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Viel Bewegung gegen Nachwuchsmangel (WRS)

Sporttag der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört mit Vereinen aus TBB

Lehrer klagen über Bewegungsmangel ihrer Schüler – Sportvereine haben Schwierigkeiten, Nachwuchs für ihre jeweilige Sportart zu finden. Was kann man tun? Soll das so weitergehen? Nein, ganz sicher nicht, fanden die Lehrer der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört. Eine Kooperation muss her! Und schon war die Idee geboren für den diesjährigen Sporttag der Werkrealschule.

Sporttag 2017Katharina Sax und Rainer Gagalick, zwei Sportlehrer, übernahmen die Federführung für dieses Projekt. Diverse Vereine in Tauberbischofsheim wurden von den beiden angefragt, ob sie sich eine Beteiligung am Sporttag vorstellen könnten. Erfreulich viele dieser Vereine fanden die Idee gut und sagten zu, manche der Übungsleiter nahmen sich sogar etxra Urlaub, um eine Trainingseinheit mit den Schülern durchführen zu können. So durften die Kinder und Jugendlichen von der fünften bis zur achten Klasse sich aus elf angebotenen Sportarten zwei aussuchen, die sie an diesem Tag ausprobieren konnten. Neben den Klassikern Fußball, Basketball und Handball wurden auch Badminton, Fechten, Turnen, Tennis, Schwimmen, Tanz, Beachvolleyball und Ultimate Frisbee vorgestellt. Für jeden Schüler oder Schülerin war etwas Interessantes dabei. Beim Tennis durchliefen die Sportler mehrere Stationen, lernten den richtigen Umgang mit dem Tennisschläger und spielten ein kleines Match gegeneinander. Auch beim Badminton standen der korrekte Umgang mit dem Schlaggerät sowie das schnelle Reagieren auf die Schläge des Gegners im Mittelpunkt. Wer gut turnen will, muss über eine gute Körperspannung sowie über eine ausgeprägte Sprungkraft verfügen. Das lernten die Teilnehmer in anspruchsvollen Übungsformen beim Turnen. Die Körperspannung spielt auch beim Tanzen eine wichtige Rolle – viel Spaß hatten die Schülerinnen hier beim Einstudieren einer gemeinsamen Choreografie. Nur gemeinsam stark ist man besonders beim Handball – um gewinnen zu können, muss man ein richtiges Team sein, wie die Teilnehmer bei dieser Ballsportart feststellten. Was natürlich auch für Fußball und Basketball zutrifft – mit großem Engagement versuchten die Mannschaften hierbei, ihre Gegenspieler zu übertreffen. Dass Spielen im Sand nicht nur etwas für kleine Kinder ist, wurde den Teilnehmern beim Beachvolleyball schnell klar. Viel Kraft wurde benötigt, um im schweren, nassen Sand eine gute Figur abzugeben. Nass war es auch beim Schwimmen, allerdings war das Wasser an diesem Tag keine Abkühlung, sondern eher eine Erwärmung, da es zwischendrin immer wieder mal regnete und die Wassertemperatur höher als die Lufttemperatur lag. Begeistert zeigten sich die Schüler auch von „Ultimate Frisbee“ – diese Trendsportart wurde ihnen von einem Lehrer des Schulzentrums und Nationalspieler für Deutschland in Personalunion nähergebracht.

Viel Neues konnten die Schüler an diesem Sporttag erfahren, sich zur Freude der Lehrer viel bewegen und Kontakte zu den Sportvereinen in Tauberbischofsheim knüpfen. Manch ein Schüler hätte sich am liebsten gleich bei einem Verein angemeldet, der Nachwuchs steht also in den Startlöchern. Eine gelungene Aktion war dieser Sporttag.

Eine mathematische Herausforderung wagen (RS & WRS)

Das Schulzentrum am Wört beteiligte sich am Känguru-Wettbewerb

KaenguruEiner von 900 000 sein – das wollten über 100 Schüler des Schulzentrums am Wört. Mutig waren diese Schüler, galt es doch, schwierige mathematische Aufgaben zu bearbeiten. Aus beiden Schularten – Werkrealschule sowie Realschule – kamen diese Teilnehmer, die sich erhofften, möglichst viele Punkte beim diesjährigen 23. Känguru-Mathematikwettbewerb zu ergattern. Über mathematischen Problemen brüten, logisch denken, Zusammenhänge erkennen, alles keine Abschreckung, sondern eine ganz besondere Herausforderung für die jugendlichen Teilnehmer.

