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UNICEF-Spendenlauf 2019

Uniceflauf 2019Der Atem beginnt zu stocken. Der Puls rast, die Luft wird knapp. Aber weiter, immer weiter. Die nächste Runde wartet. Ein paar Minuten bleiben noch. Egal, wie die Lunge pfeift – es ist doch für einen guten Zweck. Und Rundenkönig wäre auch nicht schlecht. Trotz der Anstrengung beschleunigt er nochmal.

Das Ziel Rundenkönig hatten viele Schüler vor Augen, die am UNICEF-Spendenlauf des Schulzentrums am Wört teilnahmen. Alle Klassen der Jahrgangsstufen fünf bis sieben beteiligten sich voller Eifer daran, Realschul- und Werkrealschulklassen, und rannten jeweils zwanzig Minuten lang, so schnell es ging.  Aber noch wichtiger als das persönliche Ziel Rundenkönig war, sich für einen guten Zweck einzusetzen und anzustrengen. Kinder in Madagaskar sowie die Neugestaltung des Schulhofes sollten unterstützt werden, denn jeder Schüler hatte sich einen Sponsor gesucht, der pro gelaufene Runde einen selbst gewählten Betrag zur Verfügung stellte. Mütter, Väter, Onkel, Tanten, Freunde waren im Vorfeld um Hilfe gebeten worden, und der Beistand war riesengroß. Von ein paar Cent bis zu zehn Euro waren die Geldgeber bereit, für die Pausenhoferneuerung sowie die Aktion „wir laufen für unicef“, angelehnt an einen Aufruf des UNICEF-Paten Mats Hummels, den laufenden Schülern zu überreichen.  Für sechs- bis vierzehnjährige Kinder baut UNICEF in Madagaskar von den Einnahmen aus solchen Aktionen sichere Klassenräume, verteilt Schulmaterial an Kinder und bildet Lehrer aus. Außerdem werden explizit Mädchen unterstützt, die ansonsten keine Chance auf eine angemessene Bildung hätten. Angespornt von der Aussicht, Kindern im gleichen Alter helfen zu können, strengten sich die Fünft- bis Siebtklässler beim UNICEF-Lauf besonders an, bissen auf die Zähne und kämpften sich Runde um Runde vorwärts. Eine kurze Stärkung zwischendrin an von Mitschülern eingerichteten Wasser- und Obstständen, dann ging es weiter. Begeistert zeigten sich die Organisatoren, die Sportlehrer Klärle, Wolf, Götz, Püster und Schwarzbach, vom Engagement der Schüler. Und was für eine Freude über das Ergebnis. Sagenhafte 4838,79 € kamen zustande, alleine 518,40 € brachte alleine die Klasse 5f zustande. Viel Geld für die Kinder in Madagaskar, aber auch eine beachtliche Summe, um ein größeres Spielgerät für den Pausenhof im Schulzentrum anzuschaffen, vielleicht ein Bodentrampolin.

Und für einen Schüler aus der fünften Klasse lohnte sich das Durchhalten beim Laufen trotz pfeifender Lunge ganz besonders – Kilian Wundling aus der Klasse 5e schaffte es, mit stolzen zwanzig Runden alle Mitschüler, egal ob jünger oder älter, hinter sich zu lassen. Der erste Rundenkönig des Schulzentrum am Wört.

Abschlussfeier an der Werkrealschule

68 Jugendliche haben einen langen Weg hinter sich. Fünf bzw. sechs Jahre hat er bei den allermeisten gedauert, immer den Blick nach vorne gerichtet. Doch jetzt war es geschafft, alle waren am Ende dieses Weges angekommen. Das langersehnte Ziel war erreicht – der Hauptschulabschluss bei den Neuntklässlern (Schnitt 3,1) und der Werkrealschulabschluss in Form der Mittleren Reife bei den Zehntklässlern (Schnitt 2,8). Für den feierlichen Akt der Zeugnisverleihung kamen nun nochmals alle Absolventen der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört mit ihren Eltern sowie den Lehrern im festlich geschmückten Foyer des Schulzentrums in Tauberbischofsheim zusammen.

