestandteil des Lehrplans „Berufsorientierung“ am Schulzentrum heraus und wird mit Sicherheit auch nächstes Jahr seine Fortsetzung finden. Beteiligte Firmen, Institutionen und Behörden waren unter anderem: Weinig, VS, Polizei BW, Kreiskrankenhaus TBB, Johannes Sichart – Haus, Konrad Bau, Malerbetrieb Baumann, Brandl – Bau, Metzgerei Morschheuser, Optiker Koob, Gartenbau Uihlein, Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim, Euro Akademie Tauberbischofsheim.

„Kinder in Bewegung“ am Schulzentrum am Wört

Ein ganz besonderer Schulvormittag für die Fünftklässler

Schueler in Bewegung 2018Passen, laufen, annehmen, schießen – Tor und große Freude. Lautes Klatschen und Jubel bei den jungen Fußballern – kein lustloses Gekicke wie das der deutschen Spieler bei der WM, sondern Motivation pur. 33 Kinder waren im Glück, durften sie doch den ganzen Vormittag Fußball spielen und mussten nicht die Schulbank drücken. Und das auch noch unter professioneller Anleitung.

Stefanie Götz, Lehrerin des Schulzentrums am Wört, hatte eine ganz besondere Trainingseinheit für die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5a und 5b organisiert. Über den Verein „Childemotion e.V.“ war dieser für die jungen Sportler unvergessliche Kinderfußballtag zustande gekommen. Ziel dabei war es, Kinder, vor allem aus sozial schwachen Familien oder aus einem Umfeld mit Migrationshintergrund, beim Aufbau sozialer Kontakte zu unterstützen und diese „Kinder in Bewegung“ zu bringen. Unter diesem Motto hatten Mitarbeiter von „Childemotion“ in Tauberbischofsheim nach Sponsoren für die Finanzierung des Trainingstages gesucht, und auch gefunden. Die Apotheke im Ärztehaus, Frau Uta Kappes, das Friseurteam Imhof e.K, Adrian Elmar Kfm. Repräsentanz für DVAG, der Bioladen Natura, die Pension Stein sowie Optik-Uhren-Schmuck Inh. Thomas Hahn hatten sich sehr großzügig gezeigt und das Vorhaben gerne unterstützt. So lernten die hochmotivierten Fünftklässler unter Anleitung von Günter Rommel, ehemaliger Frauenbundesligatrainer u.a. des SC Freiburg und Co-Trainer bei den Profis der Stuttgarter Kickers, und seinem Assistenten, wie man richtig dribbelt, den Ball passt und ihn dann im hohen Tempo wieder mitnimmt. Auch der richtige Torabschluss kam nicht zu kurz, egal in welcher Lage. Das obligatorische Abschlussturnier durfte später natürlich nicht fehlen, um das gerade Gelernte sofort im Wettkampf anwenden zu können und dabei noch wichtige Tipps der Trainer zu bekommen. Ein großer Spaß für die zehn- und elfjährigen Jungen und Mädchen. Diese durften sich dann auch noch alle über einen richtigen Lederfußball freuen, die auch durch die Sponsorengelder bezahlt worden waren. Ein wirklich außergewöhnlicher Schultag für die beiden fünften Klassen, der noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird.

Respektvoller Umgang wünschenswert – „Kuck Mal“ am Schulzentrum (WRS)

Programm zur Konfliktbewältigung in der sechsten Klasse durchgeführt

„Gewalt ist keine Lösung“ – in der Theorie ist das allen Schülern klar. Aber in der Praxis sieht das leider oft anders aus. Zu schnell eskalieren kleinere Streitigkeiten, verbal und auch körperlich. Dem vorzubeugen hat das Programm „Kuck Mal“ als Ziel, welches mittlerweile fest verankert im Sozialcurriculum des Schulzentrums am Wört ist.

Kuck mal 2018Zuletzt durfte deshalb über einen Zeitraum von mehreren Wochen die Klasse 6a des Schulzentrums lernen, wie man „Konflikte und Chaos konstruktiv managen“ kann. Unter fachmännischer Anleitung des Sozialarbeiters Dirk Attenhauser sowie der Klassenlehrerin Elke Philipp durchliefen die Schüler das verhaltensorientierte, kooperative Konzept zur Konfliktbewältigung. Lernen sollten die Mädchen und Jungen, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen. Nur sie selbst entscheiden, wie sie mit einer stressigen Situation umgehen, niemand Anderes soll dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Stressabbautechniken (z.B. inneres Zählen) und Atemtechniken sollen ihnen in Zukunft dabei helfen, ihre Wut im Zaum zu halten, Gewalt-Eskalationen zu erkennen und gegenzusteuern. Immer wieder kann es trotzdem zu falschen Entscheidungen kommen, was natürlich auch menschlich ist – aber wichtig ist es dann für die Schüler, für ihr eigenes Fehlverhalten einzustehen. Weiterhin wurde der Umgang innerhalb der Klasse stark thematisiert. Ein respektvolles Miteinander wurde sich von allen Teilnehmenden gewünscht. Helfen soll dabei in den kommenden Monaten und auch Schuljahren der einmal wöchentlich stattfindende Klassenrat. Probleme sollen hier angesprochen und aufgezeigt werden, und natürlich nach sinnvollen Lösungen gesucht werden. Im Protokoll festgehaltene Beschlüsse werden anschließend immer wieder auf ihre Einhaltung überprüft und gegebenenfalls der neuen Situation angepasst.

Viel erfahren, viel gelernt, viel für den Umgang miteinander mitgenommen – und dabei auch noch viel Spaß gehabt. Die Einheit „Kuck Mal“ in der sechsten Klasse war ein voller Erfolg, was sich hoffentlich auch für die Zukunft auszahlen wird.

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