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Verabschiedung Herr Brudereck

Verabschiedung FoedervereinWas für eine Symbolik – im Jahr der „doppelten Vollendung“ übergibt der Kapitän das Steuerrad an seinen Nachfolger. Nüchterner ausgedrückt: Ingo Brudereck, 24 Jahre lang Vorsitzender des Fördervereins des Schulzentrums am Wört – bis zum Beginn des Schulverbundes der Vorsitzende des Fördervereins der Riemenschneider- Realschule - verabschiedet sich aus seinem Amt und übergibt die Führungsrolle an seinen Nachfolger Joachim Grimm.

24 Jahre an der Spitze einer Institution oder eines Vereins, selbst dauerpräsente verdienstvolle Persönlichkeiten wie Angela Merkel, Volker Finke oder Thomas Gottschalk bei Wetten-Dass schafften diese Zeit nicht – nur dem langjährigen Papst Johannes Paul II. muss sich Ingo Brudereck knapp geschlagen geben. Aber, wie Rektor Wamser bei Bruderecks Verabschiedung betonte, Zahlen spielten in der Religion schon immer eine große Rolle, und in vielen Weltreligionen sei die 12 die Zahl der Vollendung – also habe Herr Brudereck nun die doppelte Vollendung erreicht.

1996 übernahm der scheidende Vorsitzende die Amtsgeschäfte, damals war es noch der Förderverein der Riemenschneider-Realschule, und setzte sich ab diesem Zeitpunkt unermüdlich für die Schüler ein. Getreu seinem an die Eltern gerichteten Leitspruch, „Die Zukunft liegt in Ihren Händen“, konnte er diese, aber auch andere Förderer, immer wieder überzeugen, sich finanziell für die Kinder und Jugendlichen einzusetzen. So wurde es ermöglicht, dass die Lernenden außer der normalen schulischen Grundversorgung viele weitere aktive Möglichkeiten der Bildung nutzen konnten. Darunter fallen Projekte wie die Suchtprävention, die Schülermentorenausbildungen, das Projekt Adventure, der Känguru-Mathematikwettbewerb, Theatervorführungen, Musicalbesuche, Schulpreise in Form von Bücherpreisen und noch vieles mehr. Die meisten Projekte waren und sind natürlich nachhaltig angelegt, das heißt sie finden in jedem Schuljahr wieder statt. Bei all diesen Projekten behielt Herr Brudereck finanziell immer den Überblick, war er doch von 2005 bis 2018 sogar noch der Schatzmeister des Vereins, den er nun in diesem Jahr mit einem guten Kassenbestand verlassen wird.

In seinem Ehrenamt erlebte der „Ruheständler“ in all den Jahren verschiedene Rektoren – Robert Weniger, Harald Breunig, Petra Folger-Schwab und Christian Wamser - mit denen er vertrauensvoll zum Wohle der Schule und der Schüler zusammenarbeiten konnte. In seiner Verabschiedungsrede stellte der aktuelle Rektor Wamser klar, dass Herr Brudereck nicht nur der Kapitän für die Schönwetterperioden gewesen sei, sondern das Steuerrad auch fest in der Hand gehalten habe, wenn die See mal stürmischer wurde. Deshalb sei die Realschule und das ganze Schulzentrum dem langjährigen Vorsitzenden zu großem Dank verpflichtet. Resultierend daraus wurde Ingo Brudereck vom Gesamtvorstand des Fördervereins zum Ehrenmitglied ernannt. Von der zweiten Vorsitzenden des Vereins, Frau Folger-Schwab, bekam er nun die entsprechende Urkunde und ein persönliches Geschenk überreicht. Damit endete formell die erfolgreiche Periode des Vorsitzenden Ingo Brudereck, der allen seinen Mitstreitern herzlich dankte und seinem Nachfolger Joachim Grimm alles Gute wünschte.

 

Am Mittwoch, den 07.10.2019, finden die ersten Klassenpflegschaftssitzungen (Elternabend) für die Klassen 5 – 10 des Schulzentrum am Wört im Schuljahr 2020/21 statt.

Der erste Elternabend ist für das Kennenlernen neuer Lehrer und die Weitergabe von Informationen bezüglich des begonnenen Schuljahres von großer Wichtigkeit. Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule ist Voraussetzung für die Förderung der Kinder. Das Schulzentrum am Wört lädt alle Eltern auch in diesem Sinne herzlich ein. Gestartet wird der Elternabend dieses Jahr aufgrund von Corona direkt in den Klassenräumen, auf dem gesamten Schulgelände und in den Zimmern muss leider eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Bitte darauf achten, dass es zur Vermeidung von größeren Ansammlungen unterschiedliche Anfangszeiten für die einzelnen Klassen gibt, die im bereits ausgeteilten Elternbrief aufgeführt sind.