Für die Einstimmung zu einem schönen Abend sorgte das Bläserensemble der fünften Klasse. Vertretungsweise dirigiert von Gustav Endres, trugen die Neubläser gekonnt vor, was sie seit Beginn dieses Schuljahres an ihren Instrumenten gelernt hatten. Anschließend begrüßte Pascal Mauer, der auch für die weitere Moderation des Abends die Verantwortung trug, die zahlreich erschienenen Gäste und übergab dann das Wort an Rektor Christian Wamser. „Der Weg ist das Ziel“, das Motto dieses Abends, war der Ankerpunkt von Wamsers Rede. Bis jetzt hätten die Jugendlichen sich auf ihrem Weg, der durch die Eltern und Lehrer oft klar vorgezeichnet gewesen war, gut zurechtfinden können. Aber nun gelte es, einen eigenen Weg zu finden, selbst Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen und sich immer auf Wege zu konzentrieren, die sie weiterführen würden. Dies könnten ganz unterschiedliche Wege sein – schnelle, langsame, steinige, von Blumen gesäumte – aber wichtig sei es für die Heranwachsenden, Kurs zu halten und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Auf diese Art von Selbständigkeit habe die Schule die Absolventen hoffentlich gut vorbereitet, nun könne Wamser nur noch alles Gute für jeden individuellen Weg wünschen. Das Mikrofon wanderte weiter, die Schülervertreter Bianca Hofmann und Taulant Mehmeti richteten Grußworte an die Zuschauer und wünschten sich selbst und ihren Mitschülern, dass sie die richtigen Berufswege einschlagen oder anderenfalls viel aus etwaigen Fehlern lernen würden. Diesen Wünschen schlossen sich Gerhard Baumann, stellvertretender Bürgermeister, sowie Frau Wagner, Elternbeiratsvorsitzende, nahtlos an und dankten auch den Eltern für ihr Engagement. Das sei nicht immer einfach gewesen, Tränen und Diskussionen mit eingeschlossen, aber sie hätten gut durchgehalten. Klassenlehrer Tobias Plonka (9a) stellte mit einer lustig bebilderten Power-Point-Präsentation die wichtigsten Stationen der Neuntklässler in den letzten Jahren vor, ehe die Zehntklässler mit ihrem Klassenlehrer Mario Häffner ein selbst gedichtetes witziges Lied über die Schüler der eigenen Klasse vortrugen. Aber nun war es endlich soweit, der wichtigste Moment des Abends stand direkt bevor – die Zeugnisübergabe. Schulleiter Wamser und die Klassenlehrer Tobias Plonka (9a), Michael Fuchs (9b) sowie Mario Häffner (10a) überreichten die wichtigen Dokumente an ihre Zöglinge. Der lange Weg machte sich nun endlich für die 68 Entlassschüler bezahlt, der gelungene Schulabschluss war vollbracht. Neue Wege müssen ab jetzt beschritten werden.

Preise: Bianca Hofmann 1,4 (9a) und Pascal Mauer 1,8 (10a) – Preise gestiftet vom Förderverein

Domenic Brust 1,9 (9b)

Belobigungen: Vivien Gerhard 2,0 (9a) ; Mario Groß 2,1 (9b) ; Eva Pfau 2,1 (9b) ; Jannik Schmied 2,1 (9b) ; Melanie Zimbelmann 2,1 (9b) ; Stellina Foot 2,2 (10a) ; Larissa Kurzyk 2,3 (9a) ; Leonie Bayer 2,3 (9b) ; Jan Limpert 2,4 (10a) ; Taulant Mehmeti 2,4 (10a) ; Michelle Tiffert 2,4 (10a)

Klasse 9a klein 2019

Klasse 9b klein 2019

Klasse 10a klein 2019

Känguru-Wettbewerb 2019

Kaenguru 201911 700 Schulen in Deutschland waren dabei, da durfte das Schulzentrum am Wört natürlich nicht fehlen – der Känguru-Mathematikwettbewerb stand an. Wie jedes Jahr beteiligten sich die Werkrealschule und die Realschule und schickten knapp sechzig Schüler ins Rennen, die sich der mathematischen Herausforderung stellten. Ziel des Känguruwettbewerbs ist es, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu fördern, immerhin fast sechs Millionen Schüler nehmen in über achtzig Ländern an diesem Wettstreit teil.

