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Verabschiedungen im Schulzentrum

Verabschiedungen 2019In den Sommerferien ist Erholung angesagt, für Schüler und Lehrer, bis es nach der unterrichtsfreien Zeit wieder in alter Frische losgeht. Manche Lehrer beginnen nach den sechseinhalb Wochen wieder an ihrer alten Schule, andere Lehrer wechseln die Schule und wiederum andere Pädagogen haben noch viel mehr Erholungszeit vor sich, sie gehen in den verdienten Ruhestand. Auch am Schulzentrum am Wört wird es im neuen Schuljahr Veränderungen geben, drei langjährige Mitglieder des Lehrkörpers wurden vor den Großen Ferien verabschiedet.

Diana Seitz war vierzehn Jahre lang am Schulzentrum, hier in der Werkrealschule, tätig. Vorrangig die Hauptfächer Mathematik, Deutsch und Englisch unterrichtete sie, bevor sie sich mit dem Großteil ihres Deputates den Kindern mit Migrationshintergrund in der Vorbereitungsklasse widmete. Ab nächstem Schuljahr wird sie aufgrund eines Wohnungswechsels an der Gemeinschaftsschule in Ilsfeld pädagogisch wirken. Rektor Wamser dankte ihr für ihre vierzehnjährige Arbeit.

Eine längere Erholungszeit hat Ricarda Beisler vor sich, die in den Ruhestand verabschiedet wurde. Seit 1993, also bereits seit sechsundzwanzig Jahren, arbeitete sie in Tauberbischofsheim. Hier wirkte sie am Schulzentrum in der Schulform der Realschule, und das immer mit vollem Einsatz, wie Wamser ausdrücklich betonte. Sie zeigte sich engagiert, zäh und durchsetzungsfähig. Entscheidungen wurden von ihr immer im Sinne einer Lösung hinterfragt, oft unterbreitete sie der Schulleitung ihre Gedanken bezüglich der Weiterentwicklung des Unterrichts. Das sogar nachts, allerdings zum Glück nur per Mailkontakt, wie der Schulleiter schmunzelnd anmerkte. Für ihr Engagement, zum Beispiel in den Fächern MUM, AES oder Englisch, dankte Rektor Wamser der scheidenden Pädagogin.

Ein anderes Urgestein der Realschule wird nach den Sommerferien auch nicht mehr in offizieller Funktion, aufgrund seiner Pension, am Schulzentrum arbeiten - Klaus Kirchner, Mathematik- und BK-Lehrer, aber vielen auch bekannt als Gründer und Bandleader der Rock-AG. Für diese wird er allerdings, dankenswerterweise, auch nach der Sommerpause weiterhin tätig sein. Seit 1987, also zweiunddreißig Jahre lang, unterrichtete Kirchner Realschulkinder in Tauberbischofsheim – immer fleißig, zielstrebig und dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule verhaftet. Ein Mensch, betonte Wamser, der mit großer Ruhe auf die Menschen eingehe, ihnen zuhöre und als Teamplayer immer darauf bedacht sei, Lösungen zu finden. Kooperationsbereitschaft, Freundlichkeit und Verständnis zeichneten ihn aus, und ein besonders schöner Abschluss seiner dienstlichen Karriere war es, dass er als letzte Handlung mit der Rock-AG bei der Grundsteinlegung des Gebäudes spielen durfte, in dem die neuen Musikräume beherbergt sein werden. Auch ihm dankte Wamser, und alle drei verabschiedeten Lehrer erhielten Präsente, von der Schulleitung und den Kollegen.

Über Geschenke konnten sich auch Manuel Schwarzbach (Englisch, Sport) und Hannah Kern (Mathematik, Englisch) freuen, die erfolgreich ihr Referendariat am Schulzentrum abgeschlossen haben. Für ihren großen Einsatz und ihre gute Arbeit bedankte sich Rektor Wamser bei den beiden Junglehrern.

UNICEF-Spendenlauf 2019

Uniceflauf 2019Der Atem beginnt zu stocken. Der Puls rast, die Luft wird knapp. Aber weiter, immer weiter. Die nächste Runde wartet. Ein paar Minuten bleiben noch. Egal, wie die Lunge pfeift – es ist doch für einen guten Zweck. Und Rundenkönig wäre auch nicht schlecht. Trotz der Anstrengung beschleunigt er nochmal.