Verabschiedungen zum Ende des Schuljahres 2019/2020

Verabschiedung 2020kSommer und Ferienzeit – das heißt auftanken, erholen, entspannen, sich  reflektieren und justieren und das neue Schuljahr vorbereiten.  So geht es jedes Jahr vielen Lehrern in der warmen Jahreszeit – aber Maria Haag und Isolde Traber-Müller gehören in diesem Sommer nicht dazu. Diese beiden Lehrerinnen des Schulzentrum am Wört können in Ruhe ihre freie Zeit genießen und müssen nicht an kommende Aufgaben in der Schule denken, auch wenn sie das vielleicht noch gerne machen würden. Sie gehen in Pension. Nicht nur Corona machte das vergangene Schuljahr für die beiden Pädagoginnen zu einem ganz besonderen Zeitraum, sondern auch ganz speziell der bevorstehende Ruhestand. Trotzdem gingen beide immer sehr pflichtbewusst ihrer Arbeit nach. 

Frau Traber-Müller musste sogar aufgrund von Corona an ihrem letzten Pflichttag an der Schule noch Prüfungen der Zehntklässler im Fach Deutsch abnehmen. Genau das illustriere ihr großes Pflichtbewusstsein, betonte  Rektor Wamser, der Frau Traber-Müller als eine immer gleichmäßig freundliche Person mit hoher Zuverlässigkeit charakterisierte. Begonnen hatte die zukünftige Pensionärin ihren Schuldienst an der Tulla-Realschule in Karlsruhe, wo sie in ihrem ersten Dienstbericht bereits für ihre gute Mischung aus Freundlichkeit und Bestimmtheit gelobt wurde. Das habe sie sich auch bei ihrer Arbeit in Tauberbischofsheim an der Realschule immer erhalten, führte Wamser weiter aus. Nie drängte sie sich in den Vordergrund, aber wenn sie gebraucht wurde, war sie zuverlässig da. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich der Schulleiter bei Frau Traber-Müller.

Die zweite Pensionärin, Frau Haag, verrichtete bereits seit den achtziger Jahren ihren Dienst an der Realschule in Tauberbischofsheim und blieb dieser Schule stets treu, auch weil sie hier in der Region fest verwurzelt ist. Für Frau Haag bedeute Erziehung, Wurzeln und Flügel zu verschenken, und beides gab die Kollegin in selbstverständlicher Weise den ihr anvertrauten Schülern mit auf den Weg, lobte Rektor Wamser. Sie engagierte sich stark für ihre beiden Fächer AES – hauswirtschaftlicher Bereich – und katholische Religion und bereicherte gerade im zweiten Fach durch große Natürlichkeit, Tiefe und ihre Überzeugungen die Schule. Jegliche Scheuklappen und ideologische Einschränkungen seien ihr immer fremd gewesen, unterstrich Wamser und hob Frau Haags große Offenheit gegenüber dem Anliegen der Ökumene und im Dialog mit dem Fach Ethik hervor. Auch Frau Haag wurde von der Schulleitung mit einem Präsent verabschiedet.

Jetzt heißt es also Kraft tanken für die beiden ehemaligen Lehrerinnen des Schulzentrum am Wört – aber nicht Kraft für ein neues, wegen der Pandemieüberschattung bestimmt aufregendes Schuljahr, sondern Kraft für die vielen schönen, privaten Ziele, die sich die beiden bereits gesetzt haben oder nun in Ruhe setzen werden.

Einschulungsfeier Fünftklässler – 2020 - WRS und RS

Einschulung 2020Ein neues Gebäude, dazu neue Mitschüler, neue Lehrer– und die alle zusammen in einem Raum. Hört sich schwierig an in Corona-Zeiten, ist aber im Foyer des Schulzentrums am Wört möglich und sogar ohne Probleme bezüglich der Abstandsregelung hinzubekommen. Die Einschulungsfeiern können beginnen. Der Plural ist einer der Unterschiede gegenüber den letzten Jahren. Es finden drei Feiern statt – jeweils eine für jede neue fünfte Klasse – die 5a, 5c und 5d. Am Montagnachmittag (5a) und am Dienstagnachmittag (5c, 5d) fällt also auch für die neuen Fünftklässler der Startschuss in das neue Schuljahr 2020/2021 – geprägt natürlich durch die aktuelle Coronasituation.

