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Tag der offenen Tür am Schulzentrum am Wört

Es ist soweit, die Türen öffnen sich. Ein großes Projekt nähert sich seinem Abschluss. Und auch noch pünktlich, keine Selbstverständlichkeit heutzutage. Der Neubau auf dem Gelände des Schulzentrums am Wört, der Fachraumtrakt, mit direktem Anschluss und Übergang zum bereits bestehenden Gebäude, ist praktisch fertiggestellt. Die Stadt, die Schulleitung, die Lehrer und auch die Schüler freuen sich über die neuen, modernen Unterrichtsmöglichkeiten. Das Lernen in den frischen Räumen kann beginnen.

FachraumtraktDoch wie sieht es überhaupt drinnen aus? Was zeichnet ein modernes Schulgebäude aus? Wie sind die neuen Fachräume ausgestattet? Darauf gespannt sind mit Sicherheit nicht nur alle am Schulleben direkt Beteiligten, sondern viele Leute aus Tauberbischofsheim und Umgebung haben Interesse daran.

Am Freitag, den 01.12.17, öffnet das Schulzentrum am Wört bei einem „Tag der offenen Tür“ deshalb seine Pforten für die gesamte Bevölkerung. Von 13 bis 17 Uhr haben alle Interessierten die Möglichkeiten, das neue Gebäude und sein Innenleben in Augenschein zu nehmen. Die verschiedenen Fachräume für Physik, Biologie, Chemie, Informatik, Technik und die Schulküche können besichtigt werden. Lehrer und Schüler sind direkt vor Ort, um die Räume zu zeigen, außerdem kann man sich bei Kaffee und Kuchen stärken, um entspannt in das dann kommende Wochenende starten zu können. Das Schulzentrum am Wört freut sich auf zahlreiche neugierige Besucher.

„Tag der offenen Tür“ – das Schulzentrum am Wört lädt alle Interessierten zu einem Rundgang durch den neuen Fachraumtrakt ein.

Termin: Freitag den 01.12.2017

Uhrzeit: 13 – 17 Uhr

Stärkung: Kaffee und Kuchen + Plätzchenverkauf

„Meins wird Deins – Jeder kann Sankt Martin sein“

Hilfsaktion des Schulzentrums am Wört

meinswirdeinsZitternd und frierend, die Arme fest um den Körper geschlungen, sitzt der Mann auf der Straße. Keiner kümmert sich um ihn. Doch plötzlich wird ein roter, wärmender Stoff um ihn gelegt. Dankbar schaut der Mann auf. Vor ihm steht Sankt Martin und lächelt ihn an. Den eigenen Mantel hat er mit dem frierenden Mann geteilt.

Eine tolle Geschichte, Kinderherzen schlagen höher und eine Frage wird immer wieder laut: „Können wir nicht alle wie Sankt Martin sein? Anderen Menschen helfen?“

Na klar, das geht. Die Kinder der fünften Klassen des Schulzentrums am Wört zeigten es eindrucksvoll. Ihre Kleidung wollten sie teilen, wie Sankt Martin, und damit Gutes bewirken. Voller Einsatz beteiligten sie sich an der Aktion „Meins wird Deins – Jeder kann Sankt Martin sein“ des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ sowie der „aktion hoffnung“. Angeregt durch die Fachschaft Religion und Ethik machten sich die Zehn- und Elfjährigen auf die Suche nach gut erhaltenen Kleidungsstücken, die sie spenden konnten. Kisten und Kartons voller Klamotten kamen zusammen, gestapelt in der Schule. Nun musste sortiert und verpackt werden, denn die Kleidung wird an ein „Eine-Welt-Zentrum“ der „aktion hoffnung“ geschickt. Diese Organisation verkauft die gesammelten Anziehsachen daraufhin in ihren Secondhand-Modeshops. Und das Gute daran, der Erlös kommt einem Kinderhilfsprojekt in Indien zugute. Arbeitende Kinder werden dadurch unterstützt, ein dauerhafter Schulbesuch soll ihnen ermöglicht werden – ganz im Zeichen Sankt Martins. Mit diesem Heiligen können sich die Kinder der fünften Klassen am Schulzentrum nun noch näher verbunden fühlen, haben sie doch alle in seinem Sinne gehandelt. Wie moderne Sankt Martins eben.

Für das Leben gelernt – „Einer für alle – Alle für einen“ (WRS)

„Sozialer Tag“ an der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört

Lesen, Schreiben und Rechnen – alles wichtige Dinge, die in der Schule gelehrt und gelernt werden müssen. Soziales Engagement, sich gegenseitig helfen und seine Mitmenschen unterstützen – auch das darf im Unterricht nicht zu kurz kommen. Gerade in turbulenten Zeiten, wie wir sie momentan erleben. Deshalb stand der „Soziale Tag“ der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört, jedes Schuljahr ein fester Bestandteil des Schulcurriculums, unter dem Motto „Einer für alle – alle für einen“.

