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Auftritt Rockband in Bad Mergentheim

Ein Schuljahr lang proben – freitagmittags, zum Teil unter erschwerten Coronabedingungen, ohne die Möglichkeit, die eingeübten Songs vor Publikum zu präsentieren. Aber jetzt stand endlich die Belohnung an – ein Auftritt mit drei Runden auf dem Nachtbummel in Bad Mergentheim. Für einige Mitglieder der Rock – AG des Schulzentrums der erste Auftritt vor größerem Publikum.

Nervosität war zu spüren, ganz normal. Dazu auch noch der Regen, der sich aber gerade noch rechtzeitig vor der ersten Runde um 18 Uhr verzog, so dass fast pünktlich zur vereinbarten Zeit mit „Seven Nation Army“ von den White Stripes gestartet werden konnte. Alle neun Bandmitglieder legten sich mächtig ins Zeug – Sebastian (Drums), Louis (Gitarre), Konstantin (Gitarre) , Kim (Bass), Jasmin (Bass), Regina (Gesang), Nicole (Gesang), Katy (Gesang) und ihr Lehrer Häffner (Gitarre) brachten die Straße am Ledermarkt vor dem Brillengeschäft „Optik Werz“ zum Rocken. Zahlreiche Einkaufsbummler blieben stehen und wurden zu Zuschauern der Rock – AG. Diese spielte drei Runden zu jeweils 25 Minuten. Und mit jeder Runde legte sich die Nervosität, das Spielen wurde einfacher und die Sängerinnen gingen immer mehr aus sich heraus. Am Ende der letzten Runde forderte das Publikum noch eine Zugabe, die die Band mit „I love rock´n´roll“ natürlich auch gerne zum Besten gab. Gerne hätten die Betreiber des Grillstandes gegenüber noch gesehen, dass die Rock – AG weiterspielte, denn das „kurbele das Geschäft an“ – ein großes Kompliment für die jungen Musiker. Der vorgegebene Zeitplan der Auftritte der Bands auf dem Nachtbummel gab das nicht her – trotzdem war es ein gelungener Gig und eine tolle Erfahrung für die Nachwuchsband des Schulzentrums, die mit Sicherheit in Erinnerung bleiben wird.

Tafelaktion 2022

Tafelaktion 2022Nicht alle Menschen in Deutschland sind finanziell auf Rosen gebettet. Einige haben Probleme, gerade auch jetzt in Zeiten der Pandemie und des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen, immer weiter steigenden Inflation, ihre lebensnotwendigen Dinge für den Alltag zu bezahlen. Gut, dass es Organisationen gibt, die sich dieser Probleme annehmen. Und wichtig, dass diese Organisationen, wie die „Tauberbischofsheimer Tafel“, durch Spenden unterstützt werden. Genau dazu rief vor einiger Zeit das Schuldekanat auf. Das Schulzentrum am Wört war dankbar für diese Anregung und griff das Thema im evangelischen und katholischen Religionsunterricht sowie im Ethikunterricht auf. Die Fastenzeit, in der man selbst verzichten sollte, war außerdem ein willkommener Anlass, bedürftige Mitmenschen verstärkt in den Blick zu nehmen. Wer bracht Hilfe, welche Hilfe können die Schülerinnen und Schüler selbst leisten? Diese Fragen wurden besprochen, und als Konsequenz daraus wurde begonnen, Spenden in der Schule zu sammeln. Eifrig machten sich die Schüler daran und brachten eine große Menge an haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, Reis oder Haferflocken sowie Hygieneartikel wie Zahncreme oder Duschshampoo in die Schule mit. Als eine stattliche Anzahl an Spenden zustande gekommen war, konnten Mitarbeiter des Tafelladens am Schulzentrum vorbeikommen und freuten sich, dass durch diese Hilfsbereitschaft wieder mehr Bedürftigen geholfen werden kann.

Es weihnachtet sehr...

Weihnachten 2021Eisbahn zu, Weihnachtsmarkt abgesagt – trotzdem gibt es Ziele für einen entspannten Adventsspaziergang in Tauberbischofsheim. Lohnen kann sich ein gemütlicher Gang zum Schulzentrum am Wört, um hier die Adventsfenster von außen anzuschauen. Jeden Schultag wird hier, am Brückenübergang zwischen dem Gebäude A und dem Gebäude B, ein weiteres Fenster dekoriert. Verantwortlich hierfür zeigt sich die Fachschaft Religion. Mit den Schülern im Unterricht werden Ideen entwickelt, es wird gebastelt, geschnitten, geschrieben und gemalt und die fertigen „Produkte“ dann so an den Adventsfenstern angebracht, dass sie von innen und außen bewundert werden können. Das natürlich auch am Wochenende beim sams- oder sonntäglichen Spaziergang.

