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Einschulungsfeier Klasse 5a und 5b - 2017 (WRS)

Einschulung WRS 2017Gespannt und erwartungsvoll, neugierig und aufgeregt – knapp über dreißig Kinder waren bereit, wollten, dass es losgeht und die Warterei der letzten Wochen und Tage ein Ende hat.

Dann ging es los, die Einschulungsfeier der Fünftklässler an der Werkrealschule hatte begonnen.

„Herzlich Willkommen“- geheißen wurden die Neuankömmlinge gleich von den alten Fünfern, den jetzigen Sechsern. In verschiedenen Sprachen sagten sie mit einem Willkommensrap unter der Leitung ihrer Musiklehrerin Frau Weis „Hallo“. Danach übergab das Moderatorenpaar aus der sechsten Klasse das Wort an den Rektor des Schulzentrums am Wört, Herr Christian Wamser. Dieser verglich die Schullaufbahn der Schüler mit einer Fahrt im Fischerboot, bei der man versuchen sollte, möglichst viel im Netz einzufangen. Angst sei nicht nötig, kompetente Begleitung sei genügend vorhanden – in Form der Eltern, der Lehrer, der Schulleitung, des Sozialarbeiters. Die Fahrt würde bis an den Rande der Berufsausbildung führen und jeder würde bestimmt im Laufe der Zeit seinen Platz dabei finden. So könnten alle „Schülernetze“ voll mit einem wertvollen Fang werden.

Ein Lied zum Mitsingen wurde nun von den Sechsern angestimmt – „If you´re happy“ - begleitet von Frau Kappes an der Gitarre. Danach führten die Kinder der 6a einen lustigen Sketch über einen Kaugummi auf, sehr schön gespielt von den jugendlichen Schauspielern, eingeübt mit ihrer Klassenlehrerin Frau Philipp. In einem Video zum Anschauen konnten sich alle Zuschauer nun ein Bild von der neuen Schule machen – das „ABC des Schulzentrums am Wört“. Herr Attenhauser, der Sozialarbeiter stellte sich noch vor, bevor die Schüler aus der Klasse 6a ihre Nachfolger in der fünften Klasse nach vorne riefen, ihnen ein vorbereitetes kleines Präsent überreichten und die neuen Schüler des Schulzentrums mit ihren Klassenlehrern Frau Friedlein und Herr Müller schon einmal den Weg in ihr zukünftiges „Zuhause“, ihr Klassenzimmer, antreten konnten. Herr Wamser rundete die Einschulungsfeier dann noch mit einigen Informationen für die Eltern ab.

Schulversammlung des Schulzentrums (RS & WRS)

Alle Schüler des Schulzentrums versammelten sich am letzten Freitag in der Wörthalle. Der Grund hierfür war eine Schulversammlung zum Schuljahresende, in der wichtige Auszeichnungen vergeben wurden.

Los ging es mit den Schülern, die in diesem Schuljahr die Ausbildung zum Streitschlichter absolviert hatten und nun in dieser Funktion eingesetzt werden können. Ihre Aufgabe ist es, den Streit jüngerer Schüler zu schlichten, eine Lösung zu finden, und das ohne Beteiligung einer Lehrkraft.

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Anschließend wurden alle Schüler gewürdigt, die in diesem Jahr am sogenannten „Project Adventure“ (PA) teilgenommen und sich dort bewiesen hatten. Hier waren Mut, Selbstüberwindung und Teamwork wichtige Bausteine gewesen.

Zuerst war die Werkrealschulgruppe an der Reihe.

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Danach erhielten die Schüler der Realschulgruppe ihre Zertifikate.

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Als Nächstes wurden die Schüler aufgerufen, die ein Suchtpräventionsseminar besucht und im Nachgang drei Unterrichtsstunden in den siebten Klassen zu diesem Thema durchgeführt hatten.

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Anschließend wurden die Lehrer verabschiedet, die am Ende dieses Schuljahres die Schule verlassen werden. In den wohlverdienten Ruhestand gehen Hans Bauer, Dorothea Seßler und Eva van gen Hassend. An eine andere Schule wechseln Stefanie Proksch, Simone Müssig-Ehrmann, Niko Götz und Sandra Heller.

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Es folgten die zu Lernmentoren ausgebildeten Schüler, die ebenfalls eine Auszeichnung in Empfang nehmen konnten.