Mitmachen konnte jeder, nur zwei Euro mussten gezahlt werden. Die übernahm der Förderverein des Schulzentrums, das besondere Engagement der Schüler sollte dadurch gewürdigt werden. Ziel des jährlich stattfindenden Wettbewerbs, bei dem in diesem Jahr über 900 000 Schüler in Deutschland teilnahmen, ist es, Begeisterung für Mathematik zu wecken. Nicht durch Abfragen in Form von Klassenarbeiten – andersartigere Aufgaben als im herkömmlichen Unterricht mussten gelöst werden. Taschenrechner wurden nicht gebraucht, logisches Denken war entscheidend. Zuordnungen herausfinden, Zusammenhänge entdecken, Zahlenreihen fortsetzen, meistens in Form von Multiple-Choice-Aufgaben, daraus setzte sich der Aufgabenpool des Wettbewerbs zusammen. Dieser reicht über die nationale Ebene hinaus: Über sechs Millionen Kinder und Jugendliche in sechzig Ländern weltweit hatten sich in diesem Jahr für die mathematische Herausforderung angemeldet. Einen Preis auf dem Siegertreppchen zu erkämpfen, fällt da selbstverständlich sehr schwer. Leer ging aber, unabhängig von der Punktzahl, keiner der Teilnehmer aus. Alle erhielten eine persönliche Urkunde mit eingetragener Punktzahl, eine Broschüre mit allen Aufgaben und Lösungen und außerdem ein mathematisches Steckspiel, mit dem man viel Spaß haben kann. Die Organisatoren des Wettbewerbs am Schulzentrum, Mathematiklehrer Matthias Rüttling und Mario Häffner, zeigte sich sehr zufrieden mit der großen Teilnehmerzahl des Schulzentrums.

„Oscar-Verleihung“ Teil I in Tauberbischofsheim (WRS)

Entlassfeier der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört

Der rote Teppich ausgerollt. Die zahlreichen Zuschauer Platz genommen. Die Mikrofone gerichtet, die Musik gestartet. Los ging’s – die „Oscar-Verleihung“ mitten in Tauberbischofsheim konnte beginnen. Vergeben wurden aber keine kleinen, goldenen Statuen – nein, viel wichtiger, die Abschlusszeugnisse der Entlassschüler der neunten und zehnten Klassen sollten heute überreicht werden. Die Werkrealschule des Schulzentrums am Wört hatte feierlich zur Verleihung Teil I geladen – Teil II organisierte die Realschule des Schulzentrums einen Tag später.

Schick wie in Los Angeles, die Absolventen präsentierten sich festlich gekleidet. Anzüge und Kostüme dominierten den Raum, eben dem Motto der „Oscar-Verleihung“ würdevoll entsprechend. Rüya Acim und Anna Deibert, zwei Neuntklässlerinnen, begrüßten alle Anwesenden und übernahmen die Moderation des Abends. Als Erstes holten sie Hanna Back und Vanessa Heer auf die Bühne. Ebenfalls beide aus der neunten Klasse, hatten sie die ehrenvolle Aufgabe, eine Rede im Namen aller Entlassschüler zu halten. Abwechselnd trugen sie vor, dass sie gerne auf ihre Schulzeit an dieser Schule zurückblickten, viele Freunde gefunden hätten, den Lehrern dankbar seien für ihre Geduld und es nun wichtig sei, die bestehenden Freundschaften zu erhalten. Alle zusammen seien sie gewachsen und so zu den Menschen geworden, die sie heute seien. Eine tolle Schülerrede, wie auch der Schulleiter des Schulzentrums, Rektor Christian Wamser, fand, der nun das Mikrofon von den beiden jungen Damen übernahm. Er hatte recherchiert, welche Kategorien es bei den richtigen Oscar-Verleihungen in Los Angeles gab und dabei festgestellt, dass es auch viele Preise für Äußerlichkeiten gibt. Diese seien für unsere Schüler aber unwichtig – denn um ein glückliches und zufriedenes Leben zu erreichen, seien andere Dinge wichtig. Harte Arbeit und vor allen Dingen Empathie stünden dabei ganz oben auf der Prioritätenliste. Ein Oscar für die „Hilfe am Nächsten“ trüge viel dazu bei, seinem Leben einen Sinn zu geben.

