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„Fake“ - Gefangen im Strudel des „Cyber-Mobbing“

Eine mobile Theaterproduktion zu Gast im Schulzentrum am Wört

Theaterproduktion2018Gestern noch beliebt – heute schon verspottet und bei allen Klassenkameraden unten durch. Schnell kann das gehen, gerade in Zeiten von Facebook, Twitter, Instagram und anderen bei Jugendlichen beliebten sozialen Netzwerken. „Cyber-Mobbing“ ist hart und unerbittlich, treffen kann es Jeden. Anonymität fördert Aggressivität und Hass, die Grenzen des guten Geschmacks gehen rasend schnell verloren. Umso wichtiger daher, Jugendlichen diese Problematik bewusst zu machen, mit ihnen über solche Situationen zu sprechen.

Eine tolle Möglichkeit dazu bot sich den Siebtklässlern des Schulzentrums am Wört. Eine mobile Theaterproduktion aus der Feder von Karl Koch machte auf Initiative der beiden Lehrerinnen Ines Frech und Elke Philipp Station in Tauberbischofsheim, mitfinanziert durch den Förderverin des Schulzentrums. Gespannt warteten die Schüler und Schülerinnen – „Fake oder War doch nur Spaß“ stand auf dem Programm. Und das erwies sich als äußerst sehenswert. Gekonnt präsentierten die beiden Schauspieler Alexander Abramyan und Julenka Werkmeister die Geschichte der siebzehnjährigen Lea, die ohne eigenes Verschulden in den Strudel des „Cyber-Mobbings“ gerät. Immer tiefer wird sie hineingezogen, vor allem aus Neid machen sich ihre Klassenkameraden einen Spaß daraus, sie bloßzustellen und leiden zu sehen. Ihre Versuche, sich aus dieser schlimmen Situation zu befreien, scheitern. Lea kann echte Freunde von „Fake“-Freunden nicht mehr unterscheiden, ihr Vater begreift erst sehr spät, wie schlecht es um sie steht. In die Enge getrieben sieht das gedemütigte Mädchen nur einen Ausweg – ihren eigenen Tod. Sie wird gerettet, die Polizei greift ein und Lea bekommt professionelle Hilfe in einer psychiatrischen Klinik. Doch warum musste es so weit kommen? Hätte Lea nicht vorher Hilfe bekommen können? Hier beginnt die Interaktion der Schauspieler mit den über hundert Jugendlichen. Fragen der Schüler werden von den beiden Künstlern beantwortet, Strategien zur Vermeidung der dramatischen Zuspitzung besprochen. Lebhaft beteiligen sich viele Zuschauer am Gespräch, interessiert hören die anderen zu. Wann kann man schon mal so direkt mit den Darstellern eines Theaterstücks sprechen? Das zeigt die große Stärke dieser mobilen Produktion, die in ihrer Inszenierung sehr flexibel und auf die Lebenswelt der Jugendlichen zugeschnitten ist. Dementsprechend gut kam sie auch bei den jungen Leuten des Schulzentrums am Wört an. Hoffentlich können die neu hinzugewonnenen Erfahrungen mit dazu beitragen, dass „Cyber-Mobbing“ in ihren Klassen niemals aktuell werden wird. Wer gestern noch beliebt war, soll es auch morgen noch sein.

„Bunte Vielfalt“ überwiegt Schwarz-Weiß

„Tag der offenen Tür“ der Werkrealschule des Schulzentrums am Freitagnachmittag

Was für eine Vorstellung: Unsere Welt in Schwarz und Weiß. Nur eine Auswahl: Entweder – Oder. Mächtige Menschen in den USA oder Russland schreien: „Hurra, wie toll!“ Wie langweilig und wie öde, denken sich die Schüler und die Lehrer der Werkrealschule in Tauberbischofsheim. „Unsere Welt muss bunt und vielfältig sein!“, halten sie dagegen. Alle Schattierungen sind erlaubt, alles wird von jeder Seite durchleuchtet. Kreativität ist Trumpf.