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Viel Bewegung gegen Nachwuchsmangel (WRS)

Sporttag der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört mit Vereinen aus TBB

Lehrer klagen über Bewegungsmangel ihrer Schüler – Sportvereine haben Schwierigkeiten, Nachwuchs für ihre jeweilige Sportart zu finden. Was kann man tun? Soll das so weitergehen? Nein, ganz sicher nicht, fanden die Lehrer der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört. Eine Kooperation muss her! Und schon war die Idee geboren für den diesjährigen Sporttag der Werkrealschule.

Sporttag 2017Katharina Sax und Rainer Gagalick, zwei Sportlehrer, übernahmen die Federführung für dieses Projekt. Diverse Vereine in Tauberbischofsheim wurden von den beiden angefragt, ob sie sich eine Beteiligung am Sporttag vorstellen könnten. Erfreulich viele dieser Vereine fanden die Idee gut und sagten zu, manche der Übungsleiter nahmen sich sogar etxra Urlaub, um eine Trainingseinheit mit den Schülern durchführen zu können. So durften die Kinder und Jugendlichen von der fünften bis zur achten Klasse sich aus elf angebotenen Sportarten zwei aussuchen, die sie an diesem Tag ausprobieren konnten. Neben den Klassikern Fußball, Basketball und Handball wurden auch Badminton, Fechten, Turnen, Tennis, Schwimmen, Tanz, Beachvolleyball und Ultimate Frisbee vorgestellt. Für jeden Schüler oder Schülerin war etwas Interessantes dabei. Beim Tennis durchliefen die Sportler mehrere Stationen, lernten den richtigen Umgang mit dem Tennisschläger und spielten ein kleines Match gegeneinander. Auch beim Badminton standen der korrekte Umgang mit dem Schlaggerät sowie das schnelle Reagieren auf die Schläge des Gegners im Mittelpunkt. Wer gut turnen will, muss über eine gute Körperspannung sowie über eine ausgeprägte Sprungkraft verfügen. Das lernten die Teilnehmer in anspruchsvollen Übungsformen beim Turnen. Die Körperspannung spielt auch beim Tanzen eine wichtige Rolle – viel Spaß hatten die Schülerinnen hier beim Einstudieren einer gemeinsamen Choreografie. Nur gemeinsam stark ist man besonders beim Handball – um gewinnen zu können, muss man ein richtiges Team sein, wie die Teilnehmer bei dieser Ballsportart feststellten. Was natürlich auch für Fußball und Basketball zutrifft – mit großem Engagement versuchten die Mannschaften hierbei, ihre Gegenspieler zu übertreffen. Dass Spielen im Sand nicht nur etwas für kleine Kinder ist, wurde den Teilnehmern beim Beachvolleyball schnell klar. Viel Kraft wurde benötigt, um im schweren, nassen Sand eine gute Figur abzugeben. Nass war es auch beim Schwimmen, allerdings war das Wasser an diesem Tag keine Abkühlung, sondern eher eine Erwärmung, da es zwischendrin immer wieder mal regnete und die Wassertemperatur höher als die Lufttemperatur lag. Begeistert zeigten sich die Schüler auch von „Ultimate Frisbee“ – diese Trendsportart wurde ihnen von einem Lehrer des Schulzentrums und Nationalspieler für Deutschland in Personalunion nähergebracht.

Viel Neues konnten die Schüler an diesem Sporttag erfahren, sich zur Freude der Lehrer viel bewegen und Kontakte zu den Sportvereinen in Tauberbischofsheim knüpfen. Manch ein Schüler hätte sich am liebsten gleich bei einem Verein angemeldet, der Nachwuchs steht also in den Startlöchern. Eine gelungene Aktion war dieser Sporttag.

Verabschiedung von drei Pädagogen in den Ruhestand (RS & WRS)

Knapp 120 Jahre im Dienst, vereint auf einem Fleck – die geballte pädagogische Kompetenz. Eigentlich gut für das Schulzentrum am Wört, schlecht allerdings, dass die Schulleitung bald auf diesen riesigen Erfahrungsschatz verzichten muss. Drei langjährige Pädagogen des Schulzentrums verabschieden sich in den – wohlverdienten – Ruhestand. Die beginnenden Sommerferien markieren für sie den Beginn eines neuen Lebensabschnittes.

Verabschiedung Kollegen 2017Rektor Christian Wamser überreichte den drei Lehrern ihre Urkunden und verlas den darauf stehenden Text – jetzt war es wirklich offiziell. Das Leben als Pensionäre hatte begonnen.