Anschließend richtete Gerhard Baumann als Stellvertreter des Bürgermeisters einige Worte an das Publikum. Die Schulbildung sei der Schlüssel zum beruflichen Erfolg für später, hob er hervor, und wies weiter darauf hin, dass die Chancen am Arbeitsmarkt gerade sehr gut stünden. Die Stadt Tauberbischofsheim freue sich außerdem über jeden Schüler, der in der Heimat bliebe, denn hier herrsche eine besondere Lebensqualität.

Auch die Klassenlehrer – Simone Müssig-Ehrmann (9a), Erika Romacker (9b), Stefanie Proksch (9x) und Rainer Gagalick (10a) – hatten ihren scheidenden Schülern noch etwas mitzugeben: Goldene Oscars . Jedoch nicht aus purem Gold, sondern in Form von Backwaren. Prämiert wurden Schüler in verschiedenen Kategorien, z.B. „Hilfsbereitschaft“, „Ordnung“, „Beste Frisur“, oder auch „Unpünktlichkeit“.

Danach war es endlich soweit, die Zeugnisse wurden übergeben, das Ende der Schulzeit am Schulzentrum am Wört rückte für die jungen Leute immer näher. Nur noch die Preise und Belobigungen in Empfang nehmen, dann blickte die Elternbeiratsvorsitzende Frau Esser noch kurz auf die letzten Schuljahre zurück, ehe sie das Büffet für eröffnet erklärte und die Entlassschüler mit ihren ersten Bissen in das vorbereitete Essen keine Schüler der Werkrealschule mehr waren.

Preise:

Marius Lakatos 10a (1,9) ; Vanessa Heer 9x (1,3) ; Valentin Esser 9x (1,8) ; Nico Durmisaj 9a (1,8) ; Patricia Link 9a (1,9) ; Hannah Back 9a (1,9)

Preis für besonderes Engagement als Schülersprecher: Simon Bauer 10a

Belobigungen:

Michaela Hocho 10a (2,1) ; Paulina Kuklinski 10a (2,2) ; Dave Riedlberger 9a (2,0) ; Katarzyna Stankiewicz 9b (2,1) ; Paul Dürr 9x (2,1) ; Marie Christin Redlich 9x (2,1) ; Rüya Acim 9x (2,2) ; Leonard-Raven Mintzel 9x (2,2) ; Tabea Waltert 9x (2,2) ; Leon Lipski 9x (2,3)

10a 2017

9x 2017

9b 2017

9a 2017

„Oscar-Verleihung“ Teil II in Tauberbischofsheim (RS)

Entlassfeier der Realschule des Schulzentrums am Wört

Alle Absolventen mit Lehrern gemeinsam

Schicke junge Damen in schönen Kleidern und Kostümen, fein herausgeputzte junge Männer in gebügelten Anzügen, dazu eine vollgepackte Festhalle – was war los in Tauberbischofsheim? Na klar, Teil II der „Oscar-Verleihung“ des Schulzentrums am Wört war in vollem Gange. Die Realschule hatte eingeladen, die Entlassschüler der zehnten Klassen sollten heute – nachdem in der gestrigen „Verleihung“ die Werkrealschüler an der Reihe waren – ihre persönlichen „Oscars“, nämlich ihre Abschlusszeugnisse, erhalten.

Der Medienrummel war zwar nicht ganz so groß wie in Los Angeles, dafür aber die Aufregung bei den Zehntklässlern der Anspannung der Hollywoodschauspieler entsprechend. Feierlich eingestimmt wurden die anwesenden Zuschauer durch das Bläserensemble unter der Leitung von Frau Heller: „Party Rock Anthem“ wurde gespielt. Frau Kieslich, stellvertretende Schulleiterin,   übernahm anschließend die Begrüßung und wies darauf hin, dass alle den Prüfungen Beteiligte – Schüler, Lehrer, Verwaltung – stolz auf das Ergebnis sein könnten, einen Gesamtnotendurchschnitt von 2,4. Spätestens mit dem nächsten Lied des Bläserensembles – „Final Countdown“ – wurde es nun auch dem letzten Schüler klar, dass seine Zeit an der Realschule bald abgelaufen sein würde. Doch noch war es nicht soweit. Bürgermeister Vockel ergriff das Mikrofon und überbrachte den erfolgreichen Schülern seine Glückwünsche. Die Schüler hätten nun, wie bei der derzeit laufenden Tour de France, eine wichtige Etappe, vielleicht sogar die Königsetappe, hinter sich gebracht, aber weitere Etappen des Lebens würden folgen. Paris sei noch nicht erreicht. Allerdings seien die wirtschaftlichen Bedingungen im Moment prächtig, die Unternehmen suchten junge Leute, was nicht immer so gewesen sei. Doch zuerst solle nun die Feier im Mittelpunkt stehen, dann könnten die nächsten Etappen angegangen werden. Anschließend richtete der stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende, Markus Rincker, Worte an die Entlassschüler. Das Motto der „Oscar-Verleihung“ – „We all dream in gold“ – sei wichtig, denn Träume seien grenzenlos, deswegen sollten die Schüler sich immer von ihren Träumen leiten lassen, auch wenn klar sei, dass nicht alle Träume, anders als im Film, verwirklicht werden könnten. Außerdem dankte Herr Rincker der scheidenden Elternbeiratsvorsitzenden Frau Esser.