Werkrealschultag2018Wie kann das in der Schule am besten umgesetzt werden? Klar – Projekttage machen das möglich. Alle Schüler der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört beteiligen sich – „Bunte Vielfalt“ ist das Motto. Keine festen Klassenstrukturen, keine durchgetakteten Stundenpläne mit Mathe, Deutsch, Englisch stehen auf dem Programm für diese Woche. Nein, immer nach Interesse fanden sich Projektgruppen zusammen, durchgemischt aus den verschiedenen Jahrgangsstufen. Jetzt ist man dabei, sich in das gewählte Thema einzuarbeiten, Ideen zu entwickeln, handelnd aktiv zu werden und auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. Nachwuchswissenschaftler bereiten naturwissenschaftliche Experimente vor, führen sie durch und analysieren, warum eine Flüssigkeit in verschiedenen Formen auftreten kann. Mal fließend, mal fest, wie ist das möglich? Andere Kinder und Jugendliche „erleben Natur“ hautnah, sammeln Naturgegenstände zum Basteln und Dekorieren und verblüffen durch ungewöhnliche Kreationen. Verblüffung ist auch in einer anderen Gruppe angesagt – mit Zahlen zu zaubern sorgt für einige Überraschungen. Das Alter wird erraten, ein geheimes Schloss geknackt und der Lieblingsfußballverein erkannt. Wie geht denn das? Aggressionen werden geschürt, falls man den Tricks nicht auf die Schliche kommt – aber kein Problem: Die nächste Gruppe entwickelt doch gerade Anti-Aggressions-Bälle, garniert mit einer ungewöhnlichen Slime-Füllung. Ideal zum Abreagieren und Nerven schonen. Ist man dann wieder gut drauf, kann man sich voller Euphorie am selbst entwickelten Tanz einer weiteren Gruppe beteiligen. Ausgehend von der Noah-Geschichte aus dem Alten Testament machen die Schüler hier klar, dass man nur durch ein gutes Miteinander erfolgreich sein kann. Und dann Feste zusammen feiern kann. Welche das sind und wie diese vorbereitet werden müssen in vielen verschiedenen Kulturen, zeigt wiederum eine andere Gruppe.

Alles so vielfältig wie möglich, nicht dem Schwarz-Weiß-Denken verhaftet, garniert mit vielen eigenen Ideen. So wollen sich die Schüler und Lehrer der Werkrealschule dann am Freitagnachmittag, 09.03., den Besuchern präsentieren, die im Rahmen des Tages der offenen Tür herzlich eingeladen sind, ab 14 bis 17 Uhr die Ergebnisse der Projektwoche zu begutachten. Auch bei einer Stärkung zwischendurch ist Vielfalt Trumpf – ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit Kaffee wird vom Elternbeirat angeboten.

Hervorragender zweiter Platz bei „Jugend trainiert für Olympia“

Mädchen des Schulzentrums am Wört überzeugen beim Geräteturnen

Turnen 2018„Weit gefahren“ und „weit gekommen“ – eine passende Beschreibung für einen tollen Erfolg, errungen von fünf Mädchen des Schulzentrums am Wört. Bis nach Esslingen waren die jungen Frauen mit ihrem Sportlehrer Friedrich Wolf gefahren. Teilgenommen hatten sie dort am Teamwettbewerb Geräteturnen bei „Jugend trainiert für Olympia“ und im Gesamtergebnis einen zweiten Platz erreicht.

Zusammengewürfelt aus den Schularten Werkrealschule und Realschule, von der sechsten bis zur neunten Klasse, entwickelten die Schülerinnen einen guten Teamgeist und unterstützten sich bei den jeweils anstehenden Geräten immer wieder mit großem Eifer. Derart angetrieben, turnten sie mit großer Eleganz ihre Übungen und schafften es, das gesamte Teilnehmerfeld des Wettbewerbs, das sich ansonsten nur aus Gymnasien zusammensetzte, bis auf das Otto-Hahn Gymnasium aus Ostfildern hinter sich zu lassen. Am Stufenbarren, Boden, Balken und beim Sprung wussten die Mädchen zu überzeugen und hatten sich am Ende ihren hervorragenden zweiten Platz auf Regierungspräsidiumsebene und ihren tollen ersten Platz auf Kreisebene redlich verdient. Lena Hofer (9c), Kristina Hofmann (9a), Alicia Rupp (9f), Melanie Zimbelmann (8a) und Lia Kritz (6a) vertraten das Schulzentrum am Wört aus Tauberbischofsheim mit einer überaus ansprechenden Leistung.

