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Preisverleihung im Wahlpflichtfach "Wirtschaft und Informationslehre"

Preis Wahlpflichtfach 2019Pascal Mauer aus der Klasse 10a des Schulzentrums wurde für besondere Leistungen im Wahlpflichtfach „Wirtschaft und Informationstechnik“ mit dem Landespreis 2019 ausgezeichnet. Für die Überreichung des Preises wurde Pascal mit Eltern, Klassenkameraden und Lehrer in die Landeshauptstadt eingeladen und bekam dort in einem überaus festlichen Ambiente den Preis übergeben. Die Preisverleihung wurde vom Fernsehteam des SWR aufgenommen und kann auf dem unten folgenden Link angesehen werden (ab ca. 10:57min beginnt der Beitrag). Herzlichen Glückwunsch für die tolle Leistung an Pascal!

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Rückblick: Ein Flohmarkt für den guten Zweck

Flohmarkt SZ 2019Freitagnachmittag, strahlender Sonnenschein. Auf geht´s ins Wochenende. Freiwillig in der Schule bleiben? Aber klar, für eine besondere Aktion doch gerne. Flohmarkt im Schulzentrum am Wört, Spaß haben, Geschäfte machen, fürs Leben lernen, etwas Gutes tun und vielen Kindern damit helfen, dafür lohnt es sich allemal, ein bisschen Zeit zu opfern.

Initiiert von den Klassen 8d, 8e und 8f im Rahmen des AES – Unterrichtes (Alltagskultur, Ernährung und Soziales) fand im Schulzentrum am Wört, und dort aufgrund des sommerlichen Wetters im schattigen Teil des Schulhofes, die erste Auflage von „Nachhaltigkeit rockt“ statt. Ein Flohmarkt zum Kaufen und Verkaufen für Jedermann , um dem stetig waschsenden Berg an alten, aussortierten und nicht mehr benutzten Konsumgütern entgegenzuwirken. Dass der gedankenlose Umgang mit diesen Produkten ansonsten ein großes Problem für die Zukunft unserer Umwelt darstellen wird, wurde im AES-Unterricht mit den Lehreinnen Krug und Beisler ausführlich besprochen. Hieraus entstand die Idee für den Flohmarkt – es muss doch auch Alternativen zum ständigen Wegschmeißen und Neukaufen geben. So wurde ein Geschäftsplan besprochen, Flyer wurden gedruckt und ausgehängt, die Mitschüler am Schulzentrum und in anderen Schulen wurden informiert, die Abläufe für den Verkauf wurden geklärt und mit potenziellen Standbetreibern wurde sich ausgetauscht. Und was sollte mit dem Erlös aus den Standgebühren geschehen? Welche Frage, kein Wirtschaften in die eigene Tasche war vorgesehen. Andere Menschen, vor allem Kinder, sollten etwas davon haben – Mukta-Nepal e.V. wurde auserkoren, ein Verein, der den Erdbebenopfern von 2015 in dem asiatischen Land dabei hilft, ihre Häuser und benötigten Einrichtungen, natürlich auch Schulen, wieder aufzubauen. Immerhin zwanzig Standplätze konnten in den nächsten Wochen vergeben werden – an ganze Klassen, an Eltern von Schülern und den Großteil an „Externe“, die keine direkte Verbindung mit der Schule hatten. Außerdem holten die Achtklässler noch die „Rock-AG“ der Schule mit ins Boot, die sich sehr gerne bereit erklärte, unter der Leitung von Klaus Kirchner für die musikalische Unterhaltung am Flohmarkttag zu sorgen. Dieser entpuppte sich als prächtiger Sommertag, so dass neben den Standgebühren auch noch ein Umsatz durch den Verkauf von Erfrischungsgetränken erzielt werden konnte. Jetzt galt es, die angebotenen Produkte an den Mann oder die Frau, bzw. oft auch an das Kind, zu bringen. Handeln war selbstverständlich auch erlaubt, was den Spaßfaktor natürlich nochmals nach oben trieb. Insgesamt zeigten sich die veranstaltenden Klassen mit ihren Lehrkräften zufrieden mit der Veranstaltung, die Besucherresonanz war in Ordnung, kann aber bestimmt bei einer Neuauflage und Etablierung des Flohmarktes noch gesteigert werden. Und das länger an der Schule Bleiben hatte sich auf jeden Fall gelohnt – mehrere Hundert Euro können an Mukta-Nepal e.V. gespendet werden.

„Nachhaltigkeit rockt“ – Ein Flohmarkt zum Kaufen und Verkaufen mit musikalischer Unterstützung der Rock-AG

Flohmarkt 2019Wir handeln jetzt – wir, die Klassen 8d, e und f der Realschule haben uns in der letzten Zeit mit Kleidung, der Textilindustrie und deren Folgen und Auswirkungen auf unsere Umwelt auseinandergesetzt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir einen Schritt in die richtige Richtung aufzeigen wollen und Nachhaltigkeit in Zukunft kein Fremdwort mehr darstellen sollte.