Der gelungenen Darbietung einer Tanzgruppe unter Leitung einer ehemaligen Schülerin – Theresa Frank – sowie zwei sich anschließenden fetzigen Liedern der Rock-AG mit ihrem Bandleader Herr Kirchner folgten Selina Strohmeyer und Marvin Forst, die im Namen der Schülerschaft eine gelungene Rede hielten. Die Wege der Schüler trennten sich nun zwar, aber das gemeinsame Stück Vergangenheit würden sie immer behalten, war den beiden wichtig zu betonen.

Der Schulleiter des Schulzentrums, Rektor Christian Wamser, stellte danach klar, welche „Oscars“ für ihn entscheidend seien: Die wertvollsten Auszeichnungen würden im Alltag vergeben. Für andere Menschen etwas tun, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen, das sei die Grundlage für ein Leben mit Substanz. Und solch ein Leben wünsche er den diesjährigen Absolventen.

Nun sorgten noch der Gitarrenkurs der Zehntklässler von Herr Günther sowie nochmals die Rock-AG für Stimmung, ehe endlich das Hauptereignis anstand - die Überreichung der Zeugnisse sowie die feierliche Verkündung der Preise und Belobigungen. Aber auch die Lehrer kamen nicht zu kurz. Viele Präsente wurden an die Pädagogen überreicht, um ihnen für ihre Arbeit der letzten Jahre zu danken. So fanden schließlich alle „Oscars“ einen würdevollen Abnehmer.

Preise und Belobigungen:

Preis des Fördervereins für die Schulbeste: Strauch, Alison-Hope (1,0)

Weitere Preise: Dominique Krause (1,2); Annika Behl (1,4); Louis Haag (1,4); Marvin Forst (1,5); Daniel Inderwies (1,5); Marina May (1,6); Maren Geiger (1,6); Qizheng Sun (1,7); Behringer, Selina (1,8); Röckert, Mona (1,8); Hildenbrand, Leonie (1,9); Göbel, Selina (1,9) ; Hildenbrand, Leonie; Bödigheimer, Vanessa (1,9)

Zusätzliche Preise: Haag, Louis (sehr gute Leistungen in Mathematik, 1,1) ; Sun, Qizheng (sehr gute Leistungen in Englisch, 1,4) ; Behl, Annika (sehr gute Leistungen in Mathematik, 1,0) ; Strauch, Alison-Hope (sehr gute Leistungen in Englisch, 1,1) ; Knörzer, Hanna (besonderes Engagement in der Orchester-AG) ; Strohmeyer, Celina (besonderes Engagement als Schülersprecherin) ; Sun, Qizheng (besondere Dienste in der SMV) ; Forst, Marvin (besonderes Engagement als Schülersprecher) ; König, Maximilian (besonderes Engagement in der Gottesdienst-AG)

Preis des Fördervereins für die beste FÜK-Gruppen:

Konventionelle und fairtrade Schokolade im Vergleich (Selina Behringer, Maren Geiger, Annika Behl) ; Hexenverfolgung in Deutschland (Jessie Schlachter, Leonie Hildenbrand, Lisa Eisenhauer, Selina Göbel) ; Die Wirtschaftssysteme der BRD und DDR im Vergleich (Daniel Inderwies, Marcel Soutschek, Maximilian Walz) ; Pyramidenberechnung am Beispiel der Cheopspyramide (Alsion-Hope Strauch, Laura Nießner, Marina May) ; Fairtrade – fairer Handel am Beispiel von Baumwollanabau (Celine Goldner, Mona Röckert, Jennifer Herdt)

Lob: Hautzinger, Lukas (2,0); Geier, Lukas (2,0); Walz, Maximilian (2,0); Soutschek, Marcel (2,0); Nießner, Laura (2,0); Linz, Yannick (2,0); Hetzel, Hannah (2,1); Hernold, Joshua (2,1); Zipf, Stefanie (2,2)