Zwei Schüler aus jeder Klasse des Schulzentrums durften rechnen, knobeln, zeichnen, logische Zusammenhänge oder Strukturen und Muster erkennen – entscheidend waren nicht die Vorkenntnisse aus dem Unterricht, sondern die Fähigkeit, mit neuen Problemen umgehen zu können. Die Köpfe rauchten, Bleistifte wurden zerkaut. Leichte Aufgaben waren es nicht, die bewältigt werden mussten. Der Schwierigkeitsgrad steigerte sich mit jeder Jahrgangsstufe, doch die Schüler blieben dran und setzten tapfer ihre Kreuzchen bei den Multiple-Choice-Aufgaben, die ohne Taschenrechner zu lösen waren. Gute Ergebnisse konnten erzielt werden, doch einen Platz auf dem Siegertreppchen zu erreichen, war natürlich sehr schwierig, bei über 900 000 Teilnehmern in ganz Deutschland. Die punktbesten Teilnehmer des Schulzentrums wurden dennoch geehrt– Matthias Urlacher (7a) erhielt ein T-Shirt als Sieger der Werkrealschule, Hannes Vogel (5d) wurde mit dem gleichen Preis als Sieger der Realschule sowie einem dritten Platz in der Gesamtwertung ausgezeichnet. Die restlichen Teilnehmer gingen allerdings nicht leer aus, jeder bekam ein kleines mathematisches Spiel als Präsent von den Organisatoren Sebastian Fricke und Mario Häffner überreicht.

Die Anmeldegebühr von zwei Euro pro Schüler übernahm der Förderverein des Schulzentrums sehr gerne, um die mathematische Bildung in der Schule zu unterstützen.

Schulversammlung 2019

Schulversammlung 2019Besondere Leistungen müssen gewürdigt werden. Und dazu gehört natürlich ein besonderer Rahmen. Der war schnell gefunden – alle Schüler des Schulzentrum am Wört versammelten sich in der Sporthalle, um den Ehrungen ihrer Schul – und Klassenkameraden beizuwohnen. Rektor Christian Wamser begrüßte alle Kinder und Jugendliche und erklärte immer, welche Schüler für welche Leistungen ausgezeichnet wurden und welcher Lehrer die Schüler dabei betreut hatte.

Ehrungen gab es für die Multiplikatoren der Suchtprävention, den Teilnehmern von Projekt Adventure aus Werkrealschule und Realschule, den Lernmentoren, den Schulsanitätern, den Besten aus dem Antolin-Wettbewerb Deutsch, den ebenso Besten aus dem Känguru-Mathematikwettbewerb, den mit einem Preis ausgezeichneten Teilnehmern des Wettbewerbs „Kreative Köpfe“ sowie den Rundenkönigen aus dem UNICEF-Lauf.

Schulleiter Wamser zeigte sich sehr erfreut über die vielen herausragenden Leistungen.

Entlassfeier der 10. Klassen der Realschule

RS Abschluss 2019Fetzige Gitarrenklänge, ein dröhnender Bass, kraftvolle Schlagzeugrhythmen und ein mitreißender Gesang, die Festhalle in Tauberbischofsheim bebte. Alle Zuschauer, festlich gekleidet, standen und klatschten den Beat von „Smoke on the water“. Was war denn hier los? Klare Sache, nicht etwa ein Konzert der Altrocker von „Deep Purple“ stand an, nein, Schüler und Lehrer der Realschule des Schulzentraum am Wört hatten die Bühne geentert und feierten ausgelassen das Bestehen der Mittleren Reife. Das zehnte Schuljahr war geschafft.

