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Vorlesewettbewerb 2018 /2019 – Regionalentscheid im Schulzentrum am Wört

Sechstklässler aus der Region „Main-Tauber-Nord“ treten gegeneinander an

Vorlesewettbewerb 2019Eintauchen in fremde Welten, Fantasiewesen begegnen, die große Liebe finden, den Angsthauch im Nacken oder die Gänsehaut auf den Armen spüren – Bücher machen es möglich. Nahezu überall und jederzeit, die Lieblingslektüre geschnappt und die Reise geht los. Lesen ist wie Kino im Kopf, für jeden Geschmack und zu allen Themen, egal, ob Spannung, Unterhaltung, Wissen oder Romanze.

Am eigenen Leib erfahren konnten das die Zuschauer, oder besser Zuhörer, des Regionalentscheid Main-Tauber-Nord des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels. Durchgeführt wurde dieser im Schulzentrum am Wört in Tauberbischofsheim, organisiert von der Deutschlehrerin Christina Born. Neun Vorlesesieger aus den sechsten Klassen der verschiedenen Schulformen der Region – Werkrealschule, Realschule, Gymnasium, Gemeinschaftsschule - gingen an den Start. Das Weiterkommen und Erreichen der nächsten Wettkampfstufe, der Bezirksebene, winkte als verlockendes Ziel. Zur Unterstützung hatten sich die Schulsieger Begleitpersonen mitgebracht, ihre Deutschlehrer oder auch Eltern waren mit angereist. Insgesamt beteiligen sich in ganz Deutschland rund 600 000 Schüler und 7000 Schulen über die 16 Bundesländer verteilt am Vorlesewettbewerb, der somit zu Deutschlands größter Leseförderungsaktion zählt. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten versucht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels damit öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erzeugen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Über Stadt/Kreis -, Bezirks – und Länderebene kann dabei das Bundesfinale am 26. Juni 2019 in Berlin erreicht werden – garniert mit einem dreitägigen Urlaubsaufenthalt in der Bundeshauptstadt.

Das war Anreiz genug, mächtig ins Zeug legten sich die Teilnehmer des Regionalentscheids. Gespannt und aufmerksam lauschten die Jurymitglieder – Herr Benz von der Buchhandlung „Schwarz auf Weiß“, Frau Stock von der Stadtbücherei Wertheim und Frau Ballweg von der Katholischen Bücherei Tauberbischofsheim - den Darbietungen. Wie deutlich wurde gelesen? Wie wurde intoniert? Wurde auf die richtige Betonung geachtet? Für die Vorlesenden galt es, das selbst ausgewählte Buch kurz vorzustellen sowie eine Textpassage daraus vorzulesen. Aber das war nicht alles, jeder Teilnehmer musste auch noch einen Fremdtext vortragen, um die Jury von der eigenen Leistung zu überzeugen. Diese machte sich eifrig Notizen und zog sich anschließend zur Beratung in ein Hinterzimmer zurück. Die Spannung wuchs. Hatte es zum Sieg gereicht? Endlich wurde die Entscheidung verkündet. Jan Müller aus der Klasse 6b des Matthias-Grünewald-Gymnasiums in Tauberbischofsheim konnte jubeln. Er hatte am meisten Punkte erreicht und damit den verdienten Sieg im Regionalentscheid errungen.

Der Jury sowie der Veranstalterin war es aber auch wichtig zu betonen, dass alle Schüler großartig gelesen und sich stark präsentiert hätten, sich also alle wie Sieger fühlen könnten. Symbolisch hierfür erhielten alle Vorleser ein kleines Präsent. Jan allerdings darf sich nun auf die nächste Entscheidung auf der Bezirksebene freuen und von einer möglichen Reise nach Berlin träumen – eben Kino im Kopf dank Büchern.

Anmeldungen an den weiterführenden Schulen in Tauberbischofsheim

MaeppchenAm Mittwoch, 13. März 2019 und Donnerstag, 14. März 2019 können Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen an den weiterführenden Schulen in Tauberbischofsheim angemeldet werden. Die Anmeldung sollte durch die Erziehungsberechtigten persönlich erfolgen, benötigt werden hierzu die Anmeldeformulare für die weiterführende Schule (Blatt 4, 5 und 7 aus der diesbezüglichen Mitteilung der Grundschulen), die Geburtsurkunde und bei Fahrschülern zudem ein aktuelles Passbild sowie eine Bankverbindung.

Schülerinnen und Schüler, die ab dem nächsten Schuljahr eine 5.Klasse an der Werkrealschule oder eine 5. Klasse an der Realschule im Schulzentrum am Wört Tauberbischofsheim besuchen werden, können an diesen Tagen jeweils von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Sekretariat der Schule angemeldet werden.

Für Rückfragen stehen die Schulleitungen der entsprechenden Schulen gerne zur Verfügung.

road signWelche Schulform ist die richtige für mich? Was erwartet mich im nächsten Schuljahr? Wichtige Entscheidungen stehen an. Das Schulzentrum am Wört lädt deshalb alle Interessierten (Schüler, Eltern, Neugierige, …) herzlich ein, die verschiedenen Schulformen des Schulzentrums näher kennenzulernen.

