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Für das Leben gelernt – „Einer für alle – Alle für einen“ (WRS)

„Sozialer Tag“ an der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört

Lesen, Schreiben und Rechnen – alles wichtige Dinge, die in der Schule gelehrt und gelernt werden müssen. Soziales Engagement, sich gegenseitig helfen und seine Mitmenschen unterstützen – auch das darf im Unterricht nicht zu kurz kommen. Gerade in turbulenten Zeiten, wie wir sie momentan erleben. Deshalb stand der „Soziale Tag“ der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört, jedes Schuljahr ein fester Bestandteil des Schulcurriculums, unter dem Motto „Einer für alle – alle für einen“.

Soz Tag 2017Alle Werkrealschüler von der fünften bis zur neunten Klasse arbeiteten in den verschiedensten Formen in kleinen Projekten an diesem Thema. So lernten zum Beispiel die Achtklässler den „Verhaltens-Knigge“ kennen und wissen nun, wie man sich in bestimmten Situationen zu verhalten und zu benehmen hat. Dieses Wissen soll in Zukunft natürlich auch in der Praxis angewandt werden. Auch eine kleine Aufmerksamkeit zwischendurch kann für Freude sorgen. „Jeder von uns ist Kunst – gezeichnet vom Leben“, nur einer von vielen Sprüchen, die die Schüler der Siebtklässler in selbstgebackenen Glückskeksen an alle Mitschüler der Schule verteilten. Aber nicht nur die Kinder und Jugendlichen des Schulzentrums sollten vom Sozialen Tag profitieren: Menschen in Not und bedürftigen Familien sollte geholfen werden. Über die Klassenlehrer der neunten Klassen, Frau Bauer, Frau Bischof und Frau Romacker, kam der Kontakt mit der „Tauberbischofsheimer Tafel“ zustande. Daraus entwickelte sich die Aktion „Kauf eins mehr“, die zu einem tollen Erfolg werden sollte. Vor einigen Einkaufsmärkten in Tauberbischofsheim, beteiligt waren REWE, Lidl, Müller und E-Center, positionierten sich am Aktionstag die Neuntklässler in kleinen Gruppen. Freundlich und aufmerksam sprachen sie die Kunden dieser Märkte an und warben für ihre Aktion: Ein haltbares Lebensmittel mehr, z.B. Milch, Mehl, Nudeln, zum ursprünglich geplanten Einkauf zu erwerben und der Tafel zu spenden. Viele Kunden zeigten sich dieser guten Tat gegenüber sehr aufgeschlossen und offen und unterstützten die Jugendlichen. Ein klasse Ergebnis wurde erzielt, über das die „Tafel“ sich sehr freuen konnte: 29 mit Lebensmitteln gefüllte Kisten kamen zustande. Volle Verkaufsregale in der „Tafel“ in den nächsten Tagen waren garantiert.

Ein „Sozialer Tag“, der den Schülern zeigte, dass und wie man helfen kann und wie es sich anfühlt, andere Menschen unterstützt zu haben – nämlich großartig. Eine wichtige Erfahrung mit großem Stellenwert in der Schule – neben Rechen, Lesen und Schreiben.

Einschulungsfeier Realschule 2017

Das Schiff hat angelegt, die alte Besatzung ist weg, die neue Mannschaft ist bereit für ihren Dienstantritt – die Einschulungsfeier der Fünftklässler der Realschule des Schulzentrums am Wört hat begonnen.

Begrüßt werden die Neuankömmlinge von Kapitän Christian Wamser, als Rektor verantwortlich für das gesamte große Schiff, das Schulzentrum am Wört. Er heißt die Fünftklässler herzlich willkommen und erklärt ihnen, dass nun ein neuer Lebensabschnitt für sie beginne. Bisher seien sie immer in Küstennähe gesegelt, ihr neuer Weg, vor dem sie keine Angst haben sollten, würde sie bis an den Rande der Berufsausbildung führen. Doch sie seien nicht alleine, eine große Mannschaft unterstütze sie bei ihrer Fahrt – er als Kapitän, Frau Kieslich (Konrektorin) als Steuerfrau, die Klassenlehrer als Steuerleute, die Lehrer als Schiffsoffiziere und Frau John (Sozialarbeiterin) als weitere Hilfe. Außerdem seien auch immer noch die Mannschaftskameraden (Mitschüler) da, mit denen man sich anfreunden und zusammenarbeiten solle.

