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„Kinder in Bewegung“ am Schulzentrum am Wört

Ein ganz besonderer Schulvormittag für die Fünftklässler

Schueler in Bewegung 2018Passen, laufen, annehmen, schießen – Tor und große Freude. Lautes Klatschen und Jubel bei den jungen Fußballern – kein lustloses Gekicke wie das der deutschen Spieler bei der WM, sondern Motivation pur. 33 Kinder waren im Glück, durften sie doch den ganzen Vormittag Fußball spielen und mussten nicht die Schulbank drücken. Und das auch noch unter professioneller Anleitung.

Stefanie Götz, Lehrerin des Schulzentrums am Wört, hatte eine ganz besondere Trainingseinheit für die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5a und 5b organisiert. Über den Verein „Childemotion e.V.“ war dieser für die jungen Sportler unvergessliche Kinderfußballtag zustande gekommen. Ziel dabei war es, Kinder, vor allem aus sozial schwachen Familien oder aus einem Umfeld mit Migrationshintergrund, beim Aufbau sozialer Kontakte zu unterstützen und diese „Kinder in Bewegung“ zu bringen. Unter diesem Motto hatten Mitarbeiter von „Childemotion“ in Tauberbischofsheim nach Sponsoren für die Finanzierung des Trainingstages gesucht, und auch gefunden. Die Apotheke im Ärztehaus, Frau Uta Kappes, das Friseurteam Imhof e.K, Adrian Elmar Kfm. Repräsentanz für DVAG, der Bioladen Natura, die Pension Stein sowie Optik-Uhren-Schmuck Inh. Thomas Hahn hatten sich sehr großzügig gezeigt und das Vorhaben gerne unterstützt. So lernten die hochmotivierten Fünftklässler unter Anleitung von Günter Rommel, ehemaliger Frauenbundesligatrainer u.a. des SC Freiburg und Co-Trainer bei den Profis der Stuttgarter Kickers, und seinem Assistenten, wie man richtig dribbelt, den Ball passt und ihn dann im hohen Tempo wieder mitnimmt. Auch der richtige Torabschluss kam nicht zu kurz, egal in welcher Lage. Das obligatorische Abschlussturnier durfte später natürlich nicht fehlen, um das gerade Gelernte sofort im Wettkampf anwenden zu können und dabei noch wichtige Tipps der Trainer zu bekommen. Ein großer Spaß für die zehn- und elfjährigen Jungen und Mädchen. Diese durften sich dann auch noch alle über einen richtigen Lederfußball freuen, die auch durch die Sponsorengelder bezahlt worden waren. Ein wirklich außergewöhnlicher Schultag für die beiden fünften Klassen, der noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird.

Markt der Möglichkeiten - „Firmen treffen Schüler“

Berufsorientierende Veranstaltung am Schulzentrum am Wört

Markt der Moeglichkeiten 18Erfolgreiche Dinge müssen fortgesetzt werden, vor allem, wenn sie für viele Leute einen positiven Effekt haben. Wie beim „Markt der Möglichkeiten“, im letzten Jahr zum ersten Mal durchgeführt im Foyer des Schulzentrums am Wört, der nun auch dieses Jahr wieder aufgebaut wurde. Eine wichtige Veranstaltung im Rahmen der Berufsorientierung der Schüler des Schulzentrums, aber auch im Interesse der vielen regionalen Firmen, die sich mit großem Einsatz daran beteiligten.

Erika Romacker, Lehrerin am Schulzentrum, hatte sich an die Organisation gemacht. Kontakte mit den Unternehmen waren geknüpft oder aufgefrischt, Termine vereinbart und schließlich die Veranstaltung unter dem Motto „Firmen treffen Schüler“ zusammengestellt worden. Jedes Unternehmen hatte seinen eigenen Stand, ausgerüstet mit Informationsmaterial und kompetenten Gesprächspartnern, oftmals auch Auszubildende oder Ausbildungsbotschafter. Die Acht- und Neuntklässler der Werkrealschule und der Realschule, teilweise in Begleitung ihrer Eltern, hatten nun die Möglichkeit, sich umfassend über die Betriebe und ihre Ausbildungsangebote zu informieren. Welche Berufe können in dem jeweiligen Betrieb erlernt werden, wie sieht es mit der Bezahlung während der Ausbildung aus, werden viele Auszubildende übernommen, wie sieht der Berufsalltag aus? Ein reger Austausch fand statt, einige Gespräche drehten sich auch schon konkret um Praktikumsplätze oder Ferienjobs. Die persönliche Atmosphäre im kleinen Rahmen fand hohen Anklang. Die Schüler kamen ganz ungezwungen mit den Firmenvertretern ins Gespräch und konnten ihre Fragen stellen.

