Sekretariat: 09341-89543-0     Öffnungszeiten Sekretariat: Montag, Dienstag, Donnerstag: 07:30-15 Uhr, Mittwoch 07:30-13:30 Uhr, Freitag 07:30-12:45 Uhr

„Einer für alle – Alle für einen“

„Sozialer Tag“ an der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört

„Sozial“ handeln, für andere da sein – oft kommt das im Alltag leider viel zu kurz. Dem kann man entgegenwirken, oder zumindest das Bewusstsein für dieses Problem schärfen. Daraus ergibt sich für die Werkrealschule des Schulzentrums am Wört der Grund, zu Beginn jeden Schuljahres einen „Sozialen Tag“ durchzuführen – mit allen Klassen und mit allen Lehrern. Auch 2018 war es wieder soweit.

Sozialer Tag 2018Verschiedene Projekte in den unterschiedlichen Jahrgangsstufen wurden durchgeführt, um die Kinder und Jugendlichen für dieses Thema zu sensibilisieren. Sozial zu handeln und gut miteinander umzugehen, setzt oft voraus, dass man miteinander vertraut ist und sich auf seine Mitmenschen einlassen kann. Deshalb stand für die fünften Klassen – weil erst seit einer Woche neu zusammengemischt – ein „Kennenlerntag“ sowie ein „Anti-Mobbing-Training“ auf dem Programm. In spielerischer Form ging es darum, die wichtigsten Eigenschaften, Stärken und Schwächen seiner Mitschüler zu erfahren und diese so zu akzeptieren, wie sie sind. Das Ziel der sechsten Jahrgangsstufen bestand darin, einen starken Zusammenhalt innerhalb der Klassen, gutes Teamwork und eine gelungene Kommunikation der Klassenkameraden untereinander anzubahnen. Kooperationsspiele standen dabei im Vordergrund, Aufgaben konnten nur gemeinsam und bei gegenseitiger Unterstützung erfolgreich bewältigt werden.

Die siebten Klassen hatten es sich zum Ziel gesetzt, finanzielle Unterstützung in Form einer Spende leisten zu können und damit ihre „soziale Ader“ zu zeigen. Zutaten für einen Kuchenteig wurden deshalb, in vorbereiteten Gläsern, liebevoll geschichtet, und Kekse wurden gebacken, um sie am kommenden Elternsprechtag oder auch auf dem Weihnachtsmarkt dann zu verkaufen. Der Erlös soll als Spende für einen sozialen Zweck genutzt werden.

Die Achtklässler lernten den „Verhaltens-Knigge“ kennen und wissen nun, wie man sich in bestimmten Situationen seinen Mitmenschen gegenüber zu verhalten und zu benehmen hat. Dieses Wissen soll in Zukunft natürlich auch in der Praxis angewandt werden, um einen „sozialeren Umgang“ untereinander anzustreben.

Spenden für die „Tafel“ sammelten die Neuntklässler: Vor verschiedenen Supermärkten in Tauberbischofsheim positionierten sich die Schüler und baten die Kunden, einen Artikel doppelt zu kaufen und ihn dann der Tafel zur Verfügung zu stellen. Das war sehr erfolgreich – die „Tafel“ kann sich über viele neue Waren freuen. Auch ausgewählten Grundschülern kam der „Soziale Tag“ zu Gute – ein anderer Teil der Neuntklässler besuchte nämlich die dritten Klassen der Christian-Morgenstern-Grundschule und führte mit ihnen eine Rätsel- und Knobelstunde durch.

Selbst Kindergartenkinder sollten etwas vom „Sozialen Tag“ haben – sie durften einen Teil des Vormittags im Schulzentrum verbringen. Von der „St. Lioba – Einrichtung“ aus machten sie sich auf den Weg Richtung Pestalozziallee und wurden am Schulzentrum von der zehnten Klasse fürsorglich betreut, die eine Spielstraße mit vielen verschiedenen Stationen für die Kinder vorbereitet hatte.