Die Werkrealschule präsentiert sich und ihre Arbeitsweisen unter dem Motto „Märchenhaftes – Zauberhafte Schule, fabelhaftes Lernen“ am Freitag, 08.02.2019, von 14.00 – 17.00 Uhr.

Die Realschule öffnet ihre Türen dann zwei Wochen später am Freitag, 22.02.2019, von 16.00 – 18.00 Uhr. Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen gesorgt.

Über viele Besucher freuen sich alle Beteiligten. Ort der Veranstaltung ist jeweils das „Schulzentrum am Wört, Pestalozziallee 6, Tauberbischofsheim“.

Märchenhaftes im Schulzentrum am Wört

„Tag der offenen Tür“ der Werkrealschule am Freitagnachmittag

Projektwoche2019Sieben auf einen Streich – das tapfere Schneiderlein lässt grüßen. Aber nicht sieben Fliegen, sondern sieben verschiedene Themen waren es, die den Schülern der Werkrealschule des Schulzentrum am Wört zur Auswahl standen. Unter diesen konnten sie auswählen, was sie gerne während der Projektwoche, die nun dieser Tage stattfindet, machen möchten. Das verbindende Überthema lautete: „Märchenhaftes – Zauberhafte Schule, fabelhaftes Lernen“.

Ziel der Projektwoche ist es, am Freitag interessante und anschauliche Präsentationen in den verschiedenen Räumen des Schulgebäudes anbieten zu können. Morgens die Viertklässler aus den umliegenden Grundschulen, mittags anschließend alle Interessierten können sich dann daran erfreuen. Das Märchen „Rapunzel“ in neuer, moderner Version, unterstützt durch Animationen auf dem Computer, wird von den Schülern einer Gruppe vorbereitet. Eigene Ideen sind gefragt. Was ist umsetzbar, realistisch oder auch nicht? Ganz andere Fragen stehen bei einer weiteren Gruppe im Mittelpunkt: Welche Essen passen zu welchen Märchen, und welche Rezepte werden hierfür benötigt? Kann man an der Zutatenliste noch etwas ändern, um einen ganz besonderen, für das jeweilige Märchen charakteristischen, Geschmack zu erzeugen? Auch Puppen kommt in der Projektwoche eine herausgehobene Rolle zu – im Schwarzlichttheater spielen sie unter Anleitung der jungen Regisseure, ausgewählte Schüler wie bei allen Gruppen aus den Klassen 5 – 10, das Grimmsche Märchen „Hänsel und Gretel“ nach. Orientalisch geht es in einem anderen Zimmer zu, „1001 Nacht“ wird hier nachempfunden. Tanzen, Basteln von Laternen, exotische Gewürze und die Herstellung von Backwaren, über die sich „Ali Baba“ und seine 40 Räuber sofort voller Freude hermachen würden, stehen an diesem Ort im Mittelpunkt. Gespielt wird in der Projektwoche natürlich ebenso – viele kleine märchenhafte Spiele, Rätsel und Aufgaben werden von Schülern erstellt, die die Besucher am Freitag dann ausprobieren können. Aber auch sportlich unterwegs sind die Werkrealschüler. Will man die gefangene Rapunzel befreien, muss man nicht einen Turm, sondern eine Turnstange in der Sporthalle emporklettern oder im Klassenzimmer einen Parcours mit verbundenen Augen durchlaufen.

Wer nun alle diese verschiedenen Ergebnisse der Projektwoche auf einen Streich erleben und sich auf die Märchenwelt einlassen möchte, muss nicht so tapfer wie das berühmte Schneiderlein sein, sondern einfach nur an diesem Freitag, den 08.02.2019, von 14 – 17 Uhr zum Schulzentrum am Wört kommen. Hier präsentiert sich die Werkrealschule als eine Schulform des Schulzentrums, für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

Erste Runde des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen des Schulzentrum am Wört

Vorlesewettbewerb2019

Deutlich und verständlich, laut und genau, artikuliert und betont – wichtige Eigenschaften für den Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen des Schulzentrum am Wört. Bei diesem galt es, sich in der eigenen Klasse gegen seine Mitschüler durchzusetzen und die Jury von seinen Vorlesekünsten zu überzeugen. Geschafft haben dies:

-   Florian Grund 6a

-   Katy Hänisch 6b

-   Leonie Pabst 6c

-   Julia Föhre 6d

-   Justin Podetz 6e

-   Margarita Bomm 6f

Die fünf Sieger durften sich über ihren ersten Platz und eine Urkunde freuen – außerdem traten sie anschließend noch gegeneinander an und machten unter sich aus, wer als Gesamtvorlesesieger der sechsten Klassen des Schulzentrums die jeweilige Schulform im Frühjahr auf der Kreisebene vertreten darf. Diese Ehre werden Katy Hänisch (Werkrealschule) sowie Julia Föhre (Realschule) haben. Sie können sich nun in Ruhe auf die nächste Runde des Wettbewerbs vorbereiten, um beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels gut abzuschneiden und vielleicht auf der Bezirksebene noch mitmischen zu können.

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