Soz Tag 2017Alle Werkrealschüler von der fünften bis zur neunten Klasse arbeiteten in den verschiedensten Formen in kleinen Projekten an diesem Thema. So lernten zum Beispiel die Achtklässler den „Verhaltens-Knigge“ kennen und wissen nun, wie man sich in bestimmten Situationen zu verhalten und zu benehmen hat. Dieses Wissen soll in Zukunft natürlich auch in der Praxis angewandt werden. Auch eine kleine Aufmerksamkeit zwischendurch kann für Freude sorgen. „Jeder von uns ist Kunst – gezeichnet vom Leben“, nur einer von vielen Sprüchen, die die Schüler der Siebtklässler in selbstgebackenen Glückskeksen an alle Mitschüler der Schule verteilten. Aber nicht nur die Kinder und Jugendlichen des Schulzentrums sollten vom Sozialen Tag profitieren: Menschen in Not und bedürftigen Familien sollte geholfen werden. Über die Klassenlehrer der neunten Klassen, Frau Bauer, Frau Bischof und Frau Romacker, kam der Kontakt mit der „Tauberbischofsheimer Tafel“ zustande. Daraus entwickelte sich die Aktion „Kauf eins mehr“, die zu einem tollen Erfolg werden sollte. Vor einigen Einkaufsmärkten in Tauberbischofsheim, beteiligt waren REWE, Lidl, Müller und E-Center, positionierten sich am Aktionstag die Neuntklässler in kleinen Gruppen. Freundlich und aufmerksam sprachen sie die Kunden dieser Märkte an und warben für ihre Aktion: Ein haltbares Lebensmittel mehr, z.B. Milch, Mehl, Nudeln, zum ursprünglich geplanten Einkauf zu erwerben und der Tafel zu spenden. Viele Kunden zeigten sich dieser guten Tat gegenüber sehr aufgeschlossen und offen und unterstützten die Jugendlichen. Ein klasse Ergebnis wurde erzielt, über das die „Tafel“ sich sehr freuen konnte: 29 mit Lebensmitteln gefüllte Kisten kamen zustande. Volle Verkaufsregale in der „Tafel“ in den nächsten Tagen waren garantiert.

Ein „Sozialer Tag“, der den Schülern zeigte, dass und wie man helfen kann und wie es sich anfühlt, andere Menschen unterstützt zu haben – nämlich großartig. Eine wichtige Erfahrung mit großem Stellenwert in der Schule – neben Rechen, Lesen und Schreiben.

Werkrealschule des Schulzentrums am Wört – Ausflugstag der gesamten Schule

Die „bewegte Schule“ – oft gehört, oft zitiert, aber nie war es passender als an diesem Donnerstag. Kein Schüler saß ruhig an seinem Tisch, kein Lehrer schrieb an die Tafel. Nein, alle waren unterwegs, die ganze Werkrealschule des Schulzentrums am Wört hatte sich auf Reisen begeben. Der Ausflugstag stand an.

GleiseVon den fünften Klassen bis zur zehnten Jahrgangsstufe, niemand wollte zu Hause bleiben. Wohin sollte es gehen, wie viel Geld würde das kosten, wie lange würde das dauern – einiges musste im Vorfeld abgeklärt werden, bis es dann endlich soweit war.

In viele verschiedene Richtungen ging es los, wobei sich die eine oder andere Klasse doch immer wieder mal zufällig treffen sollte. Lauda war solch ein Ort, besonders der Zug um 15 Uhr von dort nach Tauberbischofsheim schien von der Werkrealschule gemietet worden zu sein – natürlich ohne dass die Bahn davon Bescheid gewusst hätte.

Nähere und weiter entfernte Ziele wurden angesteuert, die Klassenkassen oder die privaten Geldbeutel geplündert. Die fünften Klassen zog es in den Süden, der Wildpark in Bad Mergentheim wurde angepeilt. Viel Spaß hatte man bei der Führung inklusive Fütterung, auch die Spielplätze sowie der Kiosk fanden großen Anklang bei den jüngsten Kindern der Schule. In die genau entgegengesetzte Richtung, nach Norden, verschlug es die Sechser, Wertheim stand auf dem Programm. Bei einer Stadtrallye sowie dem Gestalten von eigenen „Klassen-T-Shirts“ im Grafschaftsmuseum konnten dem Bewegungsdrang sowie der Kreativität freien Lauf gelassen werden.

