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Känguru-Wettbewerb 2019

Kaenguru 201911 700 Schulen in Deutschland waren dabei, da durfte das Schulzentrum am Wört natürlich nicht fehlen – der Känguru-Mathematikwettbewerb stand an. Wie jedes Jahr beteiligten sich die Werkrealschule und die Realschule und schickten knapp sechzig Schüler ins Rennen, die sich der mathematischen Herausforderung stellten. Ziel des Känguruwettbewerbs ist es, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu fördern, immerhin fast sechs Millionen Schüler nehmen in über achtzig Ländern an diesem Wettstreit teil.

Zwei Schüler aus jeder Klasse des Schulzentrums durften rechnen, knobeln, zeichnen, logische Zusammenhänge oder Strukturen und Muster erkennen – entscheidend waren nicht die Vorkenntnisse aus dem Unterricht, sondern die Fähigkeit, mit neuen Problemen umgehen zu können. Die Köpfe rauchten, Bleistifte wurden zerkaut. Leichte Aufgaben waren es nicht, die bewältigt werden mussten. Der Schwierigkeitsgrad steigerte sich mit jeder Jahrgangsstufe, doch die Schüler blieben dran und setzten tapfer ihre Kreuzchen bei den Multiple-Choice-Aufgaben, die ohne Taschenrechner zu lösen waren. Gute Ergebnisse konnten erzielt werden, doch einen Platz auf dem Siegertreppchen zu erreichen, war natürlich sehr schwierig, bei über 900 000 Teilnehmern in ganz Deutschland. Die punktbesten Teilnehmer des Schulzentrums wurden dennoch geehrt– Matthias Urlacher (7a) erhielt ein T-Shirt als Sieger der Werkrealschule, Hannes Vogel (5d) wurde mit dem gleichen Preis als Sieger der Realschule sowie einem dritten Platz in der Gesamtwertung ausgezeichnet. Die restlichen Teilnehmer gingen allerdings nicht leer aus, jeder bekam ein kleines mathematisches Spiel als Präsent von den Organisatoren Sebastian Fricke und Mario Häffner überreicht.

Die Anmeldegebühr von zwei Euro pro Schüler übernahm der Förderverein des Schulzentrums sehr gerne, um die mathematische Bildung in der Schule zu unterstützen.

Entlassfeier der 10. Klassen der Realschule

RS Abschluss 2019Fetzige Gitarrenklänge, ein dröhnender Bass, kraftvolle Schlagzeugrhythmen und ein mitreißender Gesang, die Festhalle in Tauberbischofsheim bebte. Alle Zuschauer, festlich gekleidet, standen und klatschten den Beat von „Smoke on the water“. Was war denn hier los? Klare Sache, nicht etwa ein Konzert der Altrocker von „Deep Purple“ stand an, nein, Schüler und Lehrer der Realschule des Schulzentraum am Wört hatten die Bühne geentert und feierten ausgelassen das Bestehen der Mittleren Reife. Das zehnte Schuljahr war geschafft.