Das Ziel Rundenkönig hatten viele Schüler vor Augen, die am UNICEF-Spendenlauf des Schulzentrums am Wört teilnahmen. Alle Klassen der Jahrgangsstufen fünf bis sieben beteiligten sich voller Eifer daran, Realschul- und Werkrealschulklassen, und rannten jeweils zwanzig Minuten lang, so schnell es ging.  Aber noch wichtiger als das persönliche Ziel Rundenkönig war, sich für einen guten Zweck einzusetzen und anzustrengen. Kinder in Madagaskar sowie die Neugestaltung des Schulhofes sollten unterstützt werden, denn jeder Schüler hatte sich einen Sponsor gesucht, der pro gelaufene Runde einen selbst gewählten Betrag zur Verfügung stellte. Mütter, Väter, Onkel, Tanten, Freunde waren im Vorfeld um Hilfe gebeten worden, und der Beistand war riesengroß. Von ein paar Cent bis zu zehn Euro waren die Geldgeber bereit, für die Pausenhoferneuerung sowie die Aktion „wir laufen für unicef“, angelehnt an einen Aufruf des UNICEF-Paten Mats Hummels, den laufenden Schülern zu überreichen.  Für sechs- bis vierzehnjährige Kinder baut UNICEF in Madagaskar von den Einnahmen aus solchen Aktionen sichere Klassenräume, verteilt Schulmaterial an Kinder und bildet Lehrer aus. Außerdem werden explizit Mädchen unterstützt, die ansonsten keine Chance auf eine angemessene Bildung hätten. Angespornt von der Aussicht, Kindern im gleichen Alter helfen zu können, strengten sich die Fünft- bis Siebtklässler beim UNICEF-Lauf besonders an, bissen auf die Zähne und kämpften sich Runde um Runde vorwärts. Eine kurze Stärkung zwischendrin an von Mitschülern eingerichteten Wasser- und Obstständen, dann ging es weiter. Begeistert zeigten sich die Organisatoren, die Sportlehrer Klärle, Wolf, Götz, Püster und Schwarzbach, vom Engagement der Schüler. Und was für eine Freude über das Ergebnis. Sagenhafte 4838,79 € kamen zustande, alleine 518,40 € brachte alleine die Klasse 5f zustande. Viel Geld für die Kinder in Madagaskar, aber auch eine beachtliche Summe, um ein größeres Spielgerät für den Pausenhof im Schulzentrum anzuschaffen, vielleicht ein Bodentrampolin.

Und für einen Schüler aus der fünften Klasse lohnte sich das Durchhalten beim Laufen trotz pfeifender Lunge ganz besonders – Kilian Wundling aus der Klasse 5e schaffte es, mit stolzen zwanzig Runden alle Mitschüler, egal ob jünger oder älter, hinter sich zu lassen. Der erste Rundenkönig des Schulzentrum am Wört.

Schulversammlung 2019

Schulversammlung 2019Besondere Leistungen müssen gewürdigt werden. Und dazu gehört natürlich ein besonderer Rahmen. Der war schnell gefunden – alle Schüler des Schulzentrum am Wört versammelten sich in der Sporthalle, um den Ehrungen ihrer Schul – und Klassenkameraden beizuwohnen. Rektor Christian Wamser begrüßte alle Kinder und Jugendliche und erklärte immer, welche Schüler für welche Leistungen ausgezeichnet wurden und welcher Lehrer die Schüler dabei betreut hatte.

Ehrungen gab es für die Multiplikatoren der Suchtprävention, den Teilnehmern von Projekt Adventure aus Werkrealschule und Realschule, den Lernmentoren, den Schulsanitätern, den Besten aus dem Antolin-Wettbewerb Deutsch, den ebenso Besten aus dem Känguru-Mathematikwettbewerb, den mit einem Preis ausgezeichneten Teilnehmern des Wettbewerbs „Kreative Köpfe“ sowie den Rundenkönigen aus dem UNICEF-Lauf.

Schulleiter Wamser zeigte sich sehr erfreut über die vielen herausragenden Leistungen.

Abschlussfeier an der Werkrealschule

68 Jugendliche haben einen langen Weg hinter sich. Fünf bzw. sechs Jahre hat er bei den allermeisten gedauert, immer den Blick nach vorne gerichtet. Doch jetzt war es geschafft, alle waren am Ende dieses Weges angekommen. Das langersehnte Ziel war erreicht – der Hauptschulabschluss bei den Neuntklässlern (Schnitt 3,1) und der Werkrealschulabschluss in Form der Mittleren Reife bei den Zehntklässlern (Schnitt 2,8). Für den feierlichen Akt der Zeugnisverleihung kamen nun nochmals alle Absolventen der Werkrealschule des Schulzentrums am Wört mit ihren Eltern sowie den Lehrern im festlich geschmückten Foyer des Schulzentrums in Tauberbischofsheim zusammen.