Täglich werden neue Produkte in Massen für die Gesellschaft produziert, der Berg an „alten“, aussortierten oder nicht mehr benutzten Konsumgütern wächst. Dieser Bewegung möchten wir Alternativen aufzeigen und mit einem Flohmarkt entgegenwirken.

Dieser findet am 28.06.2019 auf unserem Schulhof des Schulzentrums am Wört statt. Musikalische Unterstützung leistet unsere Rock-AG. Für kühle Getränke am heißen Sommertag ist ebenfalls gesorgt.

Der Flohmarkt wird folgendermaßen organisiert: Jeder Teilnehmer erwirbt im Vorfeld einen Stand gegen eine Gebühr von 10 €, um die eigenen Güter zu verkaufen. Der Gewinn dieses Verkaufs bleibt beim Verkäufer, während der Erlös der Standgebühren und den zu erwerbenden Erfrischungsgetränken an Mukta-Nepal e.V. gespendet wird. Mukta-Nepal e.V. hilft den Erdbebenopfern von 2015, ihre Häuser und benötigten Einrichtungen, z.B. Schulen, wieder aufzubauen. Bereits schon einmal konnten mit unserer finanziellen Unterstützung einige Häuser erbaut werden.

Die Anmeldung erfolgt per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder persönlich bei Frau Beisler oder Frau Krug. Klassenstände sind ebenfalls möglich.

Zusätzlich können sich alle interessierten Besucher über Nachhaltigkeit, die aktuelle Situation der Textilindustrie und Mukta-Nepal e.V. informieren. Da wir selbst mit einem guten Beispiel vorantreten wollen, starteten wir bereist im Frühjahr ein Upcycling-Projekt, bei diesem wir aus alten, nicht mehr tragbaren Jeansstoffen neue Textilien herstellen.

Wir würden uns über zahlreiche Teilnehmer und Besucher sehr freuen!

Schließlich geht die Welt uns alle an!

Eure AES – Klassen 8 d, e und f

Autorenlesung von Dirk Reinhardt am Schulzentrum am Wört

Autorenlesung Reinhardt 2019Hautnah dabei gepaart mit erstaunlicher Aktualität – diesen tollen Mix durften fünfzig Schüler des Schulzentrum am Wört erleben. Der Kinder- und Jugendbuchautor Dirk Reinhardt hatte sich angekündigt, organisiert von den Deutschlehrerinnen Krug und Proschinger, um eine Lesung für die Klassen 6e und 7e zu halten. Zwei Stunden waren dafür angesetzt, aber von Langeweile keine Spur, die Zeit verging wie im Flug.

Vom ersten Moment an konnte der freiberufliche Schriftsteller die jungen Zuhörer in seinen Bann ziehen. Gespannt hingen die Schüler an seinen Lippen, denn schnell wurde klar, der Mann weiß, wovon er redet. „Train Kids“ stellte er vor, sein bereits 2015 erschienenes Buch, das aufgrund der Geschehnisse zuletzt in Mittelamerika leider wieder brandaktuell ist. Flüchtlingskinder stehen im Mittelpunkt seiner Geschichte. Von Guatemala aus versuchen sie in Zügen über Mexiko ihre Verwandten in den USA zu erreichen. 2500 Kilometer müssen sie dafür überwinden. Dabei sind nicht nur Armut, ständiger Hunger und Durst ihre Begleiter, in den Flüchtlingszügen herrschen eigene, gefährliche Gesetze. Banditen, korrupte Polizisten und Drogenhändler machen den Kids das Leben schwer, das Ziel USA scheint mehr als einmal in unerreichbare Ferne zu rücken. Und Reinhardt, auch als Deutscher im weit entfernten Europa, hat wirklich Ahnung von der Flüchtlingsproblematik in Mittelamerika. Bei einer Recherchereise in Mexiko lernte er persönlich einige „Train Kids“ kennen. In vielen Gesprächen vertrauten diese dem Autor ihre Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste an. Lebendig und fesselnd schaffte es Reinhardt, der Friedrich - Gerstäcker – Preisträger für Jugendliteratur von 2016, die Erlebnisse und Erfahrungen der Flüchtlingskinder an das Schulzentrum zu transportieren. Geschickt setzte er dabei reale Bilder seiner Recherchereise ein, um anschaulich und eindringlich zeigen zu können, was die „Train Kids“ auf ihrer Flucht alles durchmachen müssen, das Scheitern ihrer Unternehmung stets als konstante Bedrohung im Hinterkopf. Immer wieder las Reinhardt dazu passende Auszüge aus seinem Jugendroman vor. Die Zuhörer aus der sechsten und siebten Klasse zeigten sich sehr interessiert und erstaunt darüber, wie es den Kindern auf ihrer gefahrvollen Flucht ergeht. Abstrakte Geschehnisse im weit entfernten Mexiko bekamen auf diese Art und Weise nun plötzlich ein erkennbares Gesicht, das Leid der jungen Menschen auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans rückte näher und wurde nachvollziehbar. Geduldig beantwortete Dirk Reinhardt noch die Fragen der Schüler. So war die Lesung ein voller Erfolg: Einerseits wurde Lust auf Lesen bei den Jugendlichen geweckt, andererseits können die Schüler nun mit Sätzen in den Nachrichten wie „Trump weist Flüchtlinge aus Guatemala an der Grenze zu Mexiko ab“ deutlich mehr anfangen.