Aber der Reihe nach. Frau Kieslich, stellvertretende Schulleiterin des Schulzentrums, begrüßte zu Beginn der Abschlussfeier die vielen Gäste - Schüler, Eltern, Lehrer, Schulleitung, Sekretärinnen und Vertreter der Stadt - und führte anschließend den gesamten Abend durchs Programm. Musikalisch ging es dann auch gleich weiter, das Bläserensemble unter der Leitung von Frau Schreck führte gekonnt vor, was es während des Schuljahres neu gelernt hatte. Das zweite Stück der Bläserklasse wurde sogar zu einer Crossover-Version, als die Rock – AG mit ihrem Bandleader Klaus Kirchner die Trompeten und Posaunen mit ihren Gitarrenriffs bei „Final Countdown“ unterstützten. Aber auch die Lehrer haben Musik im Blut – eindrucksvoll zeigten das Samira Krug und Ines Frech, die mit den Zehntklässlern der Rock-AG Akkustik-Versionen von „Shallow“ und „Stitches“ darboten. Nun wurde es ruhiger, zwei Redebeiträge standen an. Zuerst überbrachte Gerhard Baumanmn in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister den Abschlussklassen seine Glückwünsche und wies vor allem darauf hin, dass der Main-Tauber-Kreis mit seiner niedrigen Arbeitslosenquote optimale Bedingungen für eine Ausbildung bieten und er sich freuen würde, wenn viele Schüler der Heimat treu bleiben würden. Frau Wagner, die Elternvertreterin des Schulzentrums, dankte den Lehrern, aber auch natürlich besonders den Eltern für ihre Bemühungen um ihre Sprösslinge und wünschte allen einen gelassenen Blick in die Zukunft und schöne Erinnerungen an die Schulzeit. Viel Bewegung war anschließend auf der Bühne zu bewundern, als die Mädchen der Klassen 8e und 8f – trainiert von ihrer Lehrerin von Frau Vogt – einen schwungvollen Tanz präsentierten. Nun ergriff Damian Ries, der Schülersprecher, das Wort. Er wies darauf hin, dass alle Absolventen viel zusammen erlebt, den lärmenden Umbau des Schulzentrums in den letzten Jahren gut überstanden und das zehnte Schuljahr erfolgreich gemeistert hätten. Ein Dank an die Lehrer durfte natürlich auch nicht fehlen. Bevor dann endlich die Zeugnisse überreicht wurden, richtete Schulleiter Christian Wamser noch einige Worte an die Entlassschüler. 89 von ihnen aus vier Klassen hätten bestanden, ein Gesamtschnitt von 2,5 wurde erreicht, eine ordentliche Leistung, mit der man zufrieden sein könnte. Aber außer den schulischen Leistungen, den Noten, sei es sehr wichtig, dass die Jugendlichen gelernt hätten, eigene Entscheidungen zu treffen, ihren eigenen Weg zu gehen, selbständig durchs Leben schreiten und immer Wege finden zu können, die sie weiterführten. Dafür wünschte Rektor Wamser ihnen alles Gute. Nun war es aber soweit, der langersehnte Moment war da, jeder Absolvent bekam sein Zeugnis feierlich übergeben. Einige wurden sogar mit einem Lob oder mit einem besonderen Preis, gestiftet vom Förderverein des Schulzentrums, ausgezeichnet. Auch die Klassenlehrer der zehnten Klassen – Herr Burkard (10c), Herr Fricke (10d), Frau Proschinger (10e) und Herr Rüttling (10f) - bekamen Geschenke von ihren Klassen, bevor dann die Rock-AG nochmals ihre Gitarren ertönen ließ und die Lehrerinnen Frech und Krug die Zuschauer zum Aufstehen und Mitklatschen animierten. Alle machten mit und in dieser ausgelassenen Stimmung endete die diesjährige Abschlussfeier der Realschule.

Rückblick: Ein Flohmarkt für den guten Zweck

Flohmarkt SZ 2019Freitagnachmittag, strahlender Sonnenschein. Auf geht´s ins Wochenende. Freiwillig in der Schule bleiben? Aber klar, für eine besondere Aktion doch gerne. Flohmarkt im Schulzentrum am Wört, Spaß haben, Geschäfte machen, fürs Leben lernen, etwas Gutes tun und vielen Kindern damit helfen, dafür lohnt es sich allemal, ein bisschen Zeit zu opfern.

Initiiert von den Klassen 8d, 8e und 8f im Rahmen des AES – Unterrichtes (Alltagskultur, Ernährung und Soziales) fand im Schulzentrum am Wört, und dort aufgrund des sommerlichen Wetters im schattigen Teil des Schulhofes, die erste Auflage von „Nachhaltigkeit rockt“ statt. Ein Flohmarkt zum Kaufen und Verkaufen für Jedermann , um dem stetig waschsenden Berg an alten, aussortierten und nicht mehr benutzten Konsumgütern entgegenzuwirken. Dass der gedankenlose Umgang mit diesen Produkten ansonsten ein großes Problem für die Zukunft unserer Umwelt darstellen wird, wurde im AES-Unterricht mit den Lehreinnen Krug und Beisler ausführlich besprochen. Hieraus entstand die Idee für den Flohmarkt – es muss doch auch Alternativen zum ständigen Wegschmeißen und Neukaufen geben. So wurde ein Geschäftsplan besprochen, Flyer wurden gedruckt und ausgehängt, die Mitschüler am Schulzentrum und in anderen Schulen wurden informiert, die Abläufe für den Verkauf wurden geklärt und mit potenziellen Standbetreibern wurde sich ausgetauscht. Und was sollte mit dem Erlös aus den Standgebühren geschehen? Welche Frage, kein Wirtschaften in die eigene Tasche war vorgesehen. Andere Menschen, vor allem Kinder, sollten etwas davon haben – Mukta-Nepal e.V. wurde auserkoren, ein Verein, der den Erdbebenopfern von 2015 in dem asiatischen Land dabei hilft, ihre Häuser und benötigten Einrichtungen, natürlich auch Schulen, wieder aufzubauen. Immerhin zwanzig Standplätze konnten in den nächsten Wochen vergeben werden – an ganze Klassen, an Eltern von Schülern und den Großteil an „Externe“, die keine direkte Verbindung mit der Schule hatten. Außerdem holten die Achtklässler noch die „Rock-AG“ der Schule mit ins Boot, die sich sehr gerne bereit erklärte, unter der Leitung von Klaus Kirchner für die musikalische Unterhaltung am Flohmarkttag zu sorgen. Dieser entpuppte sich als prächtiger Sommertag, so dass neben den Standgebühren auch noch ein Umsatz durch den Verkauf von Erfrischungsgetränken erzielt werden konnte. Jetzt galt es, die angebotenen Produkte an den Mann oder die Frau, bzw. oft auch an das Kind, zu bringen. Handeln war selbstverständlich auch erlaubt, was den Spaßfaktor natürlich nochmals nach oben trieb. Insgesamt zeigten sich die veranstaltenden Klassen mit ihren Lehrkräften zufrieden mit der Veranstaltung, die Besucherresonanz war in Ordnung, kann aber bestimmt bei einer Neuauflage und Etablierung des Flohmarktes noch gesteigert werden. Und das länger an der Schule Bleiben hatte sich auf jeden Fall gelohnt – mehrere Hundert Euro können an Mukta-Nepal e.V. gespendet werden.