Im Foyer, alle mit Abstand aufgestellten Stühle sind besetzt, begrüßt Rektor Christian Wamser die Eltern und Schüler. Den ehemaligen Grundschülern und ab jetzt richtigen Werkrealschülern oder Realschülern zeigt er anhand des Bildes von einem Fischerboot, dass sie nun alle zusammen in eben diesem Boot sitzen und durch die Gewässer des Schulzentrums kreuzen werden. Er selbst fungiere als Kapitän, die jeweiligen Klassenlehrer als Steuermänner oder Steuerfrauen, die die Richtung anzeigen, und die weiteren Lehrer in der Klasse seien die Schiffsoffiziere, führt er fort. Viel Neues gebe es zu entdecken und vieles zu erforschen, und wichtig sei es, immer die richtigen Fische zu angeln, sprich den Erfordernissen der neuen Schule gerecht zu werden. Aber das werde bestimmt jeder schaffen, ist er sich sicher.

Normalerweise würden nun die jetzigen Sechstklässler einen Programmpunkt beisteuern, was dieses Jahr leider aufgrund Corona nicht möglich ist. Aber virtuell, über selbstgedrehte kurze Videobeiträge, begrüßen einige Schüler und Lehrer die neuen Schüler und wünschen ihnen viel Erfolg für das Arbeiten am Schulzentrum.

Anschließend entschwinden die Klassenlehrer mit ihren frischen Zöglingen in die Klassenzimmer und beschnuppern sich schon einmal mit ersten Kennenlernspielchen. Die Eltern werden unterdessen von Herr Wamser mit Informationen zum Schulleben am Schulzentrum versorgt, außerdem stellt Herr Müller die Lernplattform Moodle vor. Auch die Schulsozialarbeit und die Bläserklasse richten einige Wort an die Eltern.

Nach einer Weile kehren ihre Kinder dann zurück – und der Anfang, der oft immer am schwierigsten ist, ist geschafft und das Schulzentrum nun für dieses Schuljahr wieder vollständig.

Abschlussfeier 2020

Geschafft, die Prüfungen absolviert, das Abschlusszeugnis in der Tasche - wie immer konnten die Neunt- und Zehntklässler des Schulzentrums am Wört stolz auf, manche auch traurig über, ihre erbrachten Leistungen sein und einem neuen Lebensabschnitt freudig entgegensehen. Aber dieses Jahr war eigentlich nichts wie immer. Unter erschwerten Bedingungen, aufgrund der Corona-Pandemie, war es schon ein Erfolg, dass die Prüfungen der Hauptschule, der Werkrealschule und der Realschule überhaupt abgehalten werden konnten, allen Widrigkeiten zum Trotz. Zwar nicht immer mit den ursprünglich dafür vorgesehenen Lehrern, nicht in allen anvisierten Fächern und auch nicht zu den eigentlich geplanten Terminen, aber nichtsdestotrotz, die Prüfungen wurden geschrieben und auch mündlich abgenommen.

Können wir eine Abschlussfeier durchführen? Das war die nächste Frage, die im Raum stand und leider aufgrund einiger positiver Corona-Tests am Schulzentrum erst sehr spät entschieden werden konnte. Ja, wir können, beschloss die Schulleitung, aber nicht als eine Feier, sondern jede Klasse sollte extra verabschiedet werden. Allerdings konnten leider nicht alle Schülerwegen der Einschränkungen in Corona-Zeiten anwesend sein, z.B. aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, und von den Lehrern waren nur der jeweilige Klassenlehrer sowie das Schulleitungsteam eingeladen.

So wurden also für den Großteil der Abschlussklassen die Verabschiedungen und die Zeugnisübergabe im kleinen Rahmen durchgeführt. Vertreter der Schüler, manche wie Maria Werr für die Realschule auch mehrmals bei den verschiedenen Klassen, richteten Dankesworte an die Lehrer, die Klassenlehrer ließen die letzten Schuljahre nochmal Revue passieren und Rektor Wamser ließ es sich auch nicht nehmen, den Absolventen einige Worte mit auf den Weg zu geben. Die Erfahrung, dass man bei allen Unwägbarkeiten des Lebens die wichtigen Ziele nicht aus den Augen verlieren dürfe, auch wenn es manchmal, so wie eben dieses Schuljahr, auf anderen Wegen vorangehe, als eigentlich geplant, sei sehr wichtig für das weitere Leben, betonte Wamser. Dabei sei es auch entscheidend, sich nicht treiben zu lassen, sondern weiter selbstbestimmt zu leben, ergänzte der Schulleiter. Für ihren weiteren Weg wünschte er den Entlassschülern dann noch alles Gute.

Anschließend wurden die Zeugnisse übergeben und die Belobigungen und Preise überreicht.

Insgesamt haben 71 Realschüler und 19 Werkrealschüler erfolgreich ihre Mittlere Reife bestanden und 45 Hauptschüler haben nun ihren bestandenen Hauptschulabschluss in der Tasche. 

RS 2020k

WRS 2020k

HS 2020k

 

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