Die Jury überzeugt - Lesestoff für die Ferien gesichert

Tolle Leistung bringen, gewinnen, und dann noch einen Preis dafür bekommen – das ist klasse. Kein Wunder, dass die drei Sechstklässler des Schulzentrums am Wört ihre Belohnung freudestrahlend entgegennahmen. Ein Buchpräsent direkt vor den anstehenden Weihnachtsferien – eine passende Würdigung.

Teilgenommen hatten die drei Schülerinnen am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, dessen erste Runde im Dezember immer aus den Klassen – und Schulentscheiden besteht. Empfohlen von der Kultusministerkonferenz und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehend, ist der Wettbewerb ein fester Bestandteil des Deutschcurriculum des Schulzentrums am Wört. Zuerst ging es darum, sich in seiner eigenen Klasse durchzusetzen. Das ausgewählte Buch kurz vorstellen, flüssig vorlesen, Fehler vermeiden, an den richtigen Stellen betonen – alles wichtige Kriterien, die darüber entschieden, wer als Klassenbester aus dem Rennen hervorgeht. In teilweise knappen Entscheidungen waren dies Finja Wühr (6a / WRS), die damit auch gleichzeitig Gesamtsiegerin der Werkrealschule wurde, außerdem noch Lea Erbacher (6c / RS) und   Magdalena Limberger (6d/RS). Aber nun galt es, aus den Klassensiegern der Realschule den oder die Siegerin der Jahrgangsstufe auszuwählen. Wieder bereiteten sich die Schüler vor, warteten aufgeregt auf den Entscheidungstag und gaben dann alle ihr Bestes beim Wettbewerb. Bange Minuten durchlebten die Klassensieger anschließend vor der Verkündung der Platzierungen. Eine Reihenfolge musste von den Lehrern in der Jury hergestellt werden, auch wenn alle Beteiligten sich richtig gut geschlagen hatten. Wie würden sich die Lehrer entscheiden? Über den ersten Platz im Bereich der Realschule konnte sich schließlich Lea Erbacher (6c) freuen. Finja und Lea haben sich somit für die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs qualifiziert. Im Februar gilt es dann, die Jury auf Kreisebene von sich zu überzeugen.

"Wilde Bühne" im Schulzentrum!

Wilfe Buehne 2021Jugendliche haben ein tolles Leben – man steht an der Schwelle zum Erwachsenenleben, hat aber noch nicht die Verantwortung der älteren Generation. Man durchlebt ständig neue, wunderbare, zumeist auch „erste“ Erfahrungen, die einem immer im Gedächtnis eingebrannt bleiben und nabelt sich dabei zunehmend von den Eltern ab, wird also in großen Schritten unabhängiger. Also alles klasse? Nicht unbedingt. Gefahren, wie der Konsum von „legalen“ und „illegalen“ Drogen, lauern auch auf dem Weg zum Älterwerden - oft versteckt - und warten nur darauf, die verletzlichen Teenager in ihren Abwärtssog zu reißen. Die Jugendlichen auf genau diese Gefahren vorzubereiten und ihnen diese bewusst zu machen, das ist auch eine Aufgabe der Schulen in der heutigen Zeit. Deshalb hat das Thema „Suchtprävention“ einen hohen Stellenwert an den weiterführenden Schulen, wie am Schulzentrum am Wört besonders deutlich wurde. Hier wurde sogar eine ganze Schulwoche diesem Thema gewidmet.

Unter der Federführung der Sozialarbeiterinnen Schmitt und Döring sowie der Lehrerinnen Philipp und Frech, aber auch mit der Unterstützung des ganzen Kollegiums, wurde ein anschauliches, informatives und interessantes Programm für die achten Jahrgangsstufen des Schulzentrums auf die Beine gestellt. Die 13 – 15- jährigen Schüler und Schülerinnen der Werkrealschule sowie der Realschule durchliefen im Rahmen der „Suchtpräventionswoche“ viele verschiedene Stationen. Die Stärkung des Selbstwertes, die Fähigkeit „Nein“ zu sagen, die Information über Drogen und die leidvollen Folgen ihres Konsums, das Bewusstwerden der Gefahren und vielfältige Handlungsalternativen zum Drogenkonsum standen dabei im Vordergrund. Gestärkte Jugendliche sollten und gingen aus dieser Woche hervor.