Preisverleihung im Wahlpflichtfach "Wirtschaft und Informationslehre"

Preis Wahlpflichtfach 2019Pascal Mauer aus der Klasse 10a des Schulzentrums wurde für besondere Leistungen im Wahlpflichtfach „Wirtschaft und Informationstechnik“ mit dem Landespreis 2019 ausgezeichnet. Für die Überreichung des Preises wurde Pascal mit Eltern, Klassenkameraden und Lehrer in die Landeshauptstadt eingeladen und bekam dort in einem überaus festlichen Ambiente den Preis übergeben. Die Preisverleihung wurde vom Fernsehteam des SWR aufgenommen und kann auf dem unten folgenden Link angesehen werden (ab ca. 10:57min beginnt der Beitrag). Herzlichen Glückwunsch für die tolle Leistung an Pascal!

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Autorenlesung von Dirk Reinhardt am Schulzentrum am Wört

Autorenlesung Reinhardt 2019Hautnah dabei gepaart mit erstaunlicher Aktualität – diesen tollen Mix durften fünfzig Schüler des Schulzentrum am Wört erleben. Der Kinder- und Jugendbuchautor Dirk Reinhardt hatte sich angekündigt, organisiert von den Deutschlehrerinnen Krug und Proschinger, um eine Lesung für die Klassen 6e und 7e zu halten. Zwei Stunden waren dafür angesetzt, aber von Langeweile keine Spur, die Zeit verging wie im Flug.

Vom ersten Moment an konnte der freiberufliche Schriftsteller die jungen Zuhörer in seinen Bann ziehen. Gespannt hingen die Schüler an seinen Lippen, denn schnell wurde klar, der Mann weiß, wovon er redet. „Train Kids“ stellte er vor, sein bereits 2015 erschienenes Buch, das aufgrund der Geschehnisse zuletzt in Mittelamerika leider wieder brandaktuell ist. Flüchtlingskinder stehen im Mittelpunkt seiner Geschichte. Von Guatemala aus versuchen sie in Zügen über Mexiko ihre Verwandten in den USA zu erreichen. 2500 Kilometer müssen sie dafür überwinden. Dabei sind nicht nur Armut, ständiger Hunger und Durst ihre Begleiter, in den Flüchtlingszügen herrschen eigene, gefährliche Gesetze. Banditen, korrupte Polizisten und Drogenhändler machen den Kids das Leben schwer, das Ziel USA scheint mehr als einmal in unerreichbare Ferne zu rücken. Und Reinhardt, auch als Deutscher im weit entfernten Europa, hat wirklich Ahnung von der Flüchtlingsproblematik in Mittelamerika. Bei einer Recherchereise in Mexiko lernte er persönlich einige „Train Kids“ kennen. In vielen Gesprächen vertrauten diese dem Autor ihre Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste an. Lebendig und fesselnd schaffte es Reinhardt, der Friedrich - Gerstäcker – Preisträger für Jugendliteratur von 2016, die Erlebnisse und Erfahrungen der Flüchtlingskinder an das Schulzentrum zu transportieren. Geschickt setzte er dabei reale Bilder seiner Recherchereise ein, um anschaulich und eindringlich zeigen zu können, was die „Train Kids“ auf ihrer Flucht alles durchmachen müssen, das Scheitern ihrer Unternehmung stets als konstante Bedrohung im Hinterkopf. Immer wieder las Reinhardt dazu passende Auszüge aus seinem Jugendroman vor. Die Zuhörer aus der sechsten und siebten Klasse zeigten sich sehr interessiert und erstaunt darüber, wie es den Kindern auf ihrer gefahrvollen Flucht ergeht. Abstrakte Geschehnisse im weit entfernten Mexiko bekamen auf diese Art und Weise nun plötzlich ein erkennbares Gesicht, das Leid der jungen Menschen auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans rückte näher und wurde nachvollziehbar. Geduldig beantwortete Dirk Reinhardt noch die Fragen der Schüler. So war die Lesung ein voller Erfolg: Einerseits wurde Lust auf Lesen bei den Jugendlichen geweckt, andererseits können die Schüler nun mit Sätzen in den Nachrichten wie „Trump weist Flüchtlinge aus Guatemala an der Grenze zu Mexiko ab“ deutlich mehr anfangen.

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