Für die Einstimmung zu einem schönen Abend sorgte das Bläserensemble der fünften Klasse. Vertretungsweise dirigiert von Gustav Endres, trugen die Neubläser gekonnt vor, was sie seit Beginn dieses Schuljahres an ihren Instrumenten gelernt hatten. Anschließend begrüßte Pascal Mauer, der auch für die weitere Moderation des Abends die Verantwortung trug, die zahlreich erschienenen Gäste und übergab dann das Wort an Rektor Christian Wamser. „Der Weg ist das Ziel“, das Motto dieses Abends, war der Ankerpunkt von Wamsers Rede. Bis jetzt hätten die Jugendlichen sich auf ihrem Weg, der durch die Eltern und Lehrer oft klar vorgezeichnet gewesen war, gut zurechtfinden können. Aber nun gelte es, einen eigenen Weg zu finden, selbst Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen und sich immer auf Wege zu konzentrieren, die sie weiterführen würden. Dies könnten ganz unterschiedliche Wege sein – schnelle, langsame, steinige, von Blumen gesäumte – aber wichtig sei es für die Heranwachsenden, Kurs zu halten und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Auf diese Art von Selbständigkeit habe die Schule die Absolventen hoffentlich gut vorbereitet, nun könne Wamser nur noch alles Gute für jeden individuellen Weg wünschen. Das Mikrofon wanderte weiter, die Schülervertreter Bianca Hofmann und Taulant Mehmeti richteten Grußworte an die Zuschauer und wünschten sich selbst und ihren Mitschülern, dass sie die richtigen Berufswege einschlagen oder anderenfalls viel aus etwaigen Fehlern lernen würden. Diesen Wünschen schlossen sich Gerhard Baumann, stellvertretender Bürgermeister, sowie Frau Wagner, Elternbeiratsvorsitzende, nahtlos an und dankten auch den Eltern für ihr Engagement. Das sei nicht immer einfach gewesen, Tränen und Diskussionen mit eingeschlossen, aber sie hätten gut durchgehalten. Klassenlehrer Tobias Plonka (9a) stellte mit einer lustig bebilderten Power-Point-Präsentation die wichtigsten Stationen der Neuntklässler in den letzten Jahren vor, ehe die Zehntklässler mit ihrem Klassenlehrer Mario Häffner ein selbst gedichtetes witziges Lied über die Schüler der eigenen Klasse vortrugen. Aber nun war es endlich soweit, der wichtigste Moment des Abends stand direkt bevor – die Zeugnisübergabe. Schulleiter Wamser und die Klassenlehrer Tobias Plonka (9a), Michael Fuchs (9b) sowie Mario Häffner (10a) überreichten die wichtigen Dokumente an ihre Zöglinge. Der lange Weg machte sich nun endlich für die 68 Entlassschüler bezahlt, der gelungene Schulabschluss war vollbracht. Neue Wege müssen ab jetzt beschritten werden.

Preise: Bianca Hofmann 1,4 (9a) und Pascal Mauer 1,8 (10a) – Preise gestiftet vom Förderverein

Domenic Brust 1,9 (9b)

Belobigungen: Vivien Gerhard 2,0 (9a) ; Mario Groß 2,1 (9b) ; Eva Pfau 2,1 (9b) ; Jannik Schmied 2,1 (9b) ; Melanie Zimbelmann 2,1 (9b) ; Stellina Foot 2,2 (10a) ; Larissa Kurzyk 2,3 (9a) ; Leonie Bayer 2,3 (9b) ; Jan Limpert 2,4 (10a) ; Taulant Mehmeti 2,4 (10a) ; Michelle Tiffert 2,4 (10a)

Klasse 9a klein 2019

Klasse 9b klein 2019

Klasse 10a klein 2019

Känguru-Wettbewerb 2019

Kaenguru 201911 700 Schulen in Deutschland waren dabei, da durfte das Schulzentrum am Wört natürlich nicht fehlen – der Känguru-Mathematikwettbewerb stand an. Wie jedes Jahr beteiligten sich die Werkrealschule und die Realschule und schickten knapp sechzig Schüler ins Rennen, die sich der mathematischen Herausforderung stellten. Ziel des Känguruwettbewerbs ist es, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu fördern, immerhin fast sechs Millionen Schüler nehmen in über achtzig Ländern an diesem Wettstreit teil.

Zwei Schüler aus jeder Klasse des Schulzentrums durften rechnen, knobeln, zeichnen, logische Zusammenhänge oder Strukturen und Muster erkennen – entscheidend waren nicht die Vorkenntnisse aus dem Unterricht, sondern die Fähigkeit, mit neuen Problemen umgehen zu können. Die Köpfe rauchten, Bleistifte wurden zerkaut. Leichte Aufgaben waren es nicht, die bewältigt werden mussten. Der Schwierigkeitsgrad steigerte sich mit jeder Jahrgangsstufe, doch die Schüler blieben dran und setzten tapfer ihre Kreuzchen bei den Multiple-Choice-Aufgaben, die ohne Taschenrechner zu lösen waren. Gute Ergebnisse konnten erzielt werden, doch einen Platz auf dem Siegertreppchen zu erreichen, war natürlich sehr schwierig, bei über 900 000 Teilnehmern in ganz Deutschland. Die punktbesten Teilnehmer des Schulzentrums wurden dennoch geehrt– Matthias Urlacher (7a) erhielt ein T-Shirt als Sieger der Werkrealschule, Hannes Vogel (5d) wurde mit dem gleichen Preis als Sieger der Realschule sowie einem dritten Platz in der Gesamtwertung ausgezeichnet. Die restlichen Teilnehmer gingen allerdings nicht leer aus, jeder bekam ein kleines mathematisches Spiel als Präsent von den Organisatoren Sebastian Fricke und Mario Häffner überreicht.

Die Anmeldegebühr von zwei Euro pro Schüler übernahm der Förderverein des Schulzentrums sehr gerne, um die mathematische Bildung in der Schule zu unterstützen.

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