Diese Phase stets etwas nach hinten verschoben in den letzten drei Jahren hatte einer der drei Pädagogen – Hans-Joachim Bauer. Immer wieder hatte er verlängert, wollte der Schule noch nicht den Rücken kehren. Seit 1971 war er an der Schule in Tauberbischofsheim gewesen, die in dieser Zeit immer wieder mal ihren Namen und ihre Bezeichnung änderte – z.B. Volksschule, Hauptschule, Schulverbund, … - aber den Pädagogen Hans Bauer immer in ihrem Kollegium behielt. Eine stete Konstante über all diese Jahre und wertgeschätzt von den Schülern war das „Urgestein“ gewesen, ab jetzt freut aber auch er sich auf die viele freie Zeit.

Auch schon lange im Schuldienst, stets engagiert und voller Energie war Frau Dorothea Seßler. 1975 hatte sie ihre Prüfung für das erste Staatsexamen in München abgelegt, 1977 dann die für das zweite Staatsexamen. Über die Realschule Krautheim kam sie im Jahre 1994 an die damalige Riemenschneider-Realschule, der sie bis zum heutigen Tag treu geblieben ist und hier Biologie und Chemie lehrte. Müdigkeit und Lethargie waren nichts für Dorothea Seßler, voller Tatendrang und mit viel Freude an ihrem Beruf unterrichtete sie bis zum letzten Arbeitstag ihre Schüler.

Immer auf Lebensnähe und Handlungsorientierung achtend verrichtete Frau Eva van gen Hassend ihren Dienst und engagierte sich weit über das normale Maß hinaus für ihre Schüler und Fächer – Mathematik und Biologie. Seit Februar 1980 war sie als Lehrerin angestellt und durfte teilweise auch fachfremd unterrichten, nämlich die Bildenden Künste. Mitverantwortlich war Frau van gen Hassend für die „Mathematikum-Ausstellung“ am neu erstellten Schulzentrumsgebäude vor einigen Jahren, die damals großen Anklang fand.

Nur ungern gehen lassen wollte Herr Wamser die drei erfahrenen Pädagogen, waren sie doch immer wichtige Bestandteile des Kollegiums gewesen. Alles Gute wünschte er den zukünftigen Pensionären und überreichte ihnen noch zum Dank für ihre geleistete Arbeit ihre Abschiedsgeschenke.

Eine mathematische Herausforderung wagen (RS & WRS)

Das Schulzentrum am Wört beteiligte sich am Känguru-Wettbewerb

KaenguruEiner von 900 000 sein – das wollten über 100 Schüler des Schulzentrums am Wört. Mutig waren diese Schüler, galt es doch, schwierige mathematische Aufgaben zu bearbeiten. Aus beiden Schularten – Werkrealschule sowie Realschule – kamen diese Teilnehmer, die sich erhofften, möglichst viele Punkte beim diesjährigen 23. Känguru-Mathematikwettbewerb zu ergattern. Über mathematischen Problemen brüten, logisch denken, Zusammenhänge erkennen, alles keine Abschreckung, sondern eine ganz besondere Herausforderung für die jugendlichen Teilnehmer.

Mitmachen konnte jeder, nur zwei Euro mussten gezahlt werden. Die übernahm der Förderverein des Schulzentrums, das besondere Engagement der Schüler sollte dadurch gewürdigt werden. Ziel des jährlich stattfindenden Wettbewerbs, bei dem in diesem Jahr über 900 000 Schüler in Deutschland teilnahmen, ist es, Begeisterung für Mathematik zu wecken. Nicht durch Abfragen in Form von Klassenarbeiten – andersartigere Aufgaben als im herkömmlichen Unterricht mussten gelöst werden. Taschenrechner wurden nicht gebraucht, logisches Denken war entscheidend. Zuordnungen herausfinden, Zusammenhänge entdecken, Zahlenreihen fortsetzen, meistens in Form von Multiple-Choice-Aufgaben, daraus setzte sich der Aufgabenpool des Wettbewerbs zusammen. Dieser reicht über die nationale Ebene hinaus: Über sechs Millionen Kinder und Jugendliche in sechzig Ländern weltweit hatten sich in diesem Jahr für die mathematische Herausforderung angemeldet. Einen Preis auf dem Siegertreppchen zu erkämpfen, fällt da selbstverständlich sehr schwer. Leer ging aber, unabhängig von der Punktzahl, keiner der Teilnehmer aus. Alle erhielten eine persönliche Urkunde mit eingetragener Punktzahl, eine Broschüre mit allen Aufgaben und Lösungen und außerdem ein mathematisches Steckspiel, mit dem man viel Spaß haben kann. Die Organisatoren des Wettbewerbs am Schulzentrum, Mathematiklehrer Matthias Rüttling und Mario Häffner, zeigte sich sehr zufrieden mit der großen Teilnehmerzahl des Schulzentrums.

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