Der Polizeibeamte Haag erklärte den Achtklässlern in seinem Vortrag, was zu den „legalen“ oder „illegalen“ Drogen zählt und zeigte die rechtlichen Aspekte ihres Konsums auf. Besonders eindrücklich und faszinierend war es für die Jugendlichen, wenn Haag hautnah Erlebnisse aus seinem Berufsalltag schilderte und den Schülern klar wurde, der Mann weiß, wovon er redet.

An der Station in der Sporthalle mussten sich die Jugendlichen überwinden. Es galt, sich den Mitschülern anzuvertrauen und den „Vertrauenssprung“ in ihre Arme zu wagen. Fangen die mich auch wirklich auf? Kurze Zweifel zuerst, aber wer es geschafft hatte, war erleichtert und sehr stolz darauf, die eigenen Bedenken besiegt zu haben. Schreien wurde auch gelernt – die Lehrer Fricke und Püster sowie die Sozialarbeiterin Döring ermutigten die Pubertierenden, sich in Gefahrensituationen zu wehren und die eigene Meinung zu vertreten.

Wie fühlt es sich an, Alkohol getrunken zu haben? Nicht gerade besonders gut, das wurde den Schülern und Schülerinnen an der nächsten Station bewusst. Mit einer sogenannten „Rauschbrille“, - aus einem Koffer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, zur Verfügung gestellt von Frau Hügel vom Gesundheitsamt - die Wahrnehmungsstörungen wie nach dem echten Konsum von Alkohol simuliert, mussten verschiedene Aufgaben bewältigt werden. Eine gerade Linie entlanglaufen, die Schuhe zubinden oder ein Hindernis überwinden – gar nicht so einfach und auch teilweise gefährlich unter diesen Bedingungen. Vor allem natürlich peinlich, wenn sich die Mitschüler über das eigene unkontrollierte Verhalten lauthals amüsieren.

Frau Götz schaffte es dann, die Achtklässler wieder zu entspannen. Eine neue Erfahrung, zumindest für die meisten Schüler, waren ihre Yogaübungen, die auf die Stärkung des Selbstwertes der Teenager abzielten und ein richtiges Kontrastprogramm zu den anderen Stationen bildeten.

Laut und interaktiv und sehr authentisch ging es bei der „Wilden Bühne“ zu. Ehemals selbst suchtabhängige Menschen präsentieren bei dieser Theatergruppe aus Stuttgart Stücke, in die sie ihre eigenen Lebenserfahrungen miteinfließen lassen und so überzeugend Präventionsarbeit leisten. Die Achtklässler konnten sich verschiedene Stücke, die sich alle mit dem Thema „Sucht“ und sozialer Umgang miteinander beschäftigten, anschauen und dann mit den Schauspielern ins Gespräch kommen. Und der Clou dabei: Die Jugendlichen wurden selbst zu Schauspielern. Wie geht man zum Beispiel damit um, wenn die Mitschüler plötzlich im Schullandheim kiffen wollen? Direkt auf der Bühne, in Interaktion mit den Darstellern der „Wilden Bühne“, durften die Achtklässler ihre Lösungsvorschläge ausprobieren und testen, was dabei herauskommt. Unterhaltsam, lehrreich und faszinierend zugleich für die Jugendlichen. Möglich gemacht wurde der Auftritt der „Wilden Bühne“ durch die finanzielle Unterstützung des „Aktionskreises Sucht“, durch die Kriminalpolizei sowie den Förderverein des Schulzentrums.

Alternativen für alkoholische Getränke lernten die Schüler und Schülerinnen in der Schulküche kennen. Selbst Cocktails mixen, ohne Alkohol, die richtig gut schmecken, das machte allen viel Spaß, worüber sich die AES – Lehrerinnen Wengel, Michel, Pothmann, Kuhnert und Krug freuten.

Auch die Badische Sportjugend war mit im Boot und stellte in dem Vortrag „Sport und Doping“ weitere Gefahren von Drogen heraus. Für ein Aha – Erlebnis sorgte die Feststellung, dass sich viele Menschen sogar im normalen Alltag, eher unbewusst, dopen. Schnell eine Tasse Kaffee, um wieder konzentrierter arbeiten zu können, auch das ist Doping. Doch es führt nur kurzzeitig zum gewünschten Effekt, oft fühlt man sich danach noch schlechter, wie die Referenten Schindler und Scheuerle betonten.

Zufrieden zeigten sich am Ende der Woche die Organisatoren an der Schule – die Zusammenarbeit aller Mitwirkenden hatte gut geklappt und das Ziel, den Achtklässlern des Schulzentrums die Gefahren von Drogen bewusst zu machen und sie damit auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden tatkräftig zu unterstützen, war dank der intensiven Stationenarbeit sehr gut erreicht worden.

 

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