Der „Markt der Möglichkeiten“ hob sich somit wieder als wichtiger Bestandteil des Lehrplans „Berufsorientierung“ am Schulzentrum heraus und wird mit Sicherheit auch nächstes Jahr seine Fortsetzung finden. Beteiligte Firmen, Institutionen und Behörden waren unter anderem: Weinig, VS, Polizei BW, Kreiskrankenhaus TBB, Johannes Sichart – Haus, Konrad Bau, Malerbetrieb Baumann, Brandl – Bau, Metzgerei Morschheuser, Optiker Koob, Gartenbau Uihlein, Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim, Euro Akademie Tauberbischofsheim.

„Fake“ - Gefangen im Strudel des „Cyber-Mobbing“

Eine mobile Theaterproduktion zu Gast im Schulzentrum am Wört

Theaterproduktion2018Gestern noch beliebt – heute schon verspottet und bei allen Klassenkameraden unten durch. Schnell kann das gehen, gerade in Zeiten von Facebook, Twitter, Instagram und anderen bei Jugendlichen beliebten sozialen Netzwerken. „Cyber-Mobbing“ ist hart und unerbittlich, treffen kann es Jeden. Anonymität fördert Aggressivität und Hass, die Grenzen des guten Geschmacks gehen rasend schnell verloren. Umso wichtiger daher, Jugendlichen diese Problematik bewusst zu machen, mit ihnen über solche Situationen zu sprechen.

Eine tolle Möglichkeit dazu bot sich den Siebtklässlern des Schulzentrums am Wört. Eine mobile Theaterproduktion aus der Feder von Karl Koch machte auf Initiative der beiden Lehrerinnen Ines Frech und Elke Philipp Station in Tauberbischofsheim, mitfinanziert durch den Förderverin des Schulzentrums. Gespannt warteten die Schüler und Schülerinnen – „Fake oder War doch nur Spaß“ stand auf dem Programm. Und das erwies sich als äußerst sehenswert. Gekonnt präsentierten die beiden Schauspieler Alexander Abramyan und Julenka Werkmeister die Geschichte der siebzehnjährigen Lea, die ohne eigenes Verschulden in den Strudel des „Cyber-Mobbings“ gerät. Immer tiefer wird sie hineingezogen, vor allem aus Neid machen sich ihre Klassenkameraden einen Spaß daraus, sie bloßzustellen und leiden zu sehen. Ihre Versuche, sich aus dieser schlimmen Situation zu befreien, scheitern. Lea kann echte Freunde von „Fake“-Freunden nicht mehr unterscheiden, ihr Vater begreift erst sehr spät, wie schlecht es um sie steht. In die Enge getrieben sieht das gedemütigte Mädchen nur einen Ausweg – ihren eigenen Tod. Sie wird gerettet, die Polizei greift ein und Lea bekommt professionelle Hilfe in einer psychiatrischen Klinik. Doch warum musste es so weit kommen? Hätte Lea nicht vorher Hilfe bekommen können? Hier beginnt die Interaktion der Schauspieler mit den über hundert Jugendlichen. Fragen der Schüler werden von den beiden Künstlern beantwortet, Strategien zur Vermeidung der dramatischen Zuspitzung besprochen. Lebhaft beteiligen sich viele Zuschauer am Gespräch, interessiert hören die anderen zu. Wann kann man schon mal so direkt mit den Darstellern eines Theaterstücks sprechen? Das zeigt die große Stärke dieser mobilen Produktion, die in ihrer Inszenierung sehr flexibel und auf die Lebenswelt der Jugendlichen zugeschnitten ist. Dementsprechend gut kam sie auch bei den jungen Leuten des Schulzentrums am Wört an. Hoffentlich können die neu hinzugewonnenen Erfahrungen mit dazu beitragen, dass „Cyber-Mobbing“ in ihren Klassen niemals aktuell werden wird. Wer gestern noch beliebt war, soll es auch morgen noch sein.

Respektvoller Umgang wünschenswert – „Kuck Mal“ am Schulzentrum (WRS)

Programm zur Konfliktbewältigung in der sechsten Klasse durchgeführt

„Gewalt ist keine Lösung“ – in der Theorie ist das allen Schülern klar. Aber in der Praxis sieht das leider oft anders aus. Zu schnell eskalieren kleinere Streitigkeiten, verbal und auch körperlich. Dem vorzubeugen hat das Programm „Kuck Mal“ als Ziel, welches mittlerweile fest verankert im Sozialcurriculum des Schulzentrums am Wört ist.