Vorlesewettbewerb 2017 /2018 – Kreisentscheid im Schulzentrum am Wört

Acht Sechstklässler/innen traten in der der Region „Main-Tauber-Nord“ an

Wer würde nicht gerne eine Medaille verliehen bekommen? Tausende Sportler versuchten in den letzten Tagen bei den Olympischen Winterspielen, dieses Ziel zu erreichen. Doch warum so weit reisen? Nicht nur in Pyeongchang konnten die wertvollen Plaketten errungen werden, auch in Tauberbischofsheim wurde ein wichtiger Wettbewerb ausgetragen. Nicht der Sport stand hier im Mittelpunkt – nein, gekonntes Vorlesen war angesagt. Aber Trainieren, Üben und sich Qualifizieren für diese Runde war hier genauso wichtig wie bei den Olympischen Spielen.

Vorlesewettbewerb2018Acht Vorlesesieger aus den sechsten Klassen der verschiedenen Schulformen der Region hatten die Hürden der Vorqualifikation erfolgreich gemeistert und gingen nun an den Start des Kreisentscheids Main-Tauber-Nord des 59. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels. Das Weiterkommen und Erreichen der nächsten Wettkampfstufe, der Bezirksebene, hatten alle Jugendlichen als verlockendes Ziel vor Augen.

Im Schulzentrum am Wört in Tauberbischofsheim trafen sich die Schulsieger, begleitet von ihren Deutschlehrern, Elternteilen und Freunden. Organisiert und durchgeführt wurde dieser regionale Entscheid von Lehrerinnen der Werkrealschule, Dana Bauer und Christina Eirich. Unterstützung fanden sie in einer tatkräftigen und kompetenten Jury, die sich aus Frau Ballweg (Bücherei TBB), Frau Schmitz (Stadtbücherei Wertheim) sowie Frau Benz (Buchhandlung Schwarz auf Weiß) zusammensetzte. Diese Juroren bewerteten die Darbietungen der Schüler, ohne allerdings deren Nachnamen und Schule zu kennen. So konnte eine vollkommen unabhängige Entscheidung getroffen werden. Insgesamt beteiligen sich in ganz Deutschland 7000 Schulen am Vorlesewettbewerb, der somit zu Deutschlands größter Leseförderungsaktion zählt. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten versucht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels damit öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Über Stadt/Kreis -, Bezirks – und Länderebene kann dabei das Bundesfinale am 20.06.2018 in Berlin erreicht werden.

Alle Vorlesesieger ihrer jeweiligen Klasse hatten sich gut vorbereitet und versuchten nun, hier in Tauberbischofsheim die Jury von ihren Künsten zu überzeugen. Zuerst wurde ein selbstgewähltes Buch vorgestellt sowie eine Textpassage daraus vorgelesen. Danach stand der schwierigere Teil des Nachmittags an – einen Fremdtext möglichst fehlerfrei und gut betont vorzutragen. Manchmal verständlicherweise etwas nervös, ansonsten aber souverän, meisterten die Wettbewerber diese Hürde. Das alles ganz genau beobachtet hatte die Jury und sich dabei immer wieder Notizen gemacht. Nun galt es, sich im Hinterzimmer zu beraten, wer den ersten Preis verdient hatte. Schüler, Eltern und Lehrer warteten gespannt. Dann wurde die Entscheidung verkündet. Hannah Schwenkert von der Josef-Schmitt-Realschule in Lauda-Königshofen hatte die Jury stark beeindruckt und durfte sich über den Sieg freuen, wobei alle Teilnehmer eine gute und ansprechende Leistung abgeliefert hatten. Deshalb durften auch alle ein verdientes Buchpräsent in Empfang nehmen. Hannah Schwenkert jedoch hat nun schon das nächste Ziel vor Augen – den Sieg bei der Entscheidung auf der Bezirksebene. Die nächsten Medaillen warten schon.

Welche Schulform ist die richtige für mich? Was erwartet mich im nächsten Schuljahr? Wichtige Entscheidungen stehen an. Die Realschule des Schulzentrum am Wört lädt deshalb alle Interessierten (Schüler, Eltern, Neugierige, …) herzlich ein, diese Schulform des Schulzentrums näher kennenzulernen.

Ihre Türen öffnet die Realschule daher am Freitag, 23.02.2018, von 16.00 – 18.00 Uhr. Für das leibliche Wohl an diesem Tag ist durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen gesorgt.

Über viele Besucher freut sich die Schule. Ort der Veranstaltung ist das „Schulzentrum am Wört, Pestalozziallee 6, Tauberbischofsheim“.

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