Der Sucht keine Chance – Präventives Forumtheater

„Wilde Bühne“ aus Stuttgart zu Gast am Schulzentrum

Präventationstheater 2019

In jungen Jahren Euphorie und große Träume – später alle Wünsche verworfen und der Sucht verfallen. Das Leben verpfuscht. So kann es gehen, immer wieder kommt es vor. Einen Weg, um diesem Schicksal vorzubeugen, beschreitet das Schulzentrum am Wört mit seiner aktiven Präventionsarbeit, die bereits in den unteren Jahrgangsstufen ansetzt.

Davon profitieren konnten zuletzt die siebten Klassen des Schulzentrums. Sie waren eingeladen, einer Aufführung der „Wilden Bühne“ aus Stuttgart beizuwohnen. Auf die Beine gestellt hatten dieses Event die Präventionslehrerinnen Philipp und Frech, um mit dieser Form der Theaterpädagogik die Problemlösungskompetenzen, die Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie das Reflexionsvermögen der Schüler zu fördern. Finanziell unterstützt wurden die Aufführungen vom Förderverein der Schule, dem AkS (Aktionskreis Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung Main-Tauber-Kreis) sowie dem Landeskriminalamt.

Forumtheater der „Wilden Bühne“, was soll das sein? Ein Theaterstück anschauen, ruhig dasitzen und nichts machen können, wie langweilig. Wer von den Jugendlichen so gedacht hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Immer wieder wurden sie in die Handlungen mit einbezogen. Die ehrenamtlichen Schauspieler spielten eine Szene vor, direkt aus der Lebenswelt der Siebtklässler gegriffen. Realitätsnah, glaubwürdig und anschaulich warfen sie Probleme auf, mit denen sich die Schüler sofort identifizieren konnten: Mobbing in der Klasse, Dissen im Internet über soziale Netzwerke, Weiterleiten von Handyfilmen, Umgang unter Freunden, Rauchen und Kiffen. Am Ende einer vorgespielten Szene befragte ein Moderator die Schüler, wie sie die Situation bewerteten und was sie vielleicht anders als die Personen im Schauspiel gemacht hätten. Die Hände gingen nach oben, rege beteiligten sich die Siebtklässler an den Diskussionen und brachten ihre eigenen Lösungsvorschläge ein. Und ganz schnell standen sie selbst auf der Bühne. Der Moderator holte Freiwillige nach vorne, die Szene wurde nochmals gespielt. Ohne Text und frei aus dem Bauch heraus agierten die Neuschauspieler und die Handlung nahm nun plötzlich einen völlig anderen Gang. Ungünstige Szenenausgänge konnten so verändert werden. Jede Situation beinhaltet verschiedene Handlungsmöglichkeiten, das wurde den Zuschauern und Mitwirkenden so deutlich vor Augen geführt. Rechtliche Fragen, z.B. im Fall „Cybermobbing“, mussten auch nicht im luftleeren Raum stehen bleiben – eine Expertin auf diesem Gebiet, Polizeihauptmeisterin Sabine Hönninger von der Außenstelle Tauberbischofsheim, war als zuständige Ansprechpartnerin des Polizeipräsidiums Heilbronn, Referat Prävention, anwesend. Eindringlich redete sie mit den Schülern und stellte klar, welche Vergehen bereits als Straftat geahndet werden können und wie die Teenager mit kniffligen Situationen umgehen sollten.

Mit viel Eifer und Enthusiasmus, aber auch immer Humor, stellten die angereisten Schauspieler ihre Szenen vor und schafften es durchweg, die jugendlichen Zuschauer in ihren Bann zu ziehen – somit geht diese Aktion als ein wichtiger und gelungener Baustein in die Präventionsarbeit des Schulzentrums für die diesjährigen Siebtklässler mit ein.

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