Damit übergibt Herr Wamser das Wort an ausgewählte altgediente Matrosen des Schiffes, die ehemaligen Fünft- und jetzigen Sechstklässler. Diese stellen in einer informativen Power-Point-Präsentation das Schiff in seinen Einzelteilen vor – Bilder des Schulgebäudes, von wichtigen Personen und Räumen sind auf der Leinwand zu sehen. Ein erster Eindruck von ihrem neuen „Arbeitsplatz“ – die Fünftklässler schauen gebannt zu. Aufgelockert wird die Präsentation durch Lied- und Tanzbeiträge. Die Klasse 6d singt „Aufstehen, Aufeinander zugehen“ unter der Leitung von Frau Ehrhardt, die Klasse 6e interpretiert mit ihrem Tanz das Lied „Ne“, einstudiert von Frau Götz. Auch die Rock-AG mit Bandleader Herr Kirchner ist beteiligt und lässt die Halle mit zwei Liedern erdröhnen. Dann wird es ernst – Herr Wamser stellt die neuen Offiziere (Klassenlehrerinnen) vor – Frau Wagner-Schwalbach, Frau Cedzich, Frau Krug und Frau Hartl. Diese wollen natürlich nicht ohne ihre Mannschaft gehen. Sogleich rufen sie alle Schüler auf, die nun bei ihnen ihren „Dienst“ antreten. Alle zusammen marschieren dann in die Kajüten, ihre neuen Klassenzimmer.

Damit ist das große Team der Realschule wieder komplett und die Fahrt in ein neues Schuljahr kann hoffnungsvoll beginnen. Auf eine gute Reise!

Schulversammlung des Schulzentrums (RS & WRS)

Alle Schüler des Schulzentrums versammelten sich am letzten Freitag in der Wörthalle. Der Grund hierfür war eine Schulversammlung zum Schuljahresende, in der wichtige Auszeichnungen vergeben wurden.

Los ging es mit den Schülern, die in diesem Schuljahr die Ausbildung zum Streitschlichter absolviert hatten und nun in dieser Funktion eingesetzt werden können. Ihre Aufgabe ist es, den Streit jüngerer Schüler zu schlichten, eine Lösung zu finden, und das ohne Beteiligung einer Lehrkraft.

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Anschließend wurden alle Schüler gewürdigt, die in diesem Jahr am sogenannten „Project Adventure“ (PA) teilgenommen und sich dort bewiesen hatten. Hier waren Mut, Selbstüberwindung und Teamwork wichtige Bausteine gewesen.

Zuerst war die Werkrealschulgruppe an der Reihe.

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Danach erhielten die Schüler der Realschulgruppe ihre Zertifikate.

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Als Nächstes wurden die Schüler aufgerufen, die ein Suchtpräventionsseminar besucht und im Nachgang drei Unterrichtsstunden in den siebten Klassen zu diesem Thema durchgeführt hatten.

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Anschließend wurden die Lehrer verabschiedet, die am Ende dieses Schuljahres die Schule verlassen werden. In den wohlverdienten Ruhestand gehen Hans Bauer, Dorothea Seßler und Eva van gen Hassend. An eine andere Schule wechseln Stefanie Proksch, Simone Müssig-Ehrmann, Niko Götz und Sandra Heller.

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Es folgten die zu Lernmentoren ausgebildeten Schüler, die ebenfalls eine Auszeichnung in Empfang nehmen konnten.

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Einschulungsfeier Klasse 5a und 5b - 2017 (WRS)

Einschulung WRS 2017Gespannt und erwartungsvoll, neugierig und aufgeregt – knapp über dreißig Kinder waren bereit, wollten, dass es losgeht und die Warterei der letzten Wochen und Tage ein Ende hat.

Dann ging es los, die Einschulungsfeier der Fünftklässler an der Werkrealschule hatte begonnen.

„Herzlich Willkommen“- geheißen wurden die Neuankömmlinge gleich von den alten Fünfern, den jetzigen Sechsern. In verschiedenen Sprachen sagten sie mit einem Willkommensrap unter der Leitung ihrer Musiklehrerin Frau Weis „Hallo“. Danach übergab das Moderatorenpaar aus der sechsten Klasse das Wort an den Rektor des Schulzentrums am Wört, Herr Christian Wamser. Dieser verglich die Schullaufbahn der Schüler mit einer Fahrt im Fischerboot, bei der man versuchen sollte, möglichst viel im Netz einzufangen. Angst sei nicht nötig, kompetente Begleitung sei genügend vorhanden – in Form der Eltern, der Lehrer, der Schulleitung, des Sozialarbeiters. Die Fahrt würde bis an den Rande der Berufsausbildung führen und jeder würde bestimmt im Laufe der Zeit seinen Platz dabei finden. So könnten alle „Schülernetze“ voll mit einem wertvollen Fang werden.