Eine siebte und eine achte Klasse wollten es sportlich angehen. Das „Aquatoll“ in Neckarsulm hatte man sich auserkoren, vom Bahnhof in Tauberbischofsheim aus startete man. Viele blaue Flecken und Abschürfungen später, der Wildwasserrutsche geschuldet, kam man wieder zu Hause an. Trotz der Blessuren hatte es viel Spaß gemacht. Die andere achte Klasse war teilweise im selben Zug gereist, dann aber plötzlich „verschwunden“, denn diese Schüler waren mit ihren Lehrern in Richtung Heidelberg abgebogen. Hier besuchte man den Zoo und überzeugte sich davon, dass es die in MNT behandelten Tiere tatsächlich in Wirklichkeit gibt. Die zweite siebte Klasse und die 9er aus der Kooperationsklasse machten sich auf den Weg nach Bayern. In Würzburg konnte man Minigolf spielen, in der spektakulären 3-D-Form, die Stadt unsicher machen oder, wie im Fall der Neuner, in einer großen Buchhandlung nach Büchern für die Literaturarbeit stöbern. Die Ausrede: „Wir haben zu Hause keine Bücher und ich weiß nicht, wo man welche bekommen kann!“ wird nun in Zukunft in dieser Klasse nicht mehr gelten. Die „Großen“ der Schule, die anderen Neuner und die Zehner, charterten einen Bus und machten auf dem Hin- sowie auf dem Rückweg eine wertvolle gemeinsame Teamerfahrung: Wie fühlt es sich an, auf der überfüllten Autobahn im Stau zu stehen? Davon erholen konnte man sich dann bei der interessanten Führung auf dem Dokumentationszentrum in Nürnberg. WZG-Unterricht hautnah – hier waren die Nationalsozialisten auf ihren Parteitagen aufmarschiert. Lehrreich war es allemal. Keinen Bus, geschweige denn die Bahn, benötigte die VKL-Klasse. Eine kleine Wanderung war angesagt, auf den Spiel- und Sportplatz in Dittigheim. Nach Herzenslust austoben und herumrennen, jeder der Schüler kam auf seine Kosten.

Viel Bewegung, kein Stillstand (bis auf die Staus), viel Spaß, schöne gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen – der Ausflugstag hatte für alle Klassen etwas zu bieten – eben wirklich eine „bewegte Schule“.

Einschulungsfeier Realschule 2017

Das Schiff hat angelegt, die alte Besatzung ist weg, die neue Mannschaft ist bereit für ihren Dienstantritt – die Einschulungsfeier der Fünftklässler der Realschule des Schulzentrums am Wört hat begonnen.

Begrüßt werden die Neuankömmlinge von Kapitän Christian Wamser, als Rektor verantwortlich für das gesamte große Schiff, das Schulzentrum am Wört. Er heißt die Fünftklässler herzlich willkommen und erklärt ihnen, dass nun ein neuer Lebensabschnitt für sie beginne. Bisher seien sie immer in Küstennähe gesegelt, ihr neuer Weg, vor dem sie keine Angst haben sollten, würde sie bis an den Rande der Berufsausbildung führen. Doch sie seien nicht alleine, eine große Mannschaft unterstütze sie bei ihrer Fahrt – er als Kapitän, Frau Kieslich (Konrektorin) als Steuerfrau, die Klassenlehrer als Steuerleute, die Lehrer als Schiffsoffiziere und Frau John (Sozialarbeiterin) als weitere Hilfe. Außerdem seien auch immer noch die Mannschaftskameraden (Mitschüler) da, mit denen man sich anfreunden und zusammenarbeiten solle.

Damit übergibt Herr Wamser das Wort an ausgewählte altgediente Matrosen des Schiffes, die ehemaligen Fünft- und jetzigen Sechstklässler. Diese stellen in einer informativen Power-Point-Präsentation das Schiff in seinen Einzelteilen vor – Bilder des Schulgebäudes, von wichtigen Personen und Räumen sind auf der Leinwand zu sehen. Ein erster Eindruck von ihrem neuen „Arbeitsplatz“ – die Fünftklässler schauen gebannt zu. Aufgelockert wird die Präsentation durch Lied- und Tanzbeiträge. Die Klasse 6d singt „Aufstehen, Aufeinander zugehen“ unter der Leitung von Frau Ehrhardt, die Klasse 6e interpretiert mit ihrem Tanz das Lied „Ne“, einstudiert von Frau Götz. Auch die Rock-AG mit Bandleader Herr Kirchner ist beteiligt und lässt die Halle mit zwei Liedern erdröhnen. Dann wird es ernst – Herr Wamser stellt die neuen Offiziere (Klassenlehrerinnen) vor – Frau Wagner-Schwalbach, Frau Cedzich, Frau Krug und Frau Hartl. Diese wollen natürlich nicht ohne ihre Mannschaft gehen. Sogleich rufen sie alle Schüler auf, die nun bei ihnen ihren „Dienst“ antreten. Alle zusammen marschieren dann in die Kajüten, ihre neuen Klassenzimmer.

Damit ist das große Team der Realschule wieder komplett und die Fahrt in ein neues Schuljahr kann hoffnungsvoll beginnen. Auf eine gute Reise!

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