Zusätzliche Belobigungen: Bier, Maren (besonderes Engagement in der Gottesdienst-AG) ; Gubelius, Amy (besonderes Engagement in der Gottesdienst-AG) ; Häfner, Louisa (besonderes Engagement in der Gottesdienst-AG) ; May, Marina (besonderes Engagement in der Rock-AG) ; Ludwig, Seleya (besonderes Engagement in der Rock-AG)

Die Herausforderung gemeistert – Werkrealschüler wandern

„Let´s go“-Wandergruppe schafft 70 Kilometer in einer Woche

Eine Woche lang mal keinen normalen Unterricht? Klasse! Dafür aber 70 Kilometer wandern und nicht zu Hause schlafen? Hm, doch nicht so einfach. Schaffe ich das? Kann ich so weit laufen? „Let´s go!“, sagten dreiundzwanzig Schüler und drei Lehrer der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört in Tauberbischofsheim – und stellten sich der Herausforderung.

Letsgo2017Und das Motto – „Let´s go“ – war wirklich Programm. Jeden Tag fünfzehn oder mehr Kilometer unterwegs sein, das musste von den jahrgangsgemischten Schülern, zwischen elf und fünfzehn Jahre alt, geleistet werden. Aber nicht auf dem Fahrrad, dem Mofa oder gar dem Auto – nein, Schusters Rappen mussten herhalten, Blasen und Fußschmerzen inklusive. Ein anspruchsvolles Programm hatten die verantwortlichen Lehrer (Wanderer: Frau Mönch, Frau Schürmann, Herr Häffner; Organisation und Fahrdienste: Frau Hayn und Frau Weis) zusammengebastelt. Geschlafen wurde immer am gleichen Ort, in Wachbach in der alten Turnhalle, oberhalb des Freibads, das natürlich als Sahnehäubchen und Belohnung für die Strapazen des Tages diente. Die „Let´s go“-Wanderer freuten sich riesig über die freundliche Aufnahme durch die ortsansässige DLRG-Gruppe unter Leitung von Dietmar Barnikel. So konnte von Wachbach aus jeden Tag zu einer neuen Wanderung aufgebrochen werden – teilweise wurde der Bus oder der Zug genutzt, um zur Startposition gelangen zu können. Grundlage aller Wanderungen waren die „Rundwanderwege Liebliches Taubertal“ – kurz LT – des „Tourismusverbands Liebliches Taubertal“. Am ersten Tag ging es von Markelsheim über Elpersheim zum Wartturm bei Weikersheim, anschließend durch den Wald und die Weinberge zurück nach Markelsheim. Schüler und Smartphones – nicht immer eine schlechte Kombination, wie sich auf dieser Strecke zeigen sollte. Dank der modernen GPS- Ortung machte es nichts, wenn man mal die blauen „LT“ –Markierungen verpasste und das zu spät bemerkte. Am nächsten Tag waren die Schüler und Lehrer viel im Wald unterwegs, eine willkommene Abkühlung, da es der Wettergott sehr gut mit den Wanderern meinte. Der Untere Bürgerwald wurde überwunden, und von Dainbach ging es über Neunkirchen zurück nach Mergentheim. Mittwochs war der Obere Bürgerwald dran, durch ihn gelangten die Wanderer zum Wildpark, dann nach Mergentheim, hier ein Eis als Belohnung, dann führte der Weg nach Wachbach zurück. Die Königsetappe folgte am vorletzten Tag: Von Mergentheim aus fast bis hoch nach Löffelstelzen, dann nach Igersheim, über die Weinberge nach Markelsheim, hier eine kurze Rast mit angelieferter Verpflegung und Stärkung, anschließend über den Roggenberg – sehr steil – hoch zum Spessartblick und von hier über den Wald und Trimm-Dich-Pfad zurück nach Wachbach. Das Schwimmbad wurde schon sehnsüchtig erwartet, der Lohn aller Mühen. Am letzten Tag stand das Auslaufen auf dem Programm – von Wachbach nach Mergentheim und dann mit dem Zug zurück nach Tauberbischofsheim. Jetzt war es, und manch Einer, geschafft – aber alle waren glücklich und zufrieden. Körperlich anstrengend war die Woche für alle Beteiligten gewesen, aber trotzdem sehr schön. Zwanzig von dreiundzwanzig Schülern hatten die ganze Woche durchgehalten und konnten nun zu Recht sehr stolz auf sich sein.

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