Kuck mal 2018Zuletzt durfte deshalb über einen Zeitraum von mehreren Wochen die Klasse 6a des Schulzentrums lernen, wie man „Konflikte und Chaos konstruktiv managen“ kann. Unter fachmännischer Anleitung des Sozialarbeiters Dirk Attenhauser sowie der Klassenlehrerin Elke Philipp durchliefen die Schüler das verhaltensorientierte, kooperative Konzept zur Konfliktbewältigung. Lernen sollten die Mädchen und Jungen, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen. Nur sie selbst entscheiden, wie sie mit einer stressigen Situation umgehen, niemand Anderes soll dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Stressabbautechniken (z.B. inneres Zählen) und Atemtechniken sollen ihnen in Zukunft dabei helfen, ihre Wut im Zaum zu halten, Gewalt-Eskalationen zu erkennen und gegenzusteuern. Immer wieder kann es trotzdem zu falschen Entscheidungen kommen, was natürlich auch menschlich ist – aber wichtig ist es dann für die Schüler, für ihr eigenes Fehlverhalten einzustehen. Weiterhin wurde der Umgang innerhalb der Klasse stark thematisiert. Ein respektvolles Miteinander wurde sich von allen Teilnehmenden gewünscht. Helfen soll dabei in den kommenden Monaten und auch Schuljahren der einmal wöchentlich stattfindende Klassenrat. Probleme sollen hier angesprochen und aufgezeigt werden, und natürlich nach sinnvollen Lösungen gesucht werden. Im Protokoll festgehaltene Beschlüsse werden anschließend immer wieder auf ihre Einhaltung überprüft und gegebenenfalls der neuen Situation angepasst.

Viel erfahren, viel gelernt, viel für den Umgang miteinander mitgenommen – und dabei auch noch viel Spaß gehabt. Die Einheit „Kuck Mal“ in der sechsten Klasse war ein voller Erfolg, was sich hoffentlich auch für die Zukunft auszahlen wird.

„Bunte Vielfalt“ überwiegt Schwarz-Weiß

„Tag der offenen Tür“ der Werkrealschule des Schulzentrums am Freitagnachmittag

Was für eine Vorstellung: Unsere Welt in Schwarz und Weiß. Nur eine Auswahl: Entweder – Oder. Mächtige Menschen in den USA oder Russland schreien: „Hurra, wie toll!“ Wie langweilig und wie öde, denken sich die Schüler und die Lehrer der Werkrealschule in Tauberbischofsheim. „Unsere Welt muss bunt und vielfältig sein!“, halten sie dagegen. Alle Schattierungen sind erlaubt, alles wird von jeder Seite durchleuchtet. Kreativität ist Trumpf.

Werkrealschultag2018Wie kann das in der Schule am besten umgesetzt werden? Klar – Projekttage machen das möglich. Alle Schüler der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört beteiligen sich – „Bunte Vielfalt“ ist das Motto. Keine festen Klassenstrukturen, keine durchgetakteten Stundenpläne mit Mathe, Deutsch, Englisch stehen auf dem Programm für diese Woche. Nein, immer nach Interesse fanden sich Projektgruppen zusammen, durchgemischt aus den verschiedenen Jahrgangsstufen. Jetzt ist man dabei, sich in das gewählte Thema einzuarbeiten, Ideen zu entwickeln, handelnd aktiv zu werden und auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. Nachwuchswissenschaftler bereiten naturwissenschaftliche Experimente vor, führen sie durch und analysieren, warum eine Flüssigkeit in verschiedenen Formen auftreten kann. Mal fließend, mal fest, wie ist das möglich? Andere Kinder und Jugendliche „erleben Natur“ hautnah, sammeln Naturgegenstände zum Basteln und Dekorieren und verblüffen durch ungewöhnliche Kreationen. Verblüffung ist auch in einer anderen Gruppe angesagt – mit Zahlen zu zaubern sorgt für einige Überraschungen. Das Alter wird erraten, ein geheimes Schloss geknackt und der Lieblingsfußballverein erkannt. Wie geht denn das? Aggressionen werden geschürt, falls man den Tricks nicht auf die Schliche kommt – aber kein Problem: Die nächste Gruppe entwickelt doch gerade Anti-Aggressions-Bälle, garniert mit einer ungewöhnlichen Slime-Füllung. Ideal zum Abreagieren und Nerven schonen. Ist man dann wieder gut drauf, kann man sich voller Euphorie am selbst entwickelten Tanz einer weiteren Gruppe beteiligen. Ausgehend von der Noah-Geschichte aus dem Alten Testament machen die Schüler hier klar, dass man nur durch ein gutes Miteinander erfolgreich sein kann. Und dann Feste zusammen feiern kann. Welche das sind und wie diese vorbereitet werden müssen in vielen verschiedenen Kulturen, zeigt wiederum eine andere Gruppe.

Alles so vielfältig wie möglich, nicht dem Schwarz-Weiß-Denken verhaftet, garniert mit vielen eigenen Ideen. So wollen sich die Schüler und Lehrer der Werkrealschule dann am Freitagnachmittag, 09.03., den Besuchern präsentieren, die im Rahmen des Tages der offenen Tür herzlich eingeladen sind, ab 14 bis 17 Uhr die Ergebnisse der Projektwoche zu begutachten. Auch bei einer Stärkung zwischendurch ist Vielfalt Trumpf – ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit Kaffee wird vom Elternbeirat angeboten.

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