„Sozial handeln“ – an diesem Tag die Triebfeder für alle Kinder und Jugendlichen des Schulzentrums, und vielleicht in Zukunft auch öfters mal in ihrem Alltag.

Klassenpflegschaftssitzung ("Elternabend") der 5. Klassen - RS & WRS

Am Mittwoch, 26.09.2018, findet um 19:30 Uhr die erste Klassenpflegschaftssitzung (Elternabend) für alle fünften Klassen des Schulzentrum am Wört im Schuljahr 2018/19 statt. Eine gemeinsame Begrüßung mit Informationen für die Eltern eröffnet den Abend in der Sporthalle am Wört.

Anschließend treffen sich die Eltern der Klassen in den Klassenräumen zur Wahl der Klassenelternvertreter. Im Anschluss daran erläutern die Klassenlehrer Besonderheiten des laufenden Schuljahres und die Fachlehrer stellen sich und ihre Notengebung vor.

Der erste Elternabend ist für das Kennenlernen neuer Lehrer und die Weitergabe neuer Informationen bezüglich des begonnenen Schuljahres von großer Wichtigkeit. Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule ist Voraussetzung für die Förderung der Kinder. Das Schulzentrum am Wört lädt alle Eltern auch in diesem Sinne herzlich ein.

Die Klassenpflegschaftssitzungen für die Klassen 6 – 10 finden am Mittwoch, den 10.10.2018, statt. Gestartet wird hier um 19.00 Uhr.

Verabschiedungen am Schulzentrum am Wört

Verabschiedungen 2018Die Zeit vor den Sommerferien ist auch immer die Zeit, in der Veränderungen anstehen. So auch am Schulzentrum am Wört, wo zum Schuljahresende fünf Kolleginnen von Rektor Christian Wamser verabschiedet wurden. Viele Dienstjahre am Schulzentrum oder auch weniger – egal, alle Kolleginnen wurden von Wamser für ihre Verdienste an der Schule gewürdigt und erhielten ein Präsent.

Ihr Referendariat erfolgreich absolviert am Schulzentrum hatten Frau Klärle und Frau Kappes, die das Schulleben in besonderem Maße bereichert und sich durch großes Engagement ausgezeichnet hätten, wie Wamser betonte. Frau Klärle bleibt dem Schulzentrum, und hier insbesondere der Werkrealschule, auch weiterhin als Klassenlehrerin erhalten.

Nach sieben Jahren an der Werkrealschule wechselt Frau Brenner von Tauberbischofsheim nach Gerlachsheim, um dort an der ortsansässigen Grundschule zu unterrichten. Dank ihrer Flexibilität werde die gestandene Kollegin sich auch an dieser Schulform schnell gut einleben, meinte Wamser.

In den verdienten Ruhestand verabschiedete Rektor Wamser die Kolleginnen Bischof und Brücher, die über lange Jahre das Schulleben an der Werkrealschule und Realschule mitgeprägt hatten. Nach ihrem Studium in Karlsruhe und ihrer Station in Wertheim wechselte Frau Bischof nach Tauberbischofsheim. Hier erlebte sie in 23 Jahren die Wandlung von der Hauptschule bis heute zum Schulzentrum hautnah mit. Große Emotionalität zeichnete ihr pädagogisches Wirken aus, wie Wamser anhand einer Anekdote schmunzelnd verdeutlichte. Frau Brücher, ursprünglich aus Hessen stammend, und seit 2001 an der Realschule in Tauberbischofsheim beschäftigt, unterrichtete mit großer Hingabe an ihre Fächer, wie Wamser betonte, Englisch und Religion. Beeindruckt zeigte sich Wamser besonders von der Ruhe und Klarheit, mit der die Pädagogin in schwierigen Situationen oder auch bei Elterngesprächen agierte.

Alles Gute für die Zukunft wünschte der Schulleiter allen Lehrerinnen.

Einschulungsfeier Fünftklässler – 10.09.2018

31 Schüler und 2 Lehrer haben im Moment eines gemeinsam: Sie sind aufgeregt, etwas nervös, aber trotzdem voller Vorfreude. Denn gleich geht sie los, die Einschulungsfeier des Schuljahres 2018 an der Werkrealschule. In der nächsten halben Stunde werden die neuen Klassenlehrer der fünften Klassen ihre Schüler kennenlernen – andersherum natürlich genauso – und die Kinder zum ersten Mal auf ihre neuen Klassenkameraden treffen, mit denen sie die nächsten fünf bis sechs Jahre viel Zeit verbringen werden.

Einschulung WRS 2018Die alten Fünfer, jetzigen Sechser, marschieren ein und präsentieren mit großen Buchstaben, dass sie sich darüber freuen, nicht mehr die Kleinsten und Jüngsten zu sein: „Liebe 5a und 5b – Herzlich Willkommen“, ergibt sich aus ihrer hochgehaltenen Buchstabenreihe. Danach stimmen sie ein Lied an und begrüßen auf musikalische Art und Weise nochmals die ehemaligen Grundschüler, die jetzt hier im Schulzentrum am Wört ihre Werkrealschulkarriere starten werden. Anschließend übernimmt Rektor Wamser das Wort und freut sich, dass so viele Gäste zur Eröffnung des Schuljahres gekommen sind. Den ehemaligen Grundschülern und ab jetzt richtigen Werkrealschülern zeigt er anhand des Bildes von einem Fischerboot, dass sie nun alle zusammen in eben diesem Boot sitzen und durch die Gewässer der Werkrealschule kreuzen werden. Er selbst fungiere als Kapitän, die Klassenlehrerinnen Frau Philipp und Frau Grein als Steuerfrauen, die die Richtung anzeigen, und die weiteren Lehrer in der Klasse seien die Schiffsoffiziere, führt er fort. Viel Neues gebe es zu entdecken und vieles zu erforschen, wichtig dabei sei es, immer die richtigen Fische zu angeln, sprich den Erfordernissen der Werkrealschule gerecht zu werden. Aber das werde bestimmt jeder schaffen, ist sich Rektor Wamser sicher.

Zur Aufheiterung zwischendurch tragen im Anschluss an die Rede des Schulleiters die gespielten Witze der Klassen 6a und 6b bei, die sie gekonnt und lustig präsentieren. Ein Schul-ABC als Video auf dem Whiteboard erklärt daraufhin noch in unterhaltsamer Weise, wie das Schulleben im Schulzentrum abläuft.

Doch dann genug der Unterhaltung, jetzt ist es soweit, der Einsatz der aufgeregten Schüler und Klassenlehrer steht an. Die Klassenlehrerinnen Frau Philipp und Frau Grein rufen die Neuankömmlinge zu sich, die immer noch eine selbstgebastelte Schultüte – unter Anleitung von Frau Friedlein und Herr Müller erstellt - von den Sechstklässlern überreicht bekommen, bevor sie zusammen mit ihrer jeweiligen Lehrerin für eine erste Stunde in ihr Klassenzimmer entschwinden. Den zurückgebliebenen Eltern erklärt Rektor Wamser noch einige Abläufe an der Werkrealschule. Danach können sich alle bei Keksen und Kaffee stärken, erste Kennenlerngespräche mit den Lehrern oder den anderen Eltern führen und warten, bis die eigenen Sprösslinge aus dem Klassenzimmer wieder auftauchen. Damit endet ein gelungener erster Tag an der neuen Schule.

Entlassfeier Realschule des Schulzentrums am Wört

Feierliche Zeugnisübergabe in der Festhalle

Gruppenbild RS 2018

Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Um : Den Eltern über den Kopf zu wachsen, die Holzbauklötze gegen ein modernes Smartphone einzutauschen, das Fahrrad durch ein Moped zu ersetzen. Oder um seinen Schulabschluss abzulegen. Dabei von der ersten bis zur zehnten Klasse in die Höhe zu steigen, alle Hindernisse und Schwierigkeiten Stufe für Stufe zu überwinden, das Ziel „Mittlere Reife“ immer fest im Blick behaltend.