Ein Lied zum Mitsingen wurde nun von den Sechsern angestimmt – „If you´re happy“ - begleitet von Frau Kappes an der Gitarre. Danach führten die Kinder der 6a einen lustigen Sketch über einen Kaugummi auf, sehr schön gespielt von den jugendlichen Schauspielern, eingeübt mit ihrer Klassenlehrerin Frau Philipp. In einem Video zum Anschauen konnten sich alle Zuschauer nun ein Bild von der neuen Schule machen – das „ABC des Schulzentrums am Wört“. Herr Attenhauser, der Sozialarbeiter stellte sich noch vor, bevor die Schüler aus der Klasse 6a ihre Nachfolger in der fünften Klasse nach vorne riefen, ihnen ein vorbereitetes kleines Präsent überreichten und die neuen Schüler des Schulzentrums mit ihren Klassenlehrern Frau Friedlein und Herr Müller schon einmal den Weg in ihr zukünftiges „Zuhause“, ihr Klassenzimmer, antreten konnten. Herr Wamser rundete die Einschulungsfeier dann noch mit einigen Informationen für die Eltern ab.

Verabschiedung von drei Pädagogen in den Ruhestand (RS & WRS)

Knapp 120 Jahre im Dienst, vereint auf einem Fleck – die geballte pädagogische Kompetenz. Eigentlich gut für das Schulzentrum am Wört, schlecht allerdings, dass die Schulleitung bald auf diesen riesigen Erfahrungsschatz verzichten muss. Drei langjährige Pädagogen des Schulzentrums verabschieden sich in den – wohlverdienten – Ruhestand. Die beginnenden Sommerferien markieren für sie den Beginn eines neuen Lebensabschnittes.

Verabschiedung Kollegen 2017Rektor Christian Wamser überreichte den drei Lehrern ihre Urkunden und verlas den darauf stehenden Text – jetzt war es wirklich offiziell. Das Leben als Pensionäre hatte begonnen.

Diese Phase stets etwas nach hinten verschoben in den letzten drei Jahren hatte einer der drei Pädagogen – Hans-Joachim Bauer. Immer wieder hatte er verlängert, wollte der Schule noch nicht den Rücken kehren. Seit 1971 war er an der Schule in Tauberbischofsheim gewesen, die in dieser Zeit immer wieder mal ihren Namen und ihre Bezeichnung änderte – z.B. Volksschule, Hauptschule, Schulverbund, … - aber den Pädagogen Hans Bauer immer in ihrem Kollegium behielt. Eine stete Konstante über all diese Jahre und wertgeschätzt von den Schülern war das „Urgestein“ gewesen, ab jetzt freut aber auch er sich auf die viele freie Zeit.

Auch schon lange im Schuldienst, stets engagiert und voller Energie war Frau Dorothea Seßler. 1975 hatte sie ihre Prüfung für das erste Staatsexamen in München abgelegt, 1977 dann die für das zweite Staatsexamen. Über die Realschule Krautheim kam sie im Jahre 1994 an die damalige Riemenschneider-Realschule, der sie bis zum heutigen Tag treu geblieben ist und hier Biologie und Chemie lehrte. Müdigkeit und Lethargie waren nichts für Dorothea Seßler, voller Tatendrang und mit viel Freude an ihrem Beruf unterrichtete sie bis zum letzten Arbeitstag ihre Schüler.

Immer auf Lebensnähe und Handlungsorientierung achtend verrichtete Frau Eva van gen Hassend ihren Dienst und engagierte sich weit über das normale Maß hinaus für ihre Schüler und Fächer – Mathematik und Biologie. Seit Februar 1980 war sie als Lehrerin angestellt und durfte teilweise auch fachfremd unterrichten, nämlich die Bildenden Künste. Mitverantwortlich war Frau van gen Hassend für die „Mathematikum-Ausstellung“ am neu erstellten Schulzentrumsgebäude vor einigen Jahren, die damals großen Anklang fand.

Nur ungern gehen lassen wollte Herr Wamser die drei erfahrenen Pädagogen, waren sie doch immer wichtige Bestandteile des Kollegiums gewesen. Alles Gute wünschte er den zukünftigen Pensionären und überreichte ihnen noch zum Dank für ihre geleistete Arbeit ihre Abschiedsgeschenke.

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