Aber der Reihe nach. Frau Kieslich, stellvertretende Schulleiterin des Schulzentrums, begrüßte zu Beginn der Abschlussfeier die vielen Gäste - Schüler, Eltern, Lehrer, Schulleitung, Sekretärinnen und Vertreter der Stadt - und führte anschließend den gesamten Abend durchs Programm. Musikalisch ging es dann auch gleich weiter, das Bläserensemble unter der Leitung von Frau Schreck führte gekonnt vor, was es während des Schuljahres neu gelernt hatte. Das zweite Stück der Bläserklasse wurde sogar zu einer Crossover-Version, als die Rock – AG mit ihrem Bandleader Klaus Kirchner die Trompeten und Posaunen mit ihren Gitarrenriffs bei „Final Countdown“ unterstützten. Aber auch die Lehrer haben Musik im Blut – eindrucksvoll zeigten das Samira Krug und Ines Frech, die mit den Zehntklässlern der Rock-AG Akkustik-Versionen von „Shallow“ und „Stitches“ darboten. Nun wurde es ruhiger, zwei Redebeiträge standen an. Zuerst überbrachte Gerhard Baumanmn in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister den Abschlussklassen seine Glückwünsche und wies vor allem darauf hin, dass der Main-Tauber-Kreis mit seiner niedrigen Arbeitslosenquote optimale Bedingungen für eine Ausbildung bieten und er sich freuen würde, wenn viele Schüler der Heimat treu bleiben würden. Frau Wagner, die Elternvertreterin des Schulzentrums, dankte den Lehrern, aber auch natürlich besonders den Eltern für ihre Bemühungen um ihre Sprösslinge und wünschte allen einen gelassenen Blick in die Zukunft und schöne Erinnerungen an die Schulzeit. Viel Bewegung war anschließend auf der Bühne zu bewundern, als die Mädchen der Klassen 8e und 8f – trainiert von ihrer Lehrerin von Frau Vogt – einen schwungvollen Tanz präsentierten. Nun ergriff Damian Ries, der Schülersprecher, das Wort. Er wies darauf hin, dass alle Absolventen viel zusammen erlebt, den lärmenden Umbau des Schulzentrums in den letzten Jahren gut überstanden und das zehnte Schuljahr erfolgreich gemeistert hätten. Ein Dank an die Lehrer durfte natürlich auch nicht fehlen. Bevor dann endlich die Zeugnisse überreicht wurden, richtete Schulleiter Christian Wamser noch einige Worte an die Entlassschüler. 89 von ihnen aus vier Klassen hätten bestanden, ein Gesamtschnitt von 2,5 wurde erreicht, eine ordentliche Leistung, mit der man zufrieden sein könnte. Aber außer den schulischen Leistungen, den Noten, sei es sehr wichtig, dass die Jugendlichen gelernt hätten, eigene Entscheidungen zu treffen, ihren eigenen Weg zu gehen, selbständig durchs Leben schreiten und immer Wege finden zu können, die sie weiterführten. Dafür wünschte Rektor Wamser ihnen alles Gute. Nun war es aber soweit, der langersehnte Moment war da, jeder Absolvent bekam sein Zeugnis feierlich übergeben. Einige wurden sogar mit einem Lob oder mit einem besonderen Preis, gestiftet vom Förderverein des Schulzentrums, ausgezeichnet. Auch die Klassenlehrer der zehnten Klassen – Herr Burkard (10c), Herr Fricke (10d), Frau Proschinger (10e) und Herr Rüttling (10f) - bekamen Geschenke von ihren Klassen, bevor dann die Rock-AG nochmals ihre Gitarren ertönen ließ und die Lehrerinnen Frech und Krug die Zuschauer zum Aufstehen und Mitklatschen animierten. Alle machten mit und in dieser ausgelassenen Stimmung endete die diesjährige Abschlussfeier der Realschule.

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