Für 87 Realschüler des Schulzentrums am Wört war das in der letzten Dekade die Realität gewesen, und nun warteten sie, als Lohn ihrer Bemühungen, darauf, ihr Abschlusszeugnis überreicht zu bekommen. Die Entlassfeier stand an und wurde gleich schwungvoll eröffnet – das Bläserensemble unter Leitung von Frau Erhardt stimmte mit „Land of Hope and Glory“ sowie der „Europahymne“ die anwesenden Gäste auf einen abwechslungsreichen Abend ein. Die stellvertretende Schulleiterin Frau Kieslich übernahm daraufhin die Begrüßung, woraufhin erneut das Bläserensemble mit dem „Party Rock Anthem“ zu den Grußworten überleitete. Bürgermeister Vockel gratulierte den Absolventen herzlich und wünschte ihnen viel Mut und Freude für die Zukunft. Die Schüler seien als Angehörige der Generation Z von Kindesalter an völlig selbstverständlich mit dem Gebrauch von digitalen Technologien wie World Wide Web, MP3-Player, Instagram und Mobiltelefonen vertraut, sollten aber dabei nicht die Teilnahme an der Gesellschaft aus den Augen verlieren. Weitere Glückwünsche überbrachten die Elternbeiratsvorsitzenden Carmen Wagner sowie Judith Föhre, die ganz explizit allen Eltern dankten, die immer dafür gesorgt hätten, dass ihre Kinder pünktlich in die Schule gekommen seien und ihren Sprösslingen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden seien. Ein wichtiger Lebensabschnitt gehe für die Schüler zu Ende, für den nächsten wünschten sie alles Gute. Jetzt wurde es lauter und fetziger – die Rock-AG mit ihrem Bandleader Herr Kirchner an der Spitze ließ die Festhalle zu den Klängen von „Slither“ und „25 or 6 to 4“ erbeben. Doch die nächsten ruhigeren Worte ließen nicht lange auf sich warten: Aleyna Dogruel übernahm in ihrer Funktion als Schülersprecherin das Mikrofon und ließ die letzten Schuljahre Revue passieren. Die Aufregung und Nervosität im Jahre 2012 bei der Einschulungsfeier seien umsonst gewesen, alles hätte gut geklappt in den Jahren auf der weiterführenden Schule und mit Wehmut blickten sie und ihre Mitschüler auf die Realschulzeit zurück. Dankbar seien sie den Lehrern und ihren Eltern für ihre Unterstützung und sie seien froh, dass sie viele Freundschaften an der Schule geschlossen hätten, die hoffentlich lange halten würden.

Natürlich wollte es sich auch der Rektor des Schulzentrums, Christian Wamser, nicht nehmen lassen, „seine“ Schüler zu verabschieden. Die Jugendlichen hätten eine wichtige Etappe geschafft, neue Türen würden sich nun für sie öffnen. In den letzten Jahren hätten die Absolventen viele Stufen überwunden, manchmal fiel es ihnen leicht, manchmal war es schwieriger – aber alle Hindernisse seien erfolgreich überwunden worden, was sich im erfolgreichen Bestehen des Abschlusses widerspiegele. Diese Erfahrungen sollten sie alle in Erinnerung behalten für den Ansturm auf neue Gipfel, egal ob auf dem weiteren Schulweg oder in der anstehenden Ausbildung. Für das Erklimmen dieser neuen Stufen wünschte Rektor Wamser den Ex-Realschülern alles Gute.

Die Rock-AG sorgte mit zwei weiteren Liedern für die richtige Einstimmung, bevor endlich der von den Schülern herbeigesehnte Moment anstand – die Zeugnisübergabe sowie das Überreichen der Belobigungen und Preise, die vom Förderverein gestiftet wurden. Herr Wamser, Frau Kieslich sowie die Klassenlehrer Frau Geidel (10c), Herr Günther (10d), Herr Kirchner (10e) und Herr Veith (10f) händigten den Jugendlichen die wichtigen Dokumente aus und wünschten ihnen viel Erfolg in ihrer Zukunft. Zehn Jahre als Schüler waren somit vorbei, und das Ziel „Mittlere Reife“ nun auch endlich offiziell erreicht.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok