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Verabschiedungen zum Ende des Schuljahres 2019/2020

Verabschiedung 2020kSommer und Ferienzeit – das heißt auftanken, erholen, entspannen, sich  reflektieren und justieren und das neue Schuljahr vorbereiten.  So geht es jedes Jahr vielen Lehrern in der warmen Jahreszeit – aber Maria Haag und Isolde Traber-Müller gehören in diesem Sommer nicht dazu. Diese beiden Lehrerinnen des Schulzentrum am Wört können in Ruhe ihre freie Zeit genießen und müssen nicht an kommende Aufgaben in der Schule denken, auch wenn sie das vielleicht noch gerne machen würden. Sie gehen in Pension. Nicht nur Corona machte das vergangene Schuljahr für die beiden Pädagoginnen zu einem ganz besonderen Zeitraum, sondern auch ganz speziell der bevorstehende Ruhestand. Trotzdem gingen beide immer sehr pflichtbewusst ihrer Arbeit nach. 

Frau Traber-Müller musste sogar aufgrund von Corona an ihrem letzten Pflichttag an der Schule noch Prüfungen der Zehntklässler im Fach Deutsch abnehmen. Genau das illustriere ihr großes Pflichtbewusstsein, betonte  Rektor Wamser, der Frau Traber-Müller als eine immer gleichmäßig freundliche Person mit hoher Zuverlässigkeit charakterisierte. Begonnen hatte die zukünftige Pensionärin ihren Schuldienst an der Tulla-Realschule in Karlsruhe, wo sie in ihrem ersten Dienstbericht bereits für ihre gute Mischung aus Freundlichkeit und Bestimmtheit gelobt wurde. Das habe sie sich auch bei ihrer Arbeit in Tauberbischofsheim an der Realschule immer erhalten, führte Wamser weiter aus. Nie drängte sie sich in den Vordergrund, aber wenn sie gebraucht wurde, war sie zuverlässig da. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich der Schulleiter bei Frau Traber-Müller.

Die zweite Pensionärin, Frau Haag, verrichtete bereits seit den achtziger Jahren ihren Dienst an der Realschule in Tauberbischofsheim und blieb dieser Schule stets treu, auch weil sie hier in der Region fest verwurzelt ist. Für Frau Haag bedeute Erziehung, Wurzeln und Flügel zu verschenken, und beides gab die Kollegin in selbstverständlicher Weise den ihr anvertrauten Schülern mit auf den Weg, lobte Rektor Wamser. Sie engagierte sich stark für ihre beiden Fächer AES – hauswirtschaftlicher Bereich – und katholische Religion und bereicherte gerade im zweiten Fach durch große Natürlichkeit, Tiefe und ihre Überzeugungen die Schule. Jegliche Scheuklappen und ideologische Einschränkungen seien ihr immer fremd gewesen, unterstrich Wamser und hob Frau Haags große Offenheit gegenüber dem Anliegen der Ökumene und im Dialog mit dem Fach Ethik hervor. Auch Frau Haag wurde von der Schulleitung mit einem Präsent verabschiedet.

Jetzt heißt es also Kraft tanken für die beiden ehemaligen Lehrerinnen des Schulzentrum am Wört – aber nicht Kraft für ein neues, wegen der Pandemieüberschattung bestimmt aufregendes Schuljahr, sondern Kraft für die vielen schönen, privaten Ziele, die sich die beiden bereits gesetzt haben oder nun in Ruhe setzen werden.

Abschlussfeier 2020

Geschafft, die Prüfungen absolviert, das Abschlusszeugnis in der Tasche - wie immer konnten die Neunt- und Zehntklässler des Schulzentrums am Wört stolz auf, manche auch traurig über, ihre erbrachten Leistungen sein und einem neuen Lebensabschnitt freudig entgegensehen. Aber dieses Jahr war eigentlich nichts wie immer. Unter erschwerten Bedingungen, aufgrund der Corona-Pandemie, war es schon ein Erfolg, dass die Prüfungen der Hauptschule, der Werkrealschule und der Realschule überhaupt abgehalten werden konnten, allen Widrigkeiten zum Trotz. Zwar nicht immer mit den ursprünglich dafür vorgesehenen Lehrern, nicht in allen anvisierten Fächern und auch nicht zu den eigentlich geplanten Terminen, aber nichtsdestotrotz, die Prüfungen wurden geschrieben und auch mündlich abgenommen.

Können wir eine Abschlussfeier durchführen? Das war die nächste Frage, die im Raum stand und leider aufgrund einiger positiver Corona-Tests am Schulzentrum erst sehr spät entschieden werden konnte. Ja, wir können, beschloss die Schulleitung, aber nicht als eine Feier, sondern jede Klasse sollte extra verabschiedet werden. Allerdings konnten leider nicht alle Schülerwegen der Einschränkungen in Corona-Zeiten anwesend sein, z.B. aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, und von den Lehrern waren nur der jeweilige Klassenlehrer sowie das Schulleitungsteam eingeladen.

So wurden also für den Großteil der Abschlussklassen die Verabschiedungen und die Zeugnisübergabe im kleinen Rahmen durchgeführt. Vertreter der Schüler, manche wie Maria Werr für die Realschule auch mehrmals bei den verschiedenen Klassen, richteten Dankesworte an die Lehrer, die Klassenlehrer ließen die letzten Schuljahre nochmal Revue passieren und Rektor Wamser ließ es sich auch nicht nehmen, den Absolventen einige Worte mit auf den Weg zu geben. Die Erfahrung, dass man bei allen Unwägbarkeiten des Lebens die wichtigen Ziele nicht aus den Augen verlieren dürfe, auch wenn es manchmal, so wie eben dieses Schuljahr, auf anderen Wegen vorangehe, als eigentlich geplant, sei sehr wichtig für das weitere Leben, betonte Wamser. Dabei sei es auch entscheidend, sich nicht treiben zu lassen, sondern weiter selbstbestimmt zu leben, ergänzte der Schulleiter. Für ihren weiteren Weg wünschte er den Entlassschülern dann noch alles Gute.

Anschließend wurden die Zeugnisse übergeben und die Belobigungen und Preise überreicht.

Insgesamt haben 71 Realschüler und 19 Werkrealschüler erfolgreich ihre Mittlere Reife bestanden und 45 Hauptschüler haben nun ihren bestandenen Hauptschulabschluss in der Tasche. 

RS 2020k

WRS 2020k

HS 2020k

 

Känguru-Mathematikwettbewerb 2020 am Schulzentrum am Wört

Kaenguru 2020Ein Mathematikwettbewerb unter ganz besonderen Vorzeichen – das war der Wettstreit „Känguru der Mathematik 2020“ in diesem Jahr, der trotz allem auch am Schulzentrum am Wört wieder durchgeführt wurde. Corona machte erst einmal allen Vorbereitungen einen Strich durch die Rechnung, die Ausführung des Wettbewerbes stand auf der Kippe. Alle Schüler zu Hause, die Wettbewerbsunterlagen in der Schule, wie sollte das funktionieren? Standen jetzt nicht ganz andere, wichtigere Dinge im Vordergrund? Aber der Veranstalter, der Verein „Mathematikwettbewerb Känguru e.V.“, beheimatet am Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin, suchte nach Alternativen, wie der Wettbewerb nun durchgeführt werden konnte. Und wurde fündig – es entstand ein digitaler Antwortzettel, der es den Schülern ermöglichte, ihre Lösungen zu Hause selbst einzugeben und so doch nach am Wettbewerb teilnehmen zu können. Am Schulzentrum übermittelten die Lehrer Fricke und Häffner den gemeldeten Schülern per Schulmessenger die Aufgaben im PDF-Format, außerdem erklärten sie ihnen auf diesem Wege, wie sie ihre Antworten eingeben mussten. Daraufhin konnten sich die Schüler innerhalb eines bestimmten Zeitraumes selbst einteilen, wann sie die Aufgaben bearbeiten wollten. Immerhin 32 Schüler, von insgesamt 400 000 in ganz Deutschland, nahmen die Herausforderung an, setzten sich an ihren PC oder ihr Smartphone und legten los. Eine große Vielfalt an Aufgabenstellungen erwartete sie. Über falsch geknöpfte Hemden, Tankstellen an der Autobahn oder das Braten von French Toast musste geknobelt werden. Harte Nüsse waren zu knacken, und zum Schluss mussten dann eben die Lösungen online eingegeben werden. Anschließend hieß es warten, bis die Ergebnisse feststanden, wobei eine richtige Vergleichbarkeit dieses Jahr aufgrund der besonderen Bedingungen natürlich nicht wirklich gegeben war. Trotzdem wurden Punkte vergeben und Urkunden ausgeteilt. Im Bereich der Realschule schnitten Philipp Suppinger (6f) und Jasmin Krula (6e) genau punktgleich als Beste ab, im Bereich der Werkrealschule schaffte Adrian Behringer (5b) die meisten Punkte. Tolle Leistungen hatten diese Schüler erbracht. Außerdem wurden aber noch alle Teilnehmer mit einem mathematischen Spielewürfel für ihre Teilnahme am Mathewettstreit belohnt. Auf jeden Fall war es ein Wettbewerb, der bestimmt lange im Gedächtnis bleiben wird.

Ein kreativer Rückblick der 6f zum Thema "Homeschooling" (von Frau Kunkel)

Gedicht CoronaIm Rahmen eines klasseninternen Schreibwettbewerbs, der eine der letzten Aufgaben des Online-Unterrichts im Fach Deutsch diese Woche darstellte, haben sich Schülerinnen und Schüler der 6f einige Gedanken zu den letzten nervenaufreibenden und außergewöhnlichen Monaten des Homeschoolings gemacht. Über Höhen und Tiefen. Über Brüche und Vokabeln. Über das ständige Hin und Her. Über Konferenzen und Chats. Über Messenger, Moodle und Co. Über Kontaktsperren und Maskenpflicht. Über Auflagen und Hygiene. Über Ängste und Sorgen. Über Langeweile und Einsamkeit. Über einfach alles Abnormale, was mit Covid-19 in Zusammenhang steht.

Sie durften Texte in allen möglichen Formen (Elfchen, Gedichte, Erzählungen, Kurzgeschichten u.v.m.) verfassen. Die Auswahl der besten Ergebnisse fiel schwer, da es wirklich viele tolle Texte gab. Die besten sechs stammen von Maximilian Thiel, Mara Herold, Sebastian Fischer, Hana Witzel, Agata Stankiewicz und Jette Wolpert. Danke, dass wir sie hier für alle am Schulzentrum Beteiligten öffentlich zur Verfügung stellen dürfen. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere von uns in dem Geschriebenen wieder. Wir hoffen, dass unsere Wünsche für das kommende Schuljahr wahr werden. Denn wir sind uns wohl alle einig: Richtiger Unterricht an einer richtigen Schule mit richtigen Lehrern ist was richtig Wertvolles!

Hier geht es zu den Corona-Beiträgen (.pdf-Format) der Schülerinnen und Schüler:

Handy-Sammelaktion am Schulzentrum

Handy Aktion 2020Im Rahmen der Projekttage, die von den Werkrealschulklassen am Schulzentrum unter dem Thema "Made by Schulzentrum" veranstaltet wurden, sammelten Schüler alte und unbenutzte Handys, um sie einem geordneten Recycling zuzuführen.

Die Gruppe mit dem Namen "We are the world" informierte sich vorab im Weltladen über den Abbau von seltenen Erden wie Coltan, das für die Handy-Herstellung benötigt wird. Die harten Bedingungen, unter denen die Minenarbeiter, darunter häufig auch Kinder, die wertvollen Rohstoffe abbauen, erschütterte die SchülerInnen und motivierte sie, in einer Aktion während der Schulpausen alte Handys ihrer Mitschüler einzusammeln. Auf diese Idee kamen sie durch eine landesweite Initiative vieler Organisationen aus Kirchen und Gesellschaft, die damit ein wichtiges Zeichen für einen nachhaltigen Konsum setzen möchten. Jeder Bürger wird hierbei dazu aufgerufen, die Schubladen nach ungenutzten Handys zu durchforsten, um sie im Weltladen abzugeben.

Die ausgemusterten Mobiltelefone der Schüler des Schulzentrums wurden nun im Anschluss an die Projekttage von zwei Schülern der 9. Klassen im Weltladen an die Mitarbeiterin Frau Sacher übergeben, die sich sehr über das Engagement der Kinder